Der iranische Armeechef warnt vor „totaler Zerstörung“ bei einer Bodeninvasion

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben sich weiter verschärft, nachdem der iranische Armeechef eindringlich vor katastrophalen Folgen im Falle einer Bodeninvasion gewarnt hat. Infolgedessen ist die Wahrscheinlichkeit, dass US-Streitkräfte bis Ende April in den Iran einmarschieren, gesunken und liegt nun bei 52 %, was einem Rückgang von 5 % gegenüber dem Vortag entspricht.
Dieser Abschwung hatte erhebliche Auswirkungen auf zwei Schlüsselmärkte: Die Aussicht auf einen Einmarsch der US-Streitkräfte in den Iran bis zum 30. April wurde nun um 5 Punkte niedriger bewertet, was die wachsende Unsicherheit unter Händlern hinsichtlich der Möglichkeit von Bodenoperationen widerspiegelt. Im Gegensatz dazu bleibt die Prognose des Marktes für eine mögliche Eskalation bis zum 31. Dezember relativ stabil, mit einer Wahrscheinlichkeit von 64 %, dass US-Truppen in den Iran einmarschieren, was darauf hindeutet, dass Händler mit einer möglichen Verschärfung des Konflikts später im Jahr rechnen.
Unterdessen schwinden die Aussichten auf einen Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran bis zum 7. April weiter, wobei der Markt nur noch eine Chance von 8 % auf eine friedliche Lösung anzeigt, gegenüber 10 % am Vortag und 26 % vor einer Woche. Dieser rückläufige Trend deutet darauf hin, dass die kompromisslose Haltung Irans eine diplomatische Lösung kurzfristig immer unwahrscheinlicher macht, wobei die nahende Frist am 7. April einen Waffenstillstand immer unwahrscheinlicher erscheinen lässt.
Das tägliche Handelsvolumen von $USDC auf diesen Märkten hat 2,57 Millionen US-Dollar erreicht, wobei der Markt am 30. April 1,97 Millionen US-Dollar davon ausmachte. Insbesondere würde eine relativ bescheidene Investition von 37.000 US-Dollar ausreichen, um den Marktpreis um 5 Punkte zu verschieben, was darauf hindeutet, dass die jüngsten Marktschwankungen ein echtes Spiegelbild der Händlerstimmung sind.
Die iranische Bedrohung hat ein komplexes und unsicheres Umfeld geschaffen, das das Potenzial hat, US-Maßnahmen entweder abzuschrecken oder zu provozieren. Der Rückgang der kurzfristigen Invasionschancen deutet darauf hin, dass einige Händler glauben, dass die Bedrohung abschreckend wirken wird, da eine „YES“-Aktie für den 30. April jetzt eine potenziell lukrative Rendite von nahezu dem Doppelten bietet und derzeit bei 52 Cent liegt.
Während sich die Situation weiter entwickelt, werden Händler die Aussagen wichtiger US-Akteure, darunter CENTCOM und das Pentagon, sowie etwaige Truppenbewegungen genau beobachten. Das bevorstehende Pentagon-Briefing durch Hegseth dürfte besonders genau beobachtet werden, da jede Änderung der operativen Sprache die Marktstimmung erheblich beeinflussen könnte.