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Der Investmentriese betritt eine aufstrebende Anlageklasse mit der Einführung eines kurzfristigen Liquiditätsvehikels zur Absicherung digitaler Währungen

Quelle
cryptonewstrend.com
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Der Investmentriese betritt eine aufstrebende Anlageklasse mit der Einführung eines kurzfristigen Liquiditätsvehikels zur Absicherung digitaler Währungen

In einem strategischen Schritt, um dem aufkeimenden Stablecoin-Markt gerecht zu werden, hat Morgan Stanley Investment Management das Stablecoin Reserves Portfolio mit dem Namen MSNXX vorgestellt. Dieser innovative Geldmarktfonds wurde speziell entwickelt, um Stablecoin-Emittenten bei der Erfüllung ihrer im GENIUS Act vorgeschriebenen Reserveverpflichtungen zu unterstützen. Durch die Priorisierung des Kapitalerhalts, die Erleichterung der täglichen Liquidität und die Aufrechterhaltung eines konstanten Nettoinventarwerts von 1 US-Dollar investiert der MSNXX-Fonds in ein diversifiziertes Portfolio, das Bargeld, kurzfristige US-Staatsanleihen und durch Staatspapiere besicherte Overnight-Repo-Geschäfte umfasst.

Im Rahmen seiner umfassenderen Initiative zur Stärkung seiner institutionellen Infrastruktur für digitale Vermögenswerte reagiert Morgan Stanley auf die steigende Nachfrage von Stablecoin-Emittenten nach maßgeschneiderten Lösungen. Das Unternehmen ist sich des schnellen Wachstums von Stablecoins im Finanzökosystem bewusst und möchte die Praktiken des Reservemanagements revolutionieren und gleichzeitig den Zugang zu konformen Liquiditätslösungen für seine institutionellen Kunden verbessern.

Dieser neu aufgelegte Fonds ist ein integraler Bestandteil der expandierenden Digital-Asset-Strategie von Morgan Stanley, zu der bereits der Morgan Stanley Bitcoin Trust (MSBT), ein Bitcoin-basiertes börsengehandeltes Produkt, sowie kollaborative, auf Tokenisierung basierende Geldmarktinitiativen mit BNY gehören. Am 23. April verfügte der MSBT-Fonds über ein verwaltetes Vermögen von rund 180 Millionen US-Dollar, was insgesamt 2.334 Bitcoins entspricht, was das Engagement des Unternehmens unterstreicht, sich in der sich entwickelnden digitalen Asset-Landschaft zurechtzufinden.