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Nvidia-CEO Jensen Huang wird nächste Woche Südkorea besuchen

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Nvidia-CEO Jensen Huang wird nächste Woche Südkorea besuchen

Jensen Huang kehrt nach Südkorea zurück. Der bevorstehende Besuch des CEO von Nvidia erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Chiphersteller seine KI-Infrastruktur im ganzen Land weiter ausbaut, wo bereits über 250.000 Nvidia-GPUs in staatlichen Clouds und industriellen KI-Fabriken im Einsatz sind.

Für ein Unternehmen, das im Wesentlichen Geld druckt, indem es die Schaufeln in einem KI-Goldrausch verkauft, stellt Südkorea einen der strategisch wichtigeren Märkte auf der Karte dar. Das Land ist die Heimat von Samsung, dem weltgrößten Hersteller von Speicherchips, und einer Regierung, die Ressourcen in souveräne KI-Fähigkeiten investiert.

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Eine Beziehung, die (wieder) 15 Jahre gedauert hat

Huangs letzte hochkarätige Reise nach Südkorea fand Ende Oktober 2025 statt, als er am APEC-CEO-Gipfel in Gyeongju teilnahm. Dieser Besuch war seine erste offizielle Reise in das Land seit über 15 Jahren, was eine bemerkenswert lange Abwesenheit ist, wenn man bedenkt, dass Nvidias Beziehungen zu südkoreanischen Technologiefirmen bis in die frühe PC-Ära zurückreichen.

Die Reise im Oktober war alles andere als lässig. Huang traf sich mit dem Vorstandsvorsitzenden von Samsung Electronics, Jay Y. Lee, und dem Vorstandsvorsitzenden der Hyundai Motor Group, Euisun Chung, zwei der einflussreichsten Persönlichkeiten der koreanischen Industrie. Er führte auch Gespräche mit dem südkoreanischen Präsidenten Lee Jae-myung, bei denen es Berichten zufolge um zukünftige Kooperationsankündigungen mit lokalen Interessengruppen ging.

Der Besuch beinhaltete sogar kulturelle Momente, wie ein Abendessen mit traditionellem koreanischem Brathähnchen.

Warum Südkorea für Nvidia wichtig ist

Besonders interessant ist die Rolle von Samsung in dieser Gleichung. Als großer Hersteller von Speicherchips ist Samsung sowohl Kunde als auch potenzieller engerer Kooperationspartner von Nvidia. Die beiden Unternehmen verfügen über miteinander verflochtene Lieferketten, wobei Samsung die High-Bandwidth-Memory-Chips (HBM) herstellt, die in die GPUs des Rechenzentrums von Nvidia einfließen.

Das Engagement von Hyundai weist auf einen anderen Aspekt hin: Robotik und autonome Fahrzeuge. Die DRIVE-Plattform von Nvidia und seine umfassenderen Robotik-Ambitionen machen Hyundai, einen der weltweit größten Automobilhersteller, zu einem natürlichen Partner für den Einsatz von KI an der Schnittstelle von Mobilität und Fertigung.