JPMorgan wägt ab: Gesetzesaktualisierung für wegweisenden Gesetzentwurf zur Regulierung von Kryptowährungen weckt erneutes Interesse am Zeitplan des Kongresses

Der seit Monaten in der Schwebe stehende Clarity Act steht nun möglicherweise kurz vor seiner Fertigstellung. Die Verabschiedung des Clarity Act, des wichtigsten Kryptowährungsgesetzes in den USA, das den Banken- und Kryptowährungssektor gegeneinander ausspielt, könnte unmittelbar bevorstehen.
Laut Coindesk gaben die Analysten von JPMorgan an, dass in den letzten Tagen erhebliche Fortschritte beim Clarity Act erzielt wurden. JPMorgan sagte, der CLARITY Act stehe kurz vor der Fertigstellung und sei in die Endphase der Verhandlungen eingetreten.
Analysten sagen, dass die meisten Probleme gelöst wurden und nur noch zwei bis drei ungelöste Themen verbleiben. Zu diesem Zeitpunkt erklärte JPMorgan, dass die Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Zinszahlungen für Stablecoins und der Regulierungsbehörde weitgehend beigelegt seien. Zinszahlungen auf Stablecoins waren einer der wichtigsten Streitpunkte im Gesetzentwurf. US-Banken lehnten es zunächst ab, Zinszahlungen zuzulassen.
JPMorgan fügte sogar hinzu, dass eine kürzlich vorgeschlagene Änderung des Clarity Act sowohl von der Kryptowährungsbranche als auch von traditionellen Finanzunternehmen unterstützt werden könnte.
JPMorgan geht jedoch davon aus, dass das Ergebnis der US-Zwischenwahlen die Gesetzgebung zu Kryptowährungen und die Folgediskussionen zum Clarity Act verzögern könnte.
„Wenn das Gesetz nicht vor den Zwischenwahlen verabschiedet wird, wird sich der Prozess noch viel länger hinziehen.“
*Dies ist keine Anlageberatung.