Größte Bank in Brasilien investiert in Bitcoin-Mining

Itau Unibanco hat über seinen VC-Zweig Itau Ventures eine nicht genannte Investition in Minter getätigt, ein Unternehmen, das mobile Rechenzentren und Bitcoin-Mining-Betriebe in ganz Brasilien installiert. Der Ansatz von Minter ermöglicht es, überschüssige Energie zu nutzen, die andernfalls verschwendet würde.
Wichtige Erkenntnisse:
Itau Ventures investierte bis zu 10 Millionen US-Dollar in Minter für mobile Rechenzentren, die Bitcoin abbauen.
Brasilien verlor im Jahr 2025 1,2 Milliarden US-Dollar durch eine Energieeinschränkung von 20 %, ein Markt, den Minter anstrebt.
CEO Stefano Sergole plant, Minter bis 2029 in Brasilien und den USA auf eine Kapazität von 500 MW auszubauen.
Brasiliens Itau investiert in Bitcoin und das Rechenzentrumsunternehmen Minter
Itau, eine der größten Banken Brasiliens, hat seinen Fokus auf Bitcoin-Mining und Rechenzentren gerichtet.
Lokalen Medien zufolge hat Itau Ventures, der Investmentzweig der Bank, eine nicht genannte Investition in Minter getätigt. Dieses Unternehmen möchte eines der größten Probleme bei grünen Energieanlagen lösen: die Einschränkung.
Minter kombiniert Hardware, die normalerweise auf einen festen Standort beschränkt ist, mit mobilen Containern und verwandelt diese Aktivitäten in Initiativen, die direkt dort durchgeführt werden können, wo erneuerbare Energien erzeugt werden.
Die Investition, die sich auf bis zu 10 Millionen US-Dollar beläuft, positioniert Minter als Alternative für alle Energieerzeuger, die Energie nutzen möchten, die verschwendet oder nicht produziert würde, unterstützt durch den Namen Itau.
„Das Itaú-Siegel hilft Energieerzeugern, sich der Tatsache bewusst zu werden, dass ein flexibles Rechenzentrum innerhalb der Parks eine Portfoliostrategie sein kann“, sagte Stefano Sergole, CEO und Gründer von Minter.
Während das Unternehmen derzeit einen Kunden bedient, schätzt Sergole, dass Minter bis Ende dieses Jahres eine Betriebskapazität von 40 MW erreichen könnte, wobei die Zahl bis 2029 auf 500 MW steigen könnte.
Mit der Unterstützung von Itau will Minter in Brasilien und den USA expandieren. Im Jahr 2025 drosselte Brasilien 20 % seiner Solar- und Windenergieproduktion, was zu Verlusten in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar führte. In den USA schätzt Amperon, dass die Kürzung im Jahr 2024 20 Mio. MWh erreichen wird, und erklärt, dass das Phänomen „explodiert“.
Damit steht Minter als Mobilfunkanbieter von Rechenzentrums- und Bitcoin-Mining-Hardware vor einem adressierbaren Markt von Milliarden Dollar, der darauf abzielt, diese ungenutzte Energie in wertvolle Produkte wie Bitcoin umzuwandeln.
„Für unser flexibles Modell war es profitabler, uns im Bitcoin-Mining zu positionieren“, sagte Sergole und betonte die Relevanz von Krypto und Bitcoin für das Geschäftsmodell von Minter.