Cryptonews

Polymarket strebt bei großem Finanzierungsschub einen Wert von 15 Milliarden US-Dollar an

Quelle
cryptonewstrend.com
Veröffentlicht
Polymarket strebt bei großem Finanzierungsschub einen Wert von 15 Milliarden US-Dollar an

Inhaltsverzeichnis Quellen mit direkter Kenntnis der Diskussionen zufolge strebt Polymarket nach frischem Kapital in Höhe von 400 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 15 Milliarden US-Dollar. The Information veröffentlichte die Geschichte am Sonntag unter Berufung auf zwei Personen, die über die Verhandlungen informiert wurden. 🚨NEUESTES: POLYMARKET strebt eine Mega-Spendenaktion an, da die Bewertung 15 Milliarden US-Dollar erreicht. Berichten zufolge befindet sich Polymarket in Gesprächen über die Beschaffung von 400 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 15 Milliarden US-Dollar. Dies kommt zu den 600 Millionen US-Dollar hinzu, die Intercontinental Exchange bereits zugesagt hat, da es den ereignisbasierten Handel verdoppelt. pic.twitter.com/8YWjG2pAiz – Coin Bureau (@coinbureau) 20. April 2026 Diese Finanzierungsmaßnahme folgt auf eine erhebliche Investition der Intercontinental Exchange, die die New York Stock Exchange besitzt und betreibt. Ende März investierte ICE 600 Millionen US-Dollar in die Prognosemarktplattform und erreichte nach der Investition eine Bewertung von 9 Milliarden US-Dollar. Polymarket hat sich zum Ziel gesetzt, neben ICE weitere strategische Partner zu gewinnen. Sollten sich diese Bemühungen als erfolgreich erweisen, könnte die gesamte Finanzierungsrunde den Meilenstein von 1 Milliarde US-Dollar erreichen, berichtet The Information. Die aktuelle Fundraising-Initiative steht im Einklang mit früheren Spekulationen vom Oktober 2025, als Quellen darauf hinwiesen, dass Polymarket Finanzierungsmöglichkeiten prüfte, die dem Unternehmen einen Wert zwischen 12 und 15 Milliarden US-Dollar bescheren würden. Der Prognosemarktsektor hat nach der US-Präsidentschaftswahl 2024 ein explosionsartiges Wachstum erlebt. Führende Plattformen wie Polymarket und Kalshi verarbeiten mittlerweile routinemäßig monatliche Handelsaktivitäten im Wert von mehr als 10 Milliarden US-Dollar, die Kategorien von Sport und Politik bis hin zu Finanzinstrumenten und Phänomenen der Popkultur umfassen. Die konkurrierende Plattform Kalshi sicherte sich im März mehr als 1 Milliarde US-Dollar bei einer beeindruckenden Bewertung von 22 Milliarden US-Dollar und verdoppelte damit effektiv ihren Wert seit dem November zuvor. Daten vom März zeigen, dass Kalshi ein Handelsvolumen von etwa 13 Milliarden US-Dollar abwickelte und damit Polymarkets 10,57 Milliarden US-Dollar im gleichen Zeitraum übertraf. Nun betreten auch etablierte Giganten der Finanzbranche die Arena. Cboe Global Markets hat Pläne zur Einführung seines eigenen Prognosemarktangebots angekündigt. Die Nasdaq-Optionsbörse hat behördliche Anträge zur Einführung binärer Handelskontrakte eingereicht, die an den Nasdaq-100-Index gekoppelt sind. Die CME Group hat eine strategische Allianz mit FanDuel geschlossen, die es den Teilnehmern ermöglicht, auf Märkten zu wetten, die über traditionelle Finanzinstrumente hinausgehen. Erst letzte Woche gaben sowohl Charles Schwab als auch Citadel Securities öffentlich zu, dass sie einen möglichen Einstieg in den Bereich der Prognosemärkte prüfen. Ungeachtet des rasanten Wachstumskurses des Sektors sehen sich beide führenden Plattformen einer zunehmenden Prüfung durch staatliche Regulierungsbehörden und gesetzgebende Körperschaften ausgesetzt. Im März brachten die US-Senatoren Adam Schiff und John Curtis den „Prediction Markets Are Gambling Act“ vor. Mit diesem Gesetzesvorschlag soll verhindert werden, dass Wettverträge im Zusammenhang mit Sportveranstaltungen oder Casinospielen auf offiziell registrierten Handelsplattformen erscheinen. Kalshi ist derzeit in ein Gerichtsverfahren mit dem Nevada Gaming Control Board verwickelt. Ein erstinstanzliches Gericht erließ eine einstweilige Verfügung, die Kalshi daran hinderte, innerhalb der Staatsgrenzen Geschäfte zu tätigen. Die staatlichen Regulierungsbehörden behaupten, dass Kalshis Vertragsangebote illegale Glücksspielaktivitäten darstellen, die ohne entsprechende Lizenz durchgeführt werden. Der Chief Legal Officer von Coinbase hat vorgeschlagen, dass der Streit letztendlich vor dem Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten landen könnte, was möglicherweise einen bahnbrechenden Präzedenzfall schaffen würde, der die landesweite Regulierung des Prognosemarktes prägen würde. Als Reaktion auf die zunehmende Regulierungsaufsicht führte Kalshi verbesserte Überprüfungsmechanismen ein. Polymarket führte umfassendere Beschränkungen ein, um Marktmanipulation und -missbrauch zu bekämpfen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung haben Vertreter von Polymarket keine öffentliche Stellungnahme zu den gemeldeten Spendengesprächen abgegeben. Entdecken Sie mit Expertenanalysen Aktien mit der besten Performance in den Bereichen KI, Krypto und Technologie.