Der Gesetzgeber legt einen radikalen Plan vor, um die Hälfte der Gewinne aus der KI-Forschung in die National Tech Endowment abzuzweigen

Bernie Sanders möchte die Hälfte der Aktien der größten amerikanischen KI-Unternehmen übernehmen und sie den Menschen geben. Das ist der Kerngedanke hinter der amerikanischen KI. Sovereign Wealth Fund Act, den der Senator von Vermont am 1. Juni in einem Leitartikel der New York Times darlegte.
Der Vorschlag sieht eine einmalige Aktiensteuer von 50 % auf große KI-Unternehmen vor und nennt insbesondere OpenAI, Anthropic und xAI als Ziele. Mit den Erlösen würde ein Staatsfonds gegründet, der amerikanischen Bürgern direkte Eigentumsanteile an den Technologien geben soll, die ihre Wirtschaft umgestalten.
Was der Vorschlag tatsächlich bewirkt
Anstatt Unternehmensgewinne zu besteuern, bei deren Minimierung Unternehmen bekanntermaßen kreativ sind, strebt Sanders nach Eigenkapital. Eine einmalige Aktienabgabe in Höhe von 50 % würde die Eigentumsanteile dieser KI-Unternehmen in einen öffentlichen Fonds übertragen.
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Dies ist eine bedeutende Abkehr von der Art und Weise, wie Washington normalerweise über Technologieregulierung denkt. Die meisten Vorschläge betreffen Lizenzrahmen, Sicherheitsprüfungen oder die traditionelle Unternehmensbesteuerung. Sanders überspringt das alles und geht direkt auf den Cap-Tisch zu.
Die umfassendere KI-Agenda von Sanders
Im Jahr 2025 drängte Sanders auf eine „Robotersteuer“, um den durch KI bedingten Arbeitsplatzverlusten entgegenzuwirken, von denen er prognostizierte, dass sie in einem Jahrzehnt bis zu 100 Millionen erreichen könnten. Er hat auch mit der Abgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez an entsprechenden Maßnahmen zusammengearbeitet, einschließlich eines vorgeschlagenen Moratoriums für den Bau von KI-Rechenzentren.
Was das für Anleger bedeutet
Für Investoren in KI-Unternehmen ist das unmittelbare Risiko nicht gesetzlicher Natur. Es ist Gefühl. Die bloße Einführung eines solchen Gesetzentwurfs stellt ein Schlagzeilenrisiko für OpenAI, Anthropic und xAI dar, zu einem Zeitpunkt, an dem diese Unternehmen aktiv Kapital beschaffen und Bewertungen aushandeln.
Der Vorschlag wirft auch Fragen zur Unternehmensstruktur auf. Der laufende Übergang von OpenAI von einer gemeinnützigen zu einer gewinnorientierten Organisation erscheint noch komplizierter, wenn ein amtierender US-Senator öffentlich argumentiert, dass KI-Unternehmen die Hälfte ihres Eigenkapitals der amerikanischen Öffentlichkeit schulden. Anthropic und xAI, die beide privat sind und beide bei Trainingsläufen Kapital verbrennen, würden einem ähnlichen Gegenwind bei der Bewertung ausgesetzt sein, wenn diese Art von Rhetorik in der breiten Masse Unterstützung findet.
Sanders‘ Vorschlag enthält keine Erwähnung von Token, Blockchain oder dezentralen Technologien.