Kevin Warsh wurde mit Erfahrung im Bereich Kryptowährungen in den Fed-Vorstand berufen – Abstimmung des Vorsitzenden steht unmittelbar bevor

Inhaltsverzeichnis Der US-Senat hat Kevin Warsh die Aufnahme in den Gouverneursrat der US-Notenbank zugestimmt, womit er nur noch eine Bestätigung davon entfernt ist, die Kontrolle über das amerikanische Zentralbanksystem zu übernehmen. Eine Folgeabstimmung über seine offizielle Ernennung zum Fed-Vorsitzenden wird in den kommenden Tagen erwartet. 🚨BREAKING: SENAT BESTÄTIGT KEVIN WARSH ALS FED-GOUVERNEUR Der US-Senat hat Kevin Warsh für eine 14-jährige Amtszeit als Gouverneur der Federal Reserve bestätigt, ein großer Schritt auf dem Weg zu seiner Nachfolge von Jerome Powell. Der Gesetzgeber hat auch Warshs separate vierjährige Amtszeit als Fed-Vorsitzender vorangetrieben, mit endgültiger… pic.twitter.com/mtxYuydVZA – Coin Bureau (@coinbureau) 12. Mai 2026 Die Senatoren haben Warshs Nominierung am Dienstag mit einer Bilanz von 51 zu 45 grünes Licht gegeben. Die Abstimmung folgte überwiegend parteipolitischen Meinungsverschiedenheiten, wobei der Senator von Pennsylvania, John Fetterman, als einziger Demokrat die Nominierung unterstützte. Warsh muss sich nun in einer zweiten Bestätigungsabstimmung im Senat die Zustimmung sichern, um offiziell den Vorsitz zu übernehmen. Diese anschließende Abstimmung ist für Mittwoch geplant. Für die Positionen gibt es unterschiedliche Amtszeiten: Die Gouverneure des Verwaltungsrats werden für eine Amtszeit von 14 Jahren ernannt, während die Amtszeit des Vorsitzenden vier Jahre beträgt. Mit 56 Jahren ist Warsh in der Lage, die Nachfolge von Jerome Powell in der Vorsitzendenrolle anzutreten. Powells achtjährige Amtszeit als Vorsitzender endet an diesem Freitag. Trotz seines Rücktritts von der Position des Vorsitzenden hat Powell seine Absicht angedeutet, während einer laufenden Bundesuntersuchung zur Untersuchung von Renovierungsarbeiten an den Einrichtungen der Federal Reserve in Washington, D.C., im Vorstand zu bleiben. Warsh bringt frühere Erfahrungen der Federal Reserve mit, da er von 2006 bis 2011 unter den Präsidenten George W. Bush und Barack Obama als Gouverneur tätig war. Zu seinem beruflichen Hintergrund gehört eine Anstellung bei Morgan Stanley im Investmentbanking. Finanzielle Offenlegungsdokumente, die dem Office of Government Ethics vorgelegt wurden, zeigten, dass Warshs Anlageportfolio Positionen in Blockchain-Technologieunternehmen und Unternehmen für digitale Vermögenswerte umfasst. Zu seinen Beteiligungen gehörten Unternehmen, die sich mit dezentralen Finanzprotokollen, Kryptowährungs-Zahlungssystemen, tokenisierten Netzwerkplattformen und der Entwicklung der Bitcoin-Infrastruktur befassen. Weitere Investitionen betrafen Layer-1- und Layer-2-Blockchain-Protokolle sowie Prognosemarktplattformen. Diese Positionen wurden durch Risikokapitalfonds und private Investitionsvehikel gehalten. Warsh hat sich verpflichtet, den Großteil dieser Beteiligungen zu liquidieren, falls er eine Bestätigung als Vorsitzender erhält. Sein Engagement in den Kryptowährungsmärkten liefert direkte Branchenkenntnisse in einer Zeit, in der die Federal Reserve aktiv Richtlinien in diesem Bereich entwickelt. Die Zentralbank erwägt derzeit regulatorische Rahmenbedingungen für Stablecoins, Richtlinien für Banken, die Kryptowährungsverwahrungsdienste anbieten, und die Erforschung digitaler Zahlungstechnologien. Ein Vorsitzender mit praktischen Kenntnissen dieser Märkte könnte die Richtung der aufstrebenden Politik maßgeblich beeinflussen. Während eines Interviews im Jahr 2025 bezeichnete Warsh Bitcoin als „transformative“ Technologie und erklärte, es stelle „einen wichtigen Vermögenswert dar, der helfen kann, politische Entscheidungsträger zu informieren“. Während seines Auftritts vor dem Bankenausschuss des Senats prüften demokratische Gesetzgeber Warshs Fähigkeit, seine Unabhängigkeit vom Einfluss der Exekutive aufrechtzuerhalten. Die früheren öffentlichen Äußerungen von Präsident Trump, in denen er mit der Absetzung von Jerome Powell drohte, haben die Besorgnis über eine mögliche politische Einmischung in die Geschäfte der Federal Reserve verstärkt. Die Bestätigung erfolgt, da die Marktteilnehmer die Signale zur Richtung der Geldpolitik genau beobachten. Wiederauflebende Inflationsängste im Zusammenhang mit geopolitischen Spannungen mit dem Iran und steigende Energiekosten haben den Fokus auf den Führungswechsel bei der Federal Reserve verstärkt. Powells Ausscheiden aus dem Vorsitz schließt eine achtjährige Amtszeit ab, die die Zentralbank durch die Herausforderungen der Pandemie, aggressive Zinserhöhungen und eine anhaltend hohe Inflation geführt hat. Die Bestätigung des Vorstands von Warsh fällt mit der geplanten Ergänzung des Digital Asset Market Clarity Act durch den Bankenausschuss des Senats zusammen, der allgemein als CLARITY bezeichnet wird. Diese Gesetzgebung würde die Regulierungsaufsicht für Kryptowährungen grundlegend umstrukturieren. Die Führung des Ausschusses veröffentlichte am Montag den Gesetzestext, der einen ausgehandelten Kompromiss zu den Bestimmungen zur Stablecoin-Rendite enthält – ein umstrittenes Thema, das den Kryptowährungs- und den traditionellen Bankensektor trennt. Die Markup-Sitzung ist für Donnerstag geplant.