Der Logiker Michael Green bleibt von der drohenden Bitcoin-Implosion unbeeindruckt

Michael Green, eine bekannte Persönlichkeit der Finanzwelt, diskutierte im New Era Finance Podcast über die aktuelle Marktlage und die wirtschaftlichen Herausforderungen, denen sich die jüngere Generation gegenübersieht. Die scharfe Kritik von Green, insbesondere in Bezug auf Bitcoin und passive Anlagestrategien, erregte Aufmerksamkeit.
Green beschrieb den Vergleich von Bitcoin mit Gold oder die Bewertung aufgrund seiner Knappheit als „einfache Illusion“ und erklärte, dass der digitale Vermögenswert von seinem ursprünglichen Zweck abgewichen sei. „Bitcoin hat es nicht geschafft, ein durchgängiges Zahlungssystem zu sein und hat sich in ein spekulatives Monster verwandelt“, sagte Green. Der Stratege argumentierte, dass Bitcoin eine enorme Menge Strom verbraucht, aber kein skalierbares Transaktionsvolumen liefert, und erklärte: „Dieses System wird irgendwann zusammenbrechen. Die Leute denken, ich möchte, dass es zusammenbricht; ehrlich gesagt ist mir das egal. Ich kenne nur die inhärente Zerbrechlichkeit des Systems und seine Nutzlosigkeit im Verhältnis zu seinen Kosten.“
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Green sprach auch über die Unfähigkeit der jüngeren Generation, ein Eigenheim zu besitzen, und über ihre Schwierigkeiten, über die Runden zu kommen, und sagte, dass die Wurzel des Problems in „schlecht konzipierten Finanzpolitiken“ liege. Er argumentierte, dass der Grund dafür, dass die ältere Generation ihre Vermögenswerte (Häuser, Anteile) nicht verkauft, nicht Gier, sondern die Angst vor einer ungewissen Zukunft ist. Green erklärte, dass ältere Menschen aufgrund der Unzulänglichkeit der Sozialversicherungssysteme versuchen, sich „selbst zu versichern“, was die Vermögenspreise in die Höhe treibt und den Zugang für jüngere Menschen unmöglich macht.
Green ging auch darauf ein, warum Märkte so volatil und unvorhersehbar seien, und kritisierte die Tatsache, dass passives Investieren (Indexfonds usw.) eine Dominanz von über 50 % habe. Er erklärte, dass dies den Markt in ein „gedankenloses System“ verwandle und dass die Volatilität zunehme, weil sich alle gleichzeitig in die gleiche Richtung bewegten.
Green verglich die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz (KI) auf den Arbeitsmarkt mit der industriellen Revolution und stellte fest, dass die KI die Einstellungsquoten junger Menschen, insbesondere der 20-Jährigen, um 25 % gesenkt und gleichzeitig den Wert erfahrener und erfahrener Fachkräfte (über 55) erhöht habe.
*Dies ist keine Anlageberatung.