Paramount Skydance (PSKY) beantragt FCC-Genehmigung für 24-Milliarden-Dollar-Finanzierung im Nahen Osten im Rahmen der WBD-Übernahme

Inhaltsverzeichnis Paramount Skydance (PSKY) hat bei der Federal Communications Commission eine Petition eingereicht, in der es um die Genehmigung ausländischer Investoren zur Kontrolle von fast der Hälfte seiner Aktienposition bittet – ein entscheidender regulatorischer Meilenstein für die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery (WBD). Stammaktien der Klasse B der Paramount Skydance Corporation, PSKY. Der an diesem Montag der Öffentlichkeit zugänglich gemachte Zulassungsantrag identifiziert drei prominente Staatsfonds aus dem Nahen Osten als wichtigste Geldgeber: den Public Investment Fund von Saudi-Arabien, die L'imad Holding mit Sitz in Abu Dhabi und die Qatar Investment Authority. Diese Unternehmen stellen gemeinsam Kapital in Höhe von rund 24 Milliarden US-Dollar zur Verfügung, um die Transaktion zu ermöglichen. Eine behördliche Genehmigung durch die FCC ist erforderlich, da Paramount Eigentümer von CBS und zahlreichen regionalen Fernsehsendern im ganzen Land bleibt. Die bundesstaatlichen Rundfunkvorschriften sehen strenge Beschränkungen für ausländisches Eigentum vor und begrenzen solche Investitionen in der Regel auf 25 % für Unternehmen, die Rundfunklizenzen besitzen. Bei Annäherung an die 50 %-Schwelle ist eine außerordentliche behördliche Genehmigung erforderlich. Ein Unternehmensvertreter bezeichnete die Einreichung als „völlig normales“ Verfahren und betonte, dass sie keine Voraussetzung für den Abschluss der Transaktion darstelle. Das Trio staatlicher Anlageinstrumente übernimmt nicht stimmberechtigte, passive Eigentumspositionen. Basierend auf den regulatorischen Offenlegungen von Paramount erhalten diese Investoren keine Sitze im Vorstand und üben keinen Einfluss auf die Unternehmensführung oder die strategische Ausrichtung aus. Die Stimmrechte bleiben ausschließlich bei der Familie Ellison – angeführt von Paramount-Chef David Ellison – neben RedBird Capital, unabhängig vom Eigenkapitalanteil der ausländischen Investoren. Paramount hat außerdem einen Notfallmechanismus eingerichtet. Sollte die am Golf ansässige Finanzierung unerwartet scheitern, hat sich die Familie Ellison verpflichtet, die Eigenkapitalkomponente persönlich zu finanzieren, um den Abschluss der Transaktion sicherzustellen. Das Medienunternehmen gab an, dass die FCC-Genehmigung Hindernisse für die Sicherung zukünftiger internationaler Investitionen beseitigen und seine Fähigkeit stärken würde, den Rundfunkbetrieb auf globalen Märkten auszubauen. Laut Angaben des Unternehmens würden die frische Kapitalzufuhr und die operativen Synergien, die sich aus dem Zusammenschluss von Paramount und Skydance ergeben, „das Unternehmen besser in die Lage versetzen, die anhaltenden Herausforderungen zu meistern, mit denen Rundfunkveranstalter und Betreiber linearer Pay-TV-Netzwerke konfrontiert sind“. FCC-Vorsitzender Brendan Carr teilte Reuters mit, dass die Beteiligung der Kommission an der Prüfung dieser Transaktion in ihrem Umfang begrenzt sei. Er wies darauf hin, dass die Struktur des ausländischen Kapitals wahrscheinlich den bestehenden Regulierungsstandards als „Bona-fide-Schulden“ genügen würde. Die Federal Communications Commission hatte bereits im vergangenen Juli die Genehmigung für die erste Paramount-Skydance-Kombination erteilt. Diese aktuelle Einreichung stellt eine unabhängige regulatorische Anforderung dar, die in direktem Zusammenhang mit der Übernahme von Warner Bros. Discovery steht. Paramount betonte, dass die Transaktion Hindernisse für den Zugang ausländischer Investoren zu internationalen Kapitalmärkten beseitigen und seine Wettbewerbsposition gegenüber multinationalen Medienunternehmen stärken würde. Branchenanalysten überwachen den Überprüfungszeitplan der FCC und prüfen, ob die Kommission zusätzliche Bestimmungen oder Beschränkungen auferlegen wird. Laut TipRanks-Analyse verfügt PSKY über eine Konsensbewertung „Moderater Verkauf“, die sich aus fünf Halteempfehlungen und fünf Verkaufsempfehlungen ergibt. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 11,38 US-Dollar, was auf ein potenzielles Aufwärtspotenzial von etwa 7,4 % gegenüber dem aktuellen Handelsniveau hindeutet. Die Aktien von PSKY sind seit Jahresbeginn um 20,6 % gefallen.