Die Aktie von On Holding (ONON) sinkt trotz der erdrückenden Gewinne und des Umsatzanstiegs im ersten Quartal

Inhaltsverzeichnis On Holding übertraf die Analystenprognosen für das erste Quartal sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn und erhöhte gleichzeitig seine jährliche Rentabilitätsprognose. Dennoch kehrten die Aktien einen frühen vorbörslichen Anstieg von über 6 % um, wobei ONON bei der letzten Überprüfung etwa 3,2 % im Minus notierte. Der ONON-Umsatz der Holding AG belief sich auf insgesamt 831,9 Millionen Schweizer Franken, was einem Anstieg von 14,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht und das erste Quartal des Unternehmens darstellt, das die Marke von 800 Millionen Franken übersteigt. Währungsbereinigt betrug der Anstieg 26,4 %. Der bereinigte Gewinn pro Aktie lag bei 0,37 Franken und übertraf damit deutlich das Konsensziel von 0,27 Franken. Der ausgewiesene Nettogewinn erreichte 103,3 Millionen Franken und verdoppelte damit fast die 56,7 Millionen Franken im ersten Quartal 2025. **🚨 On Holding $ONON Q1 2026 Earnings** Hervorragender Start mit Rekordumsätzen und massiver Margenausweitung… Premium-Strategie funktioniert eindeutig 👀 **📊 KEY KENNZAHLEN (Q1 2026)** 🔹 **Nettoumsatz**: **1,07 Mrd. USD** (geschätzt 1,05 Mrd. USD) 🟢 – +14,5 % im Jahresvergleich / **+26,4 %** CC 🔹 **EPS**: **0,40 USD**… – Emmanuel – Big Tech & AI Investor (@EmmanuelInvest) 12. Mai 2026 Der Direktverkauf an Verbraucher stieg um 16,4 % auf 322,3 Millionen Franken – obwohl dies der Fall ist Die Prognose von 326 Millionen Franken wurde knapp verfehlt. Das Grosshandelsgeschäft, das tiefere Gewinnmargen erwirtschaftet, wuchs um 13,3 Prozent auf 509,6 Millionen Franken und übertraf damit die Prognose von 499 Millionen Franken. Der asiatisch-pazifische Raum erwies sich im Quartal als Ons leistungsstärkster Markt mit einem Nettoumsatzanstieg von 44,4 % auf 174 Millionen Franken – oder 61,4 %, währungsbereinigt. EMEA verzeichnete ein Wachstum von 22,8 %, während Amerika ein Wachstum von 3,1 % verzeichnete, was 17,1 % bei konstanten Wechselkursen entspricht. China lieferte außergewöhnliche Ergebnisse. Der Umsatz im Land wächst im hohen zweistelligen Bereich, wobei Bekleidung mittlerweile etwa 30 % des Gesamtumsatzes Chinas ausmacht – deutlich mehr als der Anteil von rund 6 % im gesamten Unternehmen. Diese Leistung steht in scharfem Kontrast zu den Schwierigkeiten von Nike in der Region, wo inländische Konkurrenten Marktanteile erobert haben. Co-CEO Caspar Coppetti führte den Erfolg von On auf sein europäisches Erbe zurück, das chinesische Käufer anspricht. „Wir sind Schweizer und daher kommt die hohe Qualität und die Liebe zum Detail wirklich gut an“, erklärte er gegenüber CNBC. Das bereinigte EBITDA von On stieg um 45,4 % auf 174,3 Millionen Franken. Die bereinigte EBITDA-Marge stieg von 16,5 % im Vergleichszeitraum auf 21,0 %. Für das Geschäftsjahr 2025 prognostizierte On einen Umsatz von 3,51 Milliarden Franken – was ein konstantes Währungswachstum von nicht weniger als 23 % nahelegt. Dieser Wert lag leicht unter dem Analystenkonsens von 3,54 Milliarden Franken. Der Hersteller von Sportschuhen und -bekleidung erhöhte sein Bruttogewinnmargenziel auf mindestens 64,5 % gegenüber der vorherigen Schätzung von 63 %. Die Erwartungen für die bereinigte EBITDA-Marge wurden ebenfalls auf einen Bereich von 19,5 % bis 20 % angehoben und übertrafen damit den früheren Bereich von 18,5 % bis 19 %. Die Finanzprognose von On geht immer noch von einem Zollsatz von 20 % auf vietnamesische Importe aus, trotz einer aktuellen Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA, die diese Abgabe faktisch abgeschafft hat. Das Unternehmen hat eine Rückerstattung beantragt, behauptet jedoch, die Situation sei weiterhin ungewiss. Coppetti betonte, selbst wenn es zu einer Zollerleichterung käme, wären die finanziellen Auswirkungen „unerheblich“. Kurz vor Quartalsende gab On einen Wechsel in der Führungsspitze bekannt. Die Mitbegründer David Allemann und Coppetti wechselten in die Position des Co-CEOs und ersetzten Martin Hoffmann, der als Hauptvertreter des Unternehmens bei Investoren fungiert hatte. Die Firma bezeichnete Hoffmanns Abgang als „geplante Pause“. Die ONON-Aktien sind im bisherigen Jahresverlauf vor dieser Gewinnmitteilung um etwa 27 % gefallen.