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London sieht erste Durchsetzungsmaßnahmen gegen nicht lizenzierte Börsen für digitale Vermögenswerte

Quelle
cryptonewstrend.com
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London sieht erste Durchsetzungsmaßnahmen gegen nicht lizenzierte Börsen für digitale Vermögenswerte

Die britische Financial Conduct Authority hat ihre erste koordinierte Aktion gegen den illegalen Peer-to-Peer-Kryptohandel durchgeführt und dabei acht Londoner Räumlichkeiten ins Visier genommen, die im Verdacht stehen, ohne Registrierung zu arbeiten, und an jedem Standort Unterlassungserklärungen ausgestellt haben.

Die Aufsichtsbehörde sagte, dass die bei den Inspektionen gesammelten Beweise mehrere laufende strafrechtliche Ermittlungen untermauern.

Die FCA führte die Operation mit HM Revenue & Customs und der South West Regional Organized Crime Unit gemäß den britischen Vorschriften zur Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung durch. Die Regulierungsbehörde sagte, dass es derzeit im Vereinigten Königreich keine bei der FCA registrierten Peer-to-Peer-Krypto-Händler oder -Plattformen gibt, was bedeutet, dass solche Aktivitäten einer genauen Prüfung bedürfen und möglicherweise rechtswidrig sind.

Steve Smart, der geschäftsführende Direktor für Durchsetzung und Marktaufsicht der FCA, sagte, dass nicht registrierte Peer-to-Peer-Kryptohändler im Vereinigten Königreich illegal agieren und ein Risiko für Finanzkriminalität darstellen. An der Operation beteiligte Polizeibeamte sagten, diese Händler könnten Kriminellen einen Weg bieten, illegale Gelder zu verschleiern, zu verschleiern und auszugeben.

Im Februar ging die FCA wegen angeblich illegaler Krypto-Werbeaktionen im Vereinigten Königreich gegen HTX vor und markierte damit ihre erste Durchsetzungsklage gegen ein Krypto-Unternehmen wegen rechtswidriger Vermarktung im Rahmen der aktuellen Regelung.

Die jüngste Maßnahme erfolgt auch nur eine Woche, nachdem die FCA eine Konsultation zur nächsten Phase der britischen Kryptoregulierung eingeleitet hat, einschließlich Regeln für Handelsplattformen, Handel, Einsatz und Schutz von Kryptoassets, bevor im Oktober 2027 ein breiterer Rahmen in Kraft treten soll.