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Die Aktie von NuScale Power (SMR) steigt trotz Warnzeichen aufgrund der britischen Nuklearinitiative um 14,7 %

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cryptonewstrend.com
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Die Aktie von NuScale Power (SMR) steigt trotz Warnzeichen aufgrund der britischen Nuklearinitiative um 14,7 %

Inhaltsverzeichnis Die Aktien von NuScale Power verzeichneten am Mittwoch einen deutlichen Anstieg von 14,7 % und erreichten einen Höchststand von 12,02 $, bevor sie bei etwa 11,76 $ schlossen. Der nachbörsliche Handel brachte einen weiteren Anstieg von 5 %. Die Handelsaktivität war robust, mit rund 57,5 ​​Millionen gehandelten Aktien – 119 % mehr als üblich. NuScale Power Corporation, SMR Der Hauptgrund für diese Rallye war eine Finanzierungsinitiative der britischen Regierung, die darauf abzielte, die Einführung der Technologie kleiner modularer Reaktoren zu beschleunigen. Obwohl NuScale diese Mittel nicht direkt erhält, hat die Ankündigung den Optimismus im gesamten Kernenergiesektor geweckt. Marktteilnehmer interpretierten dies als Beweis dafür, dass sich staatliche Stellen zunehmend für die Unterstützung fortschrittlicher nuklearer Infrastruktur einsetzen. Auch die breitere Marktdynamik spielte eine unterstützende Rolle. Da sich die Risikostimmung in den letzten Sitzungen verbessert hat, haben wachstumsorientierte Namen mit verlängerten Zeithorizonten wie NuScale erneut die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich gezogen. Das Unternehmen agiert an der Schnittstelle mehrerer überzeugender Themen: Energieunabhängigkeit, Initiativen zur CO2-Reduktion und der steigende Energiebedarf von KI-Rechenzentren – ein Narrativ, das bei aktuellen Marktteilnehmern Anklang findet. Zusätzliche Dynamik kam von der Bekanntgabe eines Rolls-Royce-SMR-Vertrags, der das gesamte in den USA gelistete Segment der kleinen modularen Reaktoren ankurbelte. NuScale profitierte sowohl von der branchenweiten Stimmungsverbesserung als auch von der wahrscheinlichen Auflösung von Short-Positionen. Chris Dendrinos von RBC bleibt trotz der Rallye vorsichtig. Er erkennt zwar an, dass NuScale „mit schrittweisen Fortschritten in die richtige Richtung geht“, betont jedoch, dass der Weg zu einer endgültigen Investitionsentscheidung (FID) „langwierig“ sei. Sein Sector Perform-Rating bleibt unverändert, obwohl er sein Kursziel anpasste und gleichzeitig die Annahmen zum Abzinsungssatz erhöhte, um Ausführungsunsicherheiten Rechnung zu tragen. Dendrinos betont, dass die Aussichten von NuScale maßgeblich von externen Variablen abhängen – insbesondere von behördlichen Genehmigungen und Kapitalzusagen Dritter. Langwierige Entwicklungspläne erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Verwässerung der Anteilseigner und erschweren Bewertungsbemühungen. Während sein Ziel von 14 US-Dollar auf eine potenzielle Aufwertung von etwa 20 % gegenüber den aktuellen Preisen hindeutet, rät er von einer aggressiven Positionierung auf diesen Niveaus ab. Die Gesamtansicht der Wall Street bleibt geteilt. Zu den aktuellen Analystenbewertungen zählen 5 „Käufe“, 6 „Halten“ und 1 „Verkaufen“ – was einem moderaten Kaufkonsens entspricht – mit einem durchschnittlichen Kursziel von 17,39 USD, was einem Aufwärtspotenzial von etwa 48,5 % entspricht, abhängig von einer verbesserten Ausführung. Unter den optimistischeren Stimmen erhöhte die Bank of America im Januar ihr Rating auf „Neutral“ mit einer Prognose von 28 US-Dollar. Texas Capital hat Ende Januar eine starke Kaufempfehlung ausgesprochen. Umgekehrt senkte UBS ihr Ziel auf 13 US-Dollar, Canaccord senkte ihre Prognose drastisch von 60 US-Dollar auf 25 US-Dollar und Citigroup behält ein Verkaufsrating mit einem Ziel von 11,50 US-Dollar bei. Das Gesamtkonsensziel liegt bei 20,96 US-Dollar. Das zugrunde liegende Finanzbild bleibt herausfordernd. NuScale meldete im letzten Quartal einen Gewinn pro Aktie von -0,80 US-Dollar und lag damit deutlich unter der Konsensprognose von -0,10 US-Dollar. Der Umsatz belief sich auf lediglich 1,81 Millionen US-Dollar gegenüber den Erwartungen von 8,76 Millionen US-Dollar. Die Nettomarge des Unternehmens liegt derzeit bei -1.130 %. Insider-Transaktionsaktivitäten haben für Aufsehen gesorgt. Der CEO veräußerte Anfang März 82.667 Aktien. Ein Vorstandsmitglied verkaufte im April 13,5 Millionen Aktien im Wert von rund 163 Millionen US-Dollar. Die kombinierten Insiderverkäufe der letzten 90 Tage belaufen sich auf 14,1 Millionen Aktien im Wert von 171 Millionen US-Dollar. Der Anteil von Insidern an den ausstehenden Aktien beträgt derzeit nur noch 1,2 %. Auch rechtliche Herausforderungen trüben den Ausblick. Mehrere Anwaltskanzleien erheben Sammelklagen im Zusammenhang mit ENTRA1-Offenlegungsangelegenheiten, wobei der 20. April als Frist für die Anträge der Hauptkläger dient. In diesen Klagen werden wesentliche Falschdarstellungen im Zusammenhang mit einem früheren Kursrückgang von ca. 12 % geltend gemacht. Technisch gesehen liegt der gleitende 50-Tage-Durchschnitt der Aktie bei 12,41 US-Dollar, während der gleitende 200-Tage-Durchschnitt bei 21,21 US-Dollar liegt.