Aktuelle Entwicklungen und regulatorische Aktualisierungen in der Welt der digitalen Währungen ab Mitte April 2026

Law and Ledger ist ein Nachrichtensegment, das sich auf rechtliche Neuigkeiten zu Kryptowährungen konzentriert und Ihnen von Kelman Law präsentiert wird – einer Anwaltskanzlei, die sich auf den Handel mit digitalen Vermögenswerten konzentriert.
Diese Woche im Kryptorecht
Der unten stehende Leitartikel wurde von Alex Forehand und Michael Handelsman für Kelman.Law verfasst.
Diese Woche beleuchtete das Kryptorecht ein bestimmendes Thema des Jahres 2026: Digitale Vermögenswerte dringen immer stärker in die Mainstream-Finanzwelt vor, auch wenn Rechtsstreitigkeiten und Bedenken hinsichtlich systemischer Risiken zunehmen. Von einem großen vorgeschlagenen Bitcoin-ETF und einem neuen Bankzugang für Kryptofirmen bis hin zum wachsenden internationalen Druck für die Stablecoin-Koordinierung und einem potenziell folgenreichen Showdown zwischen Bundesstaat und Bund über Prognosemärkte – Regulierungsbehörden und Institutionen gestalten weiterhin die nächste Phase des Kryptogesetzes.
Goldman Sachs beantragt Bitcoin-ETF
Goldman Sachs hat bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission) die Einführung eines Bitcoin-ETF beantragt, ein weiteres Signal dafür, dass digitale Vermögenswerte in regulierte Anlageprodukte eingebettet werden. Die Einreichung unterstreicht das anhaltende institutionelle Vertrauen in das Krypto-Exposure durch wertpapierrechtliche Rahmenbedingungen und verwischt gleichzeitig die Unterscheidung zwischen traditionellen Finanzmärkten und Märkten für digitale Vermögenswerte weiter. Jedes neue kryptogebundene registrierte Produkt zieht digitale Vermögenswerte tiefer in die konventionelle Wertpapierregulierung ein, beschleunigt die Akzeptanz durch den Mainstream und erhöht gleichzeitig den Einfluss traditioneller Regulierungsstrukturen.
Lesen Sie mehr: https://www.reuters.com/legal/transactional/goldman-sachs-files-its-first-bitcoin-etf-product-2026-04-14/
Pakistan öffnet Banking Rails für lizenzierte Kryptofirmen
Die pakistanische Zentralbank gab bekannt, dass lizenzierte Dienstleister für virtuelle Vermögenswerte nun auf das Bankensystem zugreifen dürfen, was einen bemerkenswerten Übergang von der Beschränkung zur regulierten Integration darstellt. Der Schritt folgt einem neuen Lizenzsystem, das Überprüfungsverfahren und strenge Kontrollen zur Bekämpfung der Geldwäsche erfordert. Pakistans Ansatz spiegelt einen breiteren globalen Trend weg von völligen Verboten und hin zu einer überwachten Einführung wider – wobei Lizenzen und Bankzugang als Regulierungsinstrumente anstelle von Verboten genutzt werden.
Vollständige Berichterstattung: https://www.reuters.com/world/asia-pacific/pakistan-cenbank-opens-formal-banking-licensed-virtual-asset-service-providers-2026-04-15/
BIZ fordert globale Stablecoin-Koordinierung
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich warnte davor, dass eine fragmentierte Stablecoin-Regulierung zu Instabilität, Regulierungsarbitrage und Risiken für die Geldpolitik führen könnte. Die BIZ forderte eine koordinierte internationale Aufsicht, eine der deutlichsten Forderungen überhaupt nach einem harmonisierten globalen Rahmen für Stablecoins. Da Stablecoins zunehmend als Zahlungsinfrastruktur fungieren, kann eine inkonsistente Regulierung zu einem systemischen Risikoproblem werden und die Überwachung von Stablecoins von der Marktregulierung zur internationalen Finanzpolitik verlagern.
Lesen Sie den Bericht: https://www.reuters.com/business/finance/global-cooperation-stablecoins-critically-important-bis-says-2026-04-20/
Frankreich drängt auf auf Euro lautende Stablecoins
Frankreich plädiert für eine stärkere rechtliche Unterstützung für Euro-gestützte Stablecoins, da politische Entscheidungsträger Bedenken hinsichtlich der Dominanz des US-Dollars bei digitalen Zahlungen äußern. Französische Beamte stellten das Problem als ein Problem der finanziellen Souveränität dar und warnten, dass Europa Gefahr läuft, die Kontrolle über neu entstehende Zahlungskanäle aufzugeben, ohne inländische Emittenten stärker zu unterstützen. Die Stablecoin-Regulierung ist zunehmend mit geopolitischen und geldpolitischen Überlegungen verknüpft, nicht nur mit Finanzinnovationen.
Erfahren Sie mehr: https://www.reuters.com/business/finance/french-finance-minister-calls-euro-based-stablecoins-2026-04-17/
New York fordert die Prognosemärkte Coinbase und Gemini heraus
Der New Yorker Generalstaatsanwalt hat Coinbase und Gemini verklagt und behauptet, dass ihre Event-Contract-Plattformen nach staatlichem Recht illegales Glücksspiel darstellen. Die Börsen behaupten, dass diese Produkte unter die bundesstaatliche Derivateregulierung fallen, was zu einem potenziell erheblichen Zuständigkeitskonflikt zwischen staatlicher Autorität und bundesstaatlicher Aufsicht führt. Dieser Streit könnte zu einem wichtigen Test für die Vorkaufsrechte des Bundes in an Kryptowährungen angrenzenden Märkten werden und letztendlich die Art und Weise beeinflussen, wie Prognosemärkte landesweit reguliert werden.
Vollständige Geschichte: https://www.wsj.com/politics/policy/new-york-sues-coinbase-gemini-over-crypto-exchanges-prediction-markets-d6d007bc
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Diese Woche im Krypto-Archiv:
Diese Woche im Kryptorecht (12. April 2026)
Diese Woche im Kryptorecht (5. April 2026)
Diese Woche im Kryptorecht (29. März 2026)