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Lone Star State richtet ein Expertengremium zur Führung von Bitcoin-Beständen ein und ernennt den Leiter eines Krypto-Unternehmens für erneuerbare Energien für eine Schlüsselrolle

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Lone Star State richtet ein Expertengremium zur Führung von Bitcoin-Beständen ein und ernennt den Leiter eines Krypto-Unternehmens für erneuerbare Energien für eine Schlüsselrolle

Texas spricht nicht mehr nur von einer staatlichen Bitcoin-Reserve. Es geht darum, die Infrastruktur aufzubauen, um eine solche tatsächlich zu verwalten.

Die amtierende texanische Rechnungsprüferin Kelly Hancock gab am 28. Mai die Bildung des Texas Strategic Bitcoin Reserve Advisory Committee bekannt, eines fünfköpfigen Gremiums, das gemäß Senatsgesetz 21 geschaffen wurde. Die Aufgabe des Komitees besteht darin, den Staat bei der Bewertung, Sicherung und Verwaltung von Bitcoin als öffentliches Gut zu beraten.

Wer ist im Ausschuss?

Das Gremium besteht aus Bergbau-, Finanz- und Wissenschaftsexperten. Gary A. Vecchiarelli, Präsident und CFO von CleanSpark, ergatterte einen der fünf Sitze. CleanSpark ist einer der größten börsennotierten Bitcoin-Miner in den USA.

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Jamie McAvity, CEO von Cormint Data Systems, bringt eine andere Bergbauperspektive ein. Cormint betreibt Bitcoin-Mining-Anlagen in Texas.

Laurie Dotter besetzt den Platz für Anlageexpertise. Carla Reyes, eine Juraprofessorin an der SMU, die sich auf die Politik digitaler Vermögenswerte spezialisiert hat, rundet die öffentlich benannten Mitglieder ab.

Die Aufgabe des Ausschusses besteht darin, Leitlinien in vier Bereichen bereitzustellen: Bitcoin-Bewertung, Risikomanagement, Verwaltung digitaler Vermögenswerte und Verwahrungsrichtlinien.

Senatsgesetz 21 und das Gesamtbild

Der Ausschuss besteht aufgrund des Senatsgesetzes 21, das während der 89. texanischen Legislaturperiode verabschiedet wurde. Dieser Gesetzentwurf legte den rechtlichen Grundstein für Texas, eine strategische Bitcoin-Reserve einzurichten und aufrechtzuerhalten.

Parallel zur Ankündigung des Ausschusses veröffentlichte Hancocks Büro eine Ausschreibung, in der nach qualifizierten Firmen gesucht wurde, die Verwahrungs- und Liquiditätsdienstleistungen für die Bitcoin-Bestände des Staates bereitstellen. Der Schwerpunkt liegt laut Ankündigung auf institutioneller Sicherheit und transparenter öffentlicher Berichterstattung.

Was das für Anleger und den breiteren Markt bedeutet

Die Zusammensetzung des Ausschusses verrät Prioritäten. Zwei Bergbaumanager schlagen vor, dass Texas plant, Bitcoin nicht nur als etwas zu betrachten, das man kauft, sondern als etwas, das sich mit der Energieinfrastruktur des Staates überschneidet. Ein Juraprofessor, der sich auf die Politik digitaler Vermögenswerte konzentriert, signalisiert das Bewusstsein dafür, dass Regulierungskämpfe auf Landesebene in eine neue Phase eintreten.

Anleger sollten in den kommenden Monaten zwei Dinge im Auge behalten. Erstens, welche Verwahrungsanbieter die Ausschreibung gewinnen, denn das zeigt, wie Texas „institutionelle Qualität“ definiert. Zweitens, ob andere große Staaten mit ähnlichen gesetzgeberischen Maßnahmen folgen.

Lone Star State richtet ein Expertengremium zur Führung von Bitcoin-Beständen ein und ernennt den Leiter eines Krypto-Unternehmens für erneuerbare Energien für eine Schlüsselrolle