Putin behauptet, der Konflikt in der Ukraine gehe nach der Siegesparade „zu Ende“.

Wladimir Putin teilte der Welt am 9. Mai 2026 mit, dass er glaubt, dass der Krieg in der Ukraine zu Ende geht. Die Erklärung erfolgte während der jährlichen Siegesparade Russlands in Moskau, einer Veranstaltung, die dieses Jahr deutlich kleiner aussah als ihre Vorgänger.
„Ich denke, dass die Angelegenheit zu Ende geht“, sagte Putin und verwies auf einen Konflikt, der nun schon seit mehr als vier Jahren andauert.
Eine verkleinerte Parade und ein fragiler Waffenstillstand
Der Tag des Sieges markiert den Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über Nazi-Deutschland, ein Datum, das in Russland eine enorme symbolische Bedeutung hat. In diesem Jahr jährte sich dieser Moment zum 81. Mal. Die Parade ehrt die rund 27 Millionen sowjetischen Opfer des Zweiten Weltkriegs.
Die diesjährige Version war besonders zurückhaltend. Die Feierlichkeiten wurden erheblich reduziert, die genauen Gründe wurden in Putins Äußerungen jedoch nicht genannt.
US-Präsident Donald Trump kündigte einen dreitägigen Waffenstillstand an, der am 9. Mai, dem Tag der Parade, beginnen soll. Der Waffenstillstand beinhaltete einen Plan für den Austausch von Gefangenen, wobei jeweils 1.000 Soldaten von beiden Seiten zurückgeschickt werden sollten.
Trump bezeichnete den Waffenstillstand als potenziellen „Anfang vom Ende“ des Konflikts.
Vier Jahre, Tendenz steigend
Russlands umfassende Invasion der Ukraine begann im Februar 2022. Ein dreitägiger Waffenstillstand ist kein Friedensabkommen.
Die Komponente des Gefangenenaustauschs, 1.000 Mitarbeiter auf jeder Seite, ist auf menschlicher Ebene bedeutsam. Familien bekommen Antworten. Soldaten kommen nach Hause.
Bemerkenswert ist Putins Wahl des Ortes für die Ankündigung. Der Tag des Sieges ist der wichtigste militärische Feiertag des Landes. Zu erklären, dass ein aktueller Konflikt am selben Tag endet, an dem man den Sieg im verheerendsten Krieg der Geschichte feiert, ist eine bewusste narrative Entscheidung.