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Der neue Patch von Lido weckt Neugier: Wie wird er sich auf Token-Inhaber und Einnahmen auswirken?

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Der neue Patch von Lido weckt Neugier: Wie wird er sich auf Token-Inhaber und Einnahmen auswirken?

Während DeFi United daran arbeitet, die rsETH-Unterstützung wiederherzustellen, schlägt Lido DAO [$LDO] eine gezielte Lösung vor, um Benutzer des Lido Earn $ETH [EarnETH]-Tresors vor verbleibenden Verlusten zu schützen. Der EarnETH-Tresor hält etwa 9 % des Risikos, etwa 21,6 Millionen US-Dollar, während die Restverluste auf 400–600 US-Dollar ETH geschätzt werden.

Diese Verluste liegen unter dem 1-Prozent-Trigger, der an den Erstverlustpuffer von 3 Millionen US-Dollar gebunden ist, wodurch eine Schutzlücke entsteht. Diese Situation entsteht dadurch, dass externe Parteien den Hauptschaden beheben, kleinere Auswirkungen jedoch bestehen bleiben.

Quelle: Lido Finance auf X

Um dieses Problem zu lösen, schlägt Lido eine einmalige Schwellenwertanpassung vor, um diese Beträge abzudecken. Dieser Schritt zielt darauf ab, das Vertrauen der Benutzer zu wahren und anhaltende Verluste zu verhindern.

Bei Akzeptanz kann sich das Vertrauen stabilisieren, während ein begrenzter Umfang dazu beiträgt, das umfassendere Protokollrisiko einzudämmen.

Die Intervention des Finanzministeriums stellt die Widerstandsfähigkeit und Grenzen von Lido auf die Probe

Über den unmittelbaren Benutzerschutz hinaus beginnt die Reaktion von Lido, die Stärke und Grenzen seines Finanzministeriums auf die Probe zu stellen.

Nach dem rsETH-Schock stellte das DAO bis zu 2.500 stETH zu, was etwa 5 Millionen US-Dollar entsprach, um betroffene Positionen zu stabilisieren und Zwangsliquidationen zu verhindern.

Dieser Schritt erfolgt, weil externe Risiken auf integrierte Produkte übergegriffen haben, die interne Unterstützung benötigen. Obwohl die Staatskasse fast 94 Millionen US-Dollar beträgt, bleibt diese Zuweisung relativ gering.

Es führt jedoch eine neue Dynamik ein, bei der Protokollfonds externen Stress absorbieren. Die Genehmigung der Governance signalisiert auch eine starke Koordination, verschiebt jedoch auf subtile Weise die Erwartungen.

Wenn sich solche Eingriffe wiederholen, können sich die Reserven im Laufe der Zeit verengen, während Benutzer möglicherweise zunehmend einen Schutz erwarten, der über das ursprüngliche Design des Protokolls hinausgeht.

Lido begrenzt die Haftung und begrenzt gleichzeitig das Integrationsrisiko

Während der Kelp-Exploit aufzeigte, wie externe Integrationen Risiken übertragen können, verlagert Lidos Reaktion den Fokus auf die Definition klarer Verantwortungsgrenzen.

Anstatt die Deckung zu erweitern, schlägt die DAO vor, ihren bestehenden Erstverlustfonds nur für Kelp-bedingte Verluste zu verwenden, ohne die 1-Prozent-Regel zu ändern oder neues Kapital hinzuzufügen. Dieser Ansatz ergibt sich daraus, dass das Kernprotokoll unberührt bleibt, die Gefährdung des Benutzers jedoch weiterhin eine Reaktion erfordert.

Infolgedessen gleicht Lido Schutz mit Zurückhaltung aus und zielt darauf ab, das Vertrauen wiederherzustellen, ohne weitreichende Rettungserwartungen zu setzen.

Diese Verschiebung signalisiert, dass künftige Risiken möglicherweise nicht in gleicher Weise unterstützt werden. Wenn Benutzer diese Grenze akzeptieren, kann sich das Vertrauen stabilisieren, während die Unsicherheit über den Versicherungsschutz die Teilnahme und die Risikowahrnehmung beeinflussen könnte.

Abschließende Zusammenfassung

Lido DAO [$LDO] zielt auf Restverluste mit begrenztem Treasury-Einsatz ab und sorgt für ein Gleichgewicht zwischen Benutzerschutz und Risikokontrolle, ohne die langfristigen Rettungserwartungen zu erhöhen.

Lido stärkt kurzfristig das Vertrauen, aber wiederholte Eingriffe könnten die Reserven belasten und die Erwartungen der Benutzer an die Risikoabdeckung auf Protokollebene verändern.

Der neue Patch von Lido weckt Neugier: Wie wird er sich auf Token-Inhaber und Einnahmen auswirken?