Gesetzgeber integrieren Schutzmaßnahmen für Innovatoren digitaler Währungen in wegweisende Reformgesetze

Der mit Spannung erwartete Gesetzentwurf zur Struktur des Kryptomarktes, der CLARITY Act, hat im Mai eine positive Dynamik erfahren. Berichten zufolge wurde nun sogar die zuvor umstrittene Regelung zum Schutz von Softwareentwicklern übernommen.
Am Montag sagte Senatorin Cynthia Lummis, eine der führenden Verfechterinnen des Entwicklerschutzes:
Der Clarity Act ist der strafverfolgungsfreundlichste Gesetzentwurf zu digitalen Vermögenswerten, den der Kongress jemals erörtert hat. Lasst uns das erledigen!
Quelle: X
Wird der CLARITY Act nun voranschreiten?
Der Blockchain Regulatory Surety Act (BRCA) zielt darauf ab, dezentrale Anwendungen oder Einzelpersonen, die Knoten betreiben, die sie unterstützen, von der Behandlung als Geldübermittler auszuschließen.
Die BRCA argumentiert, dass Betreiber oder Entwickler nicht als Geldübermittler eingestuft werden sollten, sofern sie keine Kontrolle über die Benutzergelder haben.
Insbesondere handelt es sich bei Abschnitt 1960 um ein Bundesgesetz, das jede Person strafrechtlich verfolgt, die ein „nicht lizenziertes Geldtransfergeschäft“ betreibt. Das BRCA, das Anfang des Jahres erstmals von Senator Lummis eingeführt wurde, zielt darauf ab, den Geltungsbereich von Abschnitt 1960 zum Schutz von Rechtsentwicklern festzulegen.
Der Schritt folgte dem Aufschrei der Kryptoindustrie nach der strafrechtlichen Verfolgung der Gründer der datenschutzorientierten dezentralen Plattformen Samourai und Tornado Cash.
BRCA-Befürworter argumentierten, dass das Justizsystem gegen Kriminelle wie nordkoreanische Bedrohungsakteure vorgehen sollte, die Plattformen wie Tornado Cash nutzen, und nicht gegen die Entwickler.
Quelle: Bankenausschuss des Senats (aktueller Gesetzentwurf)
Berichten zufolge hatten insbesondere Strafverfolgungsbehörden Bedenken hinsichtlich der Bestimmung geäußert. Wenn in dieser Frage ein Kompromiss erzielt wurde, bleibt der verbleibende Streitpunkt das Stablecoin-Renditeabkommen und die Ethiksprache.
Die Chancen für die Verabschiedung des CLARITY Act steigen auf 69 %
Allerdings war noch nicht klar, ob die Banken den für Donnerstag geplanten Aufschlag des Bankenausschusses des Senats unterstützen würden. Am Wochenende äußerte die Bankenbranche ihre Unzufriedenheit mit dem neuesten Stablecoin-Rendite-Deal, obwohl sie Belohnungen für ungenutzte Guthaben blockierte.
Trotz der Unsicherheit in letzter Minute schien der Markt hinsichtlich der Verabschiedung des Gesetzes optimistisch. Bei Redaktionsschluss rechnete Polymaret mit einer Wahrscheinlichkeit von 69 %, dass der Gesetzentwurf noch in diesem Jahr in Kraft treten könnte.
Dies war eine Verbesserung um 23 % im Mai, was darauf hindeutet, dass der Markt nach den jüngsten Kompromissen und Deals zu optimistisch war.
Quelle: Polymarket
Tatsächlich betonte der Kryptoberater von Präsident Donald Trump, Patrick Witt, dass der Gesetzentwurf vor dem Aufschlag am Donnerstag besser werden wird. Als Reaktion auf die Vereinbarung zum Entwicklerschutz sagte Witt:
Die Deals werden fortgesetzt, bis sich CLARITY verbessert.
Abschließende Zusammenfassung
Senatorin Cynthia Lummis bestätigte, dass die Entwicklerschutzmaßnahmen in den neuesten Entwurf des CLARITY Act übernommen wurden.
Die Bestimmung schützt Entwickler, die die Gelder der Benutzer nicht kontrollieren, vor den Geldtransmitterregeln, aber Bedenken hinsichtlich der Stablecoin-Rendite und des Bankwesens bleiben ungelöst.