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Das Vertrauen der Anleger in Bitcoin schwankt, da die Rechenleistung im Zuge der KI-gesteuerten Marktveränderung einen deutlichen Rückgang erleidet

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CryptoNewsTrend
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Das Vertrauen der Anleger in Bitcoin schwankt, da die Rechenleistung im Zuge der KI-gesteuerten Marktveränderung einen deutlichen Rückgang erleidet

Unter den Bitcoin-Minern [$BTC], die eine entscheidende Rolle bei der Sicherung des Netzwerks spielen, scheint ein struktureller Wandel im Gange zu sein, da ein Teil ihrer Rechenkapazität anderswo umgeleitet wird.

Die rasante Ausbreitung der künstlichen Intelligenz, die Anfang 2026 fast 80 % der Risikokapitalfinanzierung in Höhe von insgesamt 242 Milliarden US-Dollar ausmachte, sowie die wachsende Nachfrage nach Rechenzentren könnten zu diesem Trend beigetragen haben. Dies bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass die Bergleute gegenüber $BTC pessimistisch geworden sind.

Die Hash-Rate verzeichnet einen seltenen Rückgang

Die Hash-Rate von Bitcoin ging im ersten Quartal zurück und markierte damit die erste negative Wachstumsphase seit über fünf Jahren.

Im Jahresvergleich ist die Hash-Rate des Netzwerks zum Zeitpunkt des Schreibens um etwa 4 % gesunken, was auf einen Rückgang der gesamten Rechenleistung zur Sicherung der Blockchain hindeutet. Diese Verlangsamung steht im Einklang mit einer breiteren Branchenwende.

Bemerkenswert ist, dass mehrere Bergbauunternehmen damit begonnen haben, ihre Infrastruktur auf KI-fokussierte Datenverarbeitung umzustellen, wobei die Nachfrage- und Preisdynamik weiterhin stark ist.

Quelle: X

Für viele Betreiber bietet dieser Übergang eine praktische Absicherung gegen sinkende Bergbaumargen, die seit dem vierten Quartal 2025, als der Markt rückläufig war, anhalten. Anstatt sich ausschließlich auf Blockprämien und Transaktionsgebühren zu verlassen, diversifizieren sich Miner in Computing-Leasing und KI-Datendienste.

Der Wandel ist nicht mehr isoliert. Unternehmen wie Riot Platforms, IREN, Bitfarms, TeraWulf und Marathon Digital Holdings haben alle Schritte unternommen, um in den Bereich KI und Hochleistungsrechnen zu expandieren. Ihre Positionierung spiegelt eine kalkulierte Reaktion auf die steigende Nachfrage nach KI-Infrastruktur wider und nicht einen Rückzug von Bitcoin selbst.

Die Bergleute bleiben trotz der Verschiebung standhaft

Auch wenn die Rechenressourcen umgeleitet werden, ist das Verhalten der Bergleute auf dem Markt maßvoller.

Laut CryptoQuant ist der Bitcoin Miner Position Index (MPI), der die Abflüsse von Minern mit dem gleitenden Einjahresdurchschnitt vergleicht, zum Zeitpunkt der Drucklegung auf -1,2 gesunken. Ein negativer MPI-Wert deutet darauf hin, dass die Bergbauunternehmen weniger verkaufen als üblich. In der Praxis deutet dies auf eine geringere Verbreitung und eine Bevorzugung des Behaltens geschürfter Bitcoins hin.

Quelle: CryptoQuant

Dieser Trend wird deutlicher, wenn man sich die Reserven der Bergleute ansieht. Die Gesamtmenge an Bitcoin, die von Minern gehalten wird, ist gestiegen, was die Ansicht bestärkt, dass die Akkumulation intakt bleibt.

Am 19. April beliefen sich die Reserven der Bergleute auf etwa 1,8 Millionen BTC. In Dollar ausgedrückt entspricht dies etwa 140 Milliarden US-Dollar und markiert damit den höchsten Stand seit dem 2. Februar 2026.

Eine solche Akkumulation spiegelt typischerweise die Erwartung einer künftigen Preisstärke wider. Anstatt Positionen aufzugeben, scheinen Bergleute ihr Engagement aufrechtzuerhalten und gleichzeitig ihre Betriebsstrategie anzupassen.

Breitere Marktströme stützen den Ausblick

Die Miner-Aktivität stellt nur eine Ebene der Bitcoin-Marktstruktur dar. Breitere Kapitalströme liefern weiterhin zusätzlichen Kontext.

Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels zeigten die Spot-Börsendaten einen Netto-Bitcoin-Kauf von rund 120 Millionen US-Dollar. Dies deutet auf eine Rückkehr des Kaufinteresses nach vier Tagen Verkaufsdruck hin.

Quelle: CoinGlass

Institutionelle Aktivitäten verstärken diesen Trend zusätzlich. Am 1. Mai tätigten Großinvestoren einen ihrer größten Bitcoin-Käufe des Jahres und investierten dabei rund 629 Millionen US-Dollar.

Der Schritt verlängerte auch eine Reihe aufeinanderfolgender wöchentlicher Zuflüsse und unterstreicht die anhaltende institutionelle Beteiligung.

Abschließende Zusammenfassung

Die Bitcoin-Hash-Rate ist gesunken und weist im Jahresvergleich eine negative Veränderung auf, da die Miner ihre Rechenleistung auf die KI-Infrastruktur umleiten.

Die Reserven der Bergleute sind auf 140 Milliarden US-Dollar gestiegen, den höchsten Stand seit Februar 2026, was auf eine anhaltende Anhäufung hindeutet.

Das Vertrauen der Anleger in Bitcoin schwankt, da die Rechenleistung im Zuge der KI-gesteuerten Marktveränderung einen deutlichen Rückgang erleidet