MSTR-Aktienprognose, da die nicht realisierten Gewinne von Michael Saylors Strategie 1,37 Milliarden US-Dollar erreichen

Strategieaktien stiegen am 17. April, als Bitcoin über 77.000 US-Dollar kletterte und zum ersten Mal seit dem starken Ausverkauf im Februar kurzzeitig die 78.000-Dollar-Marke überschritt. Die Rallye rückte Michael Saylors Unternehmen erneut in den Fokus, da seine Bilanz weiterhin eng an die Preisbewegungen von Bitcoin gebunden ist. Da der Bitcoin-Handel über dem durchschnittlichen Kaufpreis von Strategy von 75.577 US-Dollar lag, kehrte das Unternehmen zu einer nicht realisierten Gewinnposition zurück, wobei Marktkommentare die Papiergewinne auf etwa 1,37 Milliarden US-Dollar bezifferten.
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MSTR legte während der Sitzung ebenfalls zu, da Händler auf die allgemeine Erholung bei Risikoanlagen reagierten. Zu einem Zeitpunkt während der Marktzeiten stieg die Aktie um 13,83 % und wurde bei etwa 169,54 $ gehandelt. Separate Marktaktualisierungen zeigten außerdem, dass die Aktie an diesem Tag um etwa 8 % zulegte. Der Schritt erfolgte, als die Stärke von Bitcoin die Stimmung bei Unternehmen mit direktem Engagement in digitalen Vermögenswerten verbesserte.
Der Bitcoin-Ausbruch führt die Strategie wieder in die Gewinnzone
Der Anstieg von Bitcoin über 77.000 US-Dollar markierte den stärksten Stand seit der Korrektur nach dem Ausverkauf vom 5. Februar, als der Vermögenswert auf fast 60.000 US-Dollar fiel. Am 17. April wurde Bitcoin in einem Marktupdate bei etwa 78.209,10 $ gehandelt, während ein anderer Wert nahe bei 77.286,74 $ lag. Diese Preiserholung war für Strategy von Bedeutung, da die Bewertung des Unternehmens aufgrund seiner großen Treasury-Position sehr empfindlich auf Veränderungen bei Bitcoin reagiert.
Den Berichten zufolge hält Strategy nun 780.897 BTC. Auf dem aktuellen Preisniveau wurden diese Bestände auf etwa 60,817 Milliarden US-Dollar geschätzt. Da der durchschnittliche Bitcoin-Kaufpreis des Unternehmens bei 75.577 US-Dollar liegt, hat die jüngste Marktbewegung das Unternehmen wieder über seine Kostenbasis gebracht. Diese Änderung kehrte einen Teil des Drucks um, der im ersten Quartal zu beobachten war, als Strategy etwa 14,5 Milliarden US-Dollar an nicht realisierten Papierverlusten meldete.
Auch das technische Bild der Aktie verbesserte sich. MSTR überschritt seinen gleitenden 200-Wochen-Durchschnitt, einen von Marktteilnehmern beobachteten langfristigen Trendindikator. Ein Durchbruch über dieses Niveau erregt häufig Aufmerksamkeit, da es nach einer Phase schwächeren Handels neue Stärke zeigen kann.
Waffenstillstandshoffnungen und Markterholung unterstützen Risikoanlagen
Der jüngste Schritt bei Bitcoin und MSTR erfolgte, als die Anleger auf Anzeichen einer Entspannung im Nahen Osten reagierten. Wie wir berichteten, trat am 16. April ein zehntägiger Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon in Kraft. Präsident Donald Trump sagte auch, dass die Verhandlungen mit dem Iran Fortschritte machten und dass sich aus den Gesprächen am Wochenende eine umfassendere Vereinbarung ergeben könnte.
Als diese Entwicklungen den Markt erreichten, sanken die Ölpreise. WTI-Rohöl fiel um mehr als 11,9 % auf 83,42 $ pro Barrel, während US-Aktien zulegten. Der S&P 500 und der Nasdaq legten jeweils um 1,7 % zu und auch der Dow legte zu. Niedrigere Ölpreise und eine verbesserte Risikobereitschaft trugen zur Unterstützung von Bitcoin bei, was dann zu einem stärkeren Handel mit Strategy-Aktien führte.
Dieser Hintergrund ist Teil der MSTR-Aktienprognose geworden, da Strategy nicht mehr wie ein Standardsoftwareunternehmen gehandelt wird. Seine Identität auf dem Markt hängt nun hauptsächlich von der Bitcoin-Preisentwicklung, der Ausweitung des Treasury und dem Interesse der Anleger an kryptobezogenen Aktien ab.
Schiffs Kritik lenkt die Aufmerksamkeit auf das STRC-Finanzierungsmodell
Während sich der Markt auf Gewinne konzentrierte, kam auch Kritik an der Finanzierungsstruktur von Strategy zurück. Peter Schiff sagte, die unbefristeten STRC-Vorzugsaktien des Unternehmens seien „irreführend als Betrug anzusehen“.
Er warnte außerdem vor möglichen Klagen, falls Dividenden gestrichen würden und die Aktie später fallen würde. Schiff hat wiederholt gegen das Bitcoin-basierte Modell von Strategy argumentiert und die Anleger aufgefordert, stattdessen Gold und Silber zu bevorzugen.
Die Strategie hat sich nach einer früheren Verwässerung der Stammaktien stärker auf STRC verlassen. Die Vorzugsaktie soll bei relativ geringer Volatilität mit einem Nennwert von etwa 100 US-Dollar gehandelt werden und weist derzeit eine jährliche Rendite von 11,5 % auf, die über monatliche Bardividenden ausgezahlt wird. Diese Struktur ist zu einer wichtigen Kapitalquelle für Bitcoin-Käufe geworden.