Gesetzgeber schmieden beispiellose Vereinbarung und ebnen den Weg für eine bahnbrechende Gesetzgebung zu digitalen Vermögenswerten im nächsten Jahr

Inhaltsverzeichnis Der Gesetzentwurf zur Struktur des Krypto-Marktes rückt nach einer parteiübergreifenden Einigung im Senat näher an seine Gesetzeskraft heran. Die Senatoren Thom Tillis und Angela Alsobrooks haben diese Woche einen Deal über die Stablecoin-Rendite abgeschlossen. Ihre Vereinbarung löst das einzige Problem, das den Digital Asset Market Clarity Act monatelang blockiert hatte. Der Deal beendete auch den Zusammenbruch der Aufschläge des Bankenausschusses des Senats im Januar. Washington ist nun bereit, digitalen Vermögenswerten erstmals einen umfassenden rechtlichen Rahmen zu geben. Gemäß der neuen Vereinbarung ist es Kryptoplattformen weitgehend untersagt, passive Stablecoin-Belohnungen anzubieten. Es ist nicht länger zulässig, Benutzern eine Rendite zu zahlen, nur weil sie einen Stablecoin halten. Die Aufsichtsbehörden stellten fest, dass diese Zahlungen den Zinsen für eine herkömmliche Bankeinlage zu ähnlich sind. Banken hatten sich entschieden gegen diese Praxis eingesetzt, weil sie befürchteten, dass Kunden Gelder von Girokonten abheben würden. Der Deal schließt jedoch nicht alle Belohnungsarten aus. Die aktivitätsbezogene Vergütung bleibt nach dem neuen Rahmenwerk uneingeschränkt zulässig. Benutzer können weiterhin Belohnungen durch Handel, Einsätze oder die Nutzung von Plattformdiensten verdienen. Die regulatorische Trennlinie verläuft nun zwischen passiven Halteprämien und aktiven Beteiligungsprämien. Coinbase gehörte zu den Plattformen, die am stärksten darauf drängten, Stablecoin-Erträge anzubieten. Das Unternehmen betrachtete es als direkte Konkurrenz zu herkömmlichen Sparkonten. Dieser Ansatz ist auf dem US-Markt mittlerweile vom Tisch. Die Banken sicherten sich dieses Ergebnis, nachdem sie argumentierten, dass passive Renditen eine weitverbreitete Einlagenflucht auslösen würden. Bull Theory markierte das Ergebnis auf X und stellte fest, dass der Deal Plattformen davon abhält, Belohnungen zu zahlen, die wie Bankeinlagenzinsen funktionieren. 🚨 DER US-SENAT hat gerade das Gesetz zur Struktur des Kryptowährungsmarktes freigegeben. Und Krypto-Plattformen haben gerade das Recht verloren, den Nutzern Zinsen für Stablecoins zu zahlen. Die Senatoren Thom Tillis und Angela Alsobrooks haben gestern eine parteiübergreifende Einigung über die Stablecoin-Rendite abgeschlossen, das einzige Problem, das… pic.twitter.com/vohEIaztyp – Bull-Theorie (@BullTheoryio) 2. Mai 2026 Der Kompromiss ist unkompliziert: Krypto-Plattformen verlieren ein wichtiges Instrument zur Benutzerakquise. Banken behalten ihren Vorsprung bei der passiven Rendite gegenüber Anbietern digitaler Vermögenswerte. Kein Ergebnis war zufällig – beide Seiten verhandelten mit klaren Zielen. Für den Gesetzentwurf zur Struktur des Krypto-Marktes ist nun ein klarer Weg zu einer vollständigen Abstimmung im Senat vorgesehen. Durch die Beseitigung des Stablecoin-Renditestreits wird das größte Hindernis der Gesetzgebung beseitigt. Die Digital-Asset-Branche hat nun eine glaubwürdige Chance auf eine umfassende Bundesregulierung. Alle Börsen, Stablecoin-Emittenten und Plattformen in den USA haben lange auf diesen Moment gewartet. Finanzminister Scott Bessent hat öffentlich die Verabschiedung des Gesetzes für das Frühjahr 2026 ins Auge gefasst. Der Aufschlag des Bankenausschusses des Senats wird nun für Mai erwartet. Prognosemärkte schätzen derzeit die Wahrscheinlichkeit, dass der Clarity Act im Jahr 2026 in Kraft tritt, auf 62 % ein. Diese Zahl spiegelt die reale Dynamik wider, die in Washington rund um die Gesetzgebung zu digitalen Vermögenswerten zunimmt. Bull Theory stellte fest, dass die Banken ihre Nachfrage nach Rendite sicherten, während Krypto die seit langem angestrebte regulatorische Klarheit erlangte. Der Deal stellt einen echten Kompromiss zwischen zwei mächtigen Finanzinteressen dar. Beide Seiten gingen mit klaren Prioritäten in die Verhandlungen und gingen mit Teilsiegen aus den Verhandlungen hervor. Die Weiterentwicklung des Crypto Market Structure Bill ist die folgenreichste Entwicklung für digitale Vermögenswerte seit Jahren. Ein formeller rechtlicher Rahmen für die Branche in Amerika scheint nun wirklich in greifbarer Nähe zu sein. Regulierungssicherheit ist seit langem das am häufigsten geforderte Ergebnis im Bereich der digitalen Vermögenswerte.