Optimism testet die einsatzbasierte Transaktionspriorität im OP Mainnet

Optimism hat ein vorübergehendes Experiment im OP-Mainnet gestartet, das berechtigten OP-Token-Stakern eine bevorzugte Transaktionsbestellung ermöglicht. Es führt eine neue Form des Token-Dienstprogramms ein, das direkt mit dem Blockchain-Blockspace-Zugriff verknüpft ist.
Das vierwöchige Experiment begann am 26. Mai und markiert das erste stakebasierte Transaktionsbestellsystem, das in einer OP-Stack-Kette eingesetzt wird.
Gemäß dem Vorschlag können Benutzer, die OP über den PolicyEngineStaking-Vertrag von Optimism einsetzen, Vorteile bei der Transaktionsbestellung gegenüber Nicht-Stakern erhalten.
Das Experiment ersetzt das Standardmodell der „Prioritäts-Gasauktion“, bei dem die Nutzer hauptsächlich durch höhere Transaktionsgebühren konkurrieren.
OP-Einsätze wirken sich jetzt auf die Transaktionsreihenfolge aus
Der Rollout erfolgt in zwei Phasen.
Während der ersten Phase erhalten Wallets mit mindestens 100.000 OP-Einsätzen bis zu einer Woche lang eine strikte Transaktionsreihenfolge nach dem Prinzip „First-In-First-Out“. Ein zusätzlicher Einsatz oberhalb des Schwellenwerts bietet keinen zusätzlichen Nutzen.
In Phase 2 wird dann für bis zu drei weitere Wochen eine einsatzgewichtete Bestellung eingeführt.
Im Rahmen dieses Systems erhalten größere Spieler einen Multiplikator auf ihre effektiven Prioritätsgebühren, der auf das Dreifache begrenzt ist.
Laut Optimism verwendet das Modell eine Quadratwurzelformel, um für größere Inhaber sinkende Renditen zu erzielen, anstatt unbegrenzte Priorisierungsmacht.
Das Protokoll besagte auch, dass das Abstecken ohne Verwahrung bleibt und es keine Sperr- oder Abklingzeiten beim Aufheben des Absteckens gibt.
Optimismus experimentiert mit neuer Sequenzer-Ökonomie
Der Vorschlag stellt einen umfassenderen Versuch dar, die Zuweisung von Layer-2-Blockraum zu überdenken.
Anstatt sich ausschließlich auf Gas-Bieterkriege zu verlassen, ermöglicht das Experiment, dass das Abstecken von Token die Reihenfolge der Transaktionen und die Bestellpriorität beeinflusst.
Das könnte erhebliche Auswirkungen haben auf:
Marktmacher,
Arbitrage-Händler,
MEV-Sucher,
und andere hochfrequente On-Chain-Teilnehmer.
Der Mechanismus schafft auch einen direkten wirtschaftlichen Nutzen für den OP-Token, der über die Beteiligung an der Governance hinausgeht.
Der Vorschlag wirft Bedenken hinsichtlich der Fairness auf
Das Experiment könnte auch Kritik an Fairness und Zentralisierung hervorrufen.
Da größere Token-Inhaber Transaktionsvorteile erhalten können, könnten einige Marktteilnehmer das System als Einführung eines „Pay-for-Priority“-Modells betrachten, das an den Token-Besitz gebunden ist.
Optimism erkannte die Risiken in seiner Dokumentation an und bezeichnete Bestellgarantien wiederholt als „Best-Effort“-Garantien und nicht als absolut.
Das Netzwerk sagte außerdem, dass OP Mainnet nach Ablauf des vierwöchigen Testfensters automatisch zur normalen Transaktionsbestellung zurückkehren werde.
Abschließende Zusammenfassung
Optimism startete ein vierwöchiges Experiment, das es berechtigten OP-Stakern ermöglichte, vorrangige Transaktionsbestellungen im OP Mainnet zu erhalten.
Der Vorschlag führt einsatzgewichtete Sequenzierungsmechanismen ein, die die Art und Weise, wie Layer-2-Blockraum zugewiesen wird, neu gestalten könnten.