Nördlich der Grenze kommt es zu einem Anstieg der Verkaufsautomaten für Kryptowährungen, während die Regierung über harte Maßnahmen verhandelt

Kanada hat sein Netzwerk an Bitcoin-Geldautomaten im Jahr 2026 erweitert, obwohl der Bundesgesetzgeber Pläne zum Verbot der Automaten vorgebracht hat. Die Betreiber installierten in diesem Jahr 176 neue Einheiten, wodurch sich die landesweite Gesamtzahl bis zum 4. Mai auf 3.904 erhöhte. Das Wachstum kommt zustande, da die Regierung Krypto-Kioske verbietet, um Bedenken hinsichtlich Betrug und Kriminalität auszuräumen. Kanada hat die Anzahl seiner Bitcoin-Geldautomaten von 3.732 Einheiten am 1. Januar auf 3.904 Einheiten am 4. Mai erhöht. Dieser Anstieg stellt laut Daten von CoinATMRadar einen Anstieg von fast 5 % im bisherigen Jahresverlauf dar. Die neuesten Zahlen markieren ein Allzeithoch für das Krypto-Kiosk-Netzwerk des Landes. Die Betreiber haben Anfang Mai eine neue Maschine hinzugefügt, was auf eine fortgesetzte Bereitstellungsaktivität hinweist. Unternehmen weiteten ihre Präsenz aus, obwohl die politischen Entscheidungsträger über strengere Kontrollen diskutierten. Die Installationen brachten Kanada in der weltweiten Rangliste der Bitcoin-Geldautomaten weiter nach vorne. Branchendaten zeigen im ersten Quartal 2026 stetige monatliche Zuwächse. Die Unternehmen hielten trotz regulatorischer Diskussionen in Ottawa an ihren Rollout-Plänen fest. Das Netzwerk erreichte daher neue Rekorde, bevor ein formelles Verbot in Kraft trat. Die Bundesregierung hat in ihrem Frühjahrs-Wirtschaftsupdate 2026 am 28. April einen Vorschlag vorgelegt. Der Plan sieht ein bundesweites Verbot von Krypto-Geldautomaten vor, um Betrugsfälle einzudämmen. Beamte brachten die Automaten mit Betrug und kriminellen Bargeldplatzierungssystemen in Verbindung. Im Vorschlag heißt es: „Um die Kanadier zu schützen, indem eine primäre Methode für Betrüger, Opfer zu betrügen, und für Kriminelle, ihre Gelderlöse aus Straftaten zu platzieren, abgeschaltet wird, schlägt das Spring Economic Update 2026 vor, Krypto-Geldautomaten zu verbieten.“ Der Gesetzgeber signalisierte daher ein direktes Vorgehen gegen den Kioskbetrieb. Die Maßnahme ist Teil umfassenderer Reformen der Finanzaufsicht. Die Regierung beabsichtigt außerdem, die Autorität des Financial Transactions and Reports Analysis Centre of Canada, bekannt als FINTRAC, zu erweitern. Beamte planen, die Möglichkeit von FINTRAC anzupassen, die Registrierung von Gelddienstleistungsunternehmen herunterzuspielen. Krypto-Geldautomatenbetreiber registrieren sich derzeit gemäß den Bundesvorschriften als MSBs. Durch diese Einstufung fallen Betreiber in den Geltungsbereich der Aufsicht zur Bekämpfung der Geldwäsche. Eine Änderung des Mandats von FINTRAC könnte solche Registrierungen einschränken oder widerrufen. Der Vorschlag schafft daher Unsicherheit für Kioskanbieter in ganz Kanada. Während Kanada die Installationen erhöhte, meldeten andere Regionen im Jahr 2026 Rückgänge. MarketSleek berichtete, dass die Vereinigten Staaten im bisherigen Jahresverlauf 704 Bitcoin-Geldautomaten entfernt haben. Die Gesamtzahl in den USA sank Anfang des Monats auf etwa 31.020 Einheiten. Auch Europa verzeichnete im ersten Quartal einen leichten Rückgang. Die Zahl der Krypto-Geldautomaten in Europa sank von 1.754 Einheiten im Januar auf 1.747 im März. Behörden in allen Gerichtsbarkeiten haben die Prüfung der Preisgestaltung von Krypto-Geldautomaten und Betrugsbeschwerden verschärft. Die Aufsichtsbehörden führten Fälle mit hohen Gebühren und betrügerischen Verlusten an. Diese Trends fielen mit dem am 28. April 2026 veröffentlichten Vorschlag Kanadas zusammen.