Gesetzgeber überdenken die Vorschriften für digitale Vermögenswerte in ihrem jüngsten Antrag, um den steuerlichen Rahmen zu klären

Um den Ansatz der Vereinigten Staaten bei der Besteuerung von Kryptowährungen zu modernisieren, haben die Abgeordneten Steven Horsford und Max Miller den Digital Asset Protection, Accountability, Regulation, Innovation, Taxation and Yields Act, auch bekannt als PARITY Act, wieder eingeführt. Diese gesetzgeberischen Bemühungen erfolgen, da der Kongress bereit ist, in den kommenden Monaten umfassendere Steuerreformen in Angriff zu nehmen, die möglicherweise Auswirkungen auf die Kryptowährungsinhaber des Landes haben werden. Während sich die US-Regierung auf die Besteuerung vorbereitet, wird Kryptobesitzern empfohlen, auf dem Laufenden zu bleiben, da sie ihre Bestände und Transaktionen an digitalen Vermögenswerten offenlegen müssen.
Ursprünglich im Dezember als Diskussionsentwurf vorgestellt, wurde das PARITY-Gesetz am 26. März überarbeitet und erneut veröffentlicht, um eine weitere Prüfung zu ermöglichen. Eine bemerkenswerte Überarbeitung betrifft das Konzept der „De-minimis“-Gewinne, das es ermöglicht, bestimmte Transaktionen von der Steuererklärung auszunehmen. Die Branche plädiert seit langem für eine Ausnahmeregelung wegen Geringfügigkeit, um kleine Transaktionen, wie den Kauf von Alltagsgegenständen mit Kryptowährung, zu erleichtern, ohne dass die Bürde entsteht, Kapitalgewinne oder -verluste melden zu müssen.
Im ersten Entwurf vom Dezember wurde ein Schwellenwert von 200 US-Dollar für Bagatellbefreiungen vorgeschlagen, insbesondere für Zahlungen, die mit regulierten Zahlungs-Stablecoins erfolgen. Diese Ausnahme schien sich jedoch nicht auf digitale Vermögenswerte wie Bitcoin zu erstrecken. Die neueste Version des Gesetzentwurfs verfolgt einen anderen Ansatz und besagt, dass beim Verkauf eines regulierten Zahlungs-Stablecoins kein Gewinn oder Verlust erfasst wird, es sei denn, die Basis des Steuerzahlers beträgt weniger als 99 % des Rückzahlungswerts. Mit dieser überarbeiteten Formulierung wird der Schwellenwert von 200 US-Dollar abgeschafft und eine angenommene Basis von 1 US-Dollar für Börsen eingeführt, die sich von Stablecoin-Verkäufen unterscheidet.
Darüber hinaus zielt der PARITY Act darauf ab, Wash-Sale-Regeln auf Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten anzuwenden, eine Bestimmung, die Unterstützung von Gesetzgebern gefunden hat, darunter Senatorin Cynthia Lummis, die letztes Jahr ähnliche Bestimmungen in ihren Steuerentwurf aufgenommen hat. Der Gesetzentwurf zielt auch darauf ab, zwischen „passivem Staking“ und Handelsaktivitäten zu unterscheiden, was möglicherweise den Weg für eine differenziertere Steuerbehandlung ebnet.
Während die Zukunft des PARITY Act ungewiss bleibt, erwarten Branchenkenner eine konzertierte Anstrengung, Kryptowährungsbestimmungen in alle künftigen Steuergesetze aufzunehmen. Während die US-Regierung ihre Haushaltsanträge für das Geschäftsjahr 2027 bearbeitet, deuten Gespräche mit Branchenteilnehmern darauf hin, dass Kryptowährungen wahrscheinlich ein zentraler Schwerpunkt bei bevorstehenden Steuerreformen sein werden. Da das Versöhnungssteuergesetz und die Haushaltsvorschläge von Präsident Donald Trump am Horizont stehen, wird die Krypto-Community genau beobachten, wie sich diese Entwicklungen entwickeln.