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Regulierungsbehörden beschleunigen die Governance von Kryptowährungen und nutzen bestehende Rahmenbedingungen, um die Aufsicht zu rationalisieren.

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cryptonewstrend.com
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Regulierungsbehörden beschleunigen die Governance von Kryptowährungen und nutzen bestehende Rahmenbedingungen, um die Aufsicht zu rationalisieren.

Die US-Regulierungsbehörden beschleunigen die Aufsicht über Kryptowährungen durch den Einsatz interpretativer Regeln und signalisieren damit eine schnellere Strategie zur Umsetzung von Richtlinien, bei der sofortige Klarheit Vorrang vor herkömmlichen Regelsetzungsprozessen hat.

Wichtige Erkenntnisse:

Das Government Accountability Office (GAO) hebt beschleunigte Kryptoregeln hervor, die die Dynamik auf allen Märkten steigern.

SEC und CFTC gehen mit interpretativem Ansatz schnell vor und reduzieren so die Reibung bei der Ausweitung digitaler Vermögenswerte.

Das Krypto-Framework signalisiert geringere Hürden für Emittenten und unterstützt eine breitere Akzeptanz und Skalierbarkeit.

Regulierungsbehörden beschleunigen die Kryptoaufsicht mithilfe von Auslegungsregeln

Eine Überprüfung des Government Accountability Office (GAO) stellt klar, wie die US-Regulierungsbehörden die Kryptopolitik vorantreiben, vermeidet jedoch eine Beurteilung der Regel selbst. Das GAO, eine Aufsichtsbehörde des Kongresses, veröffentlichte am 8. April seinen Bericht über eine gemeinsame Regel der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) und der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC). Der Bericht bestätigt den Verfahrensweg zur Umsetzung der Regel und bietet Einblicke in die Regulierungsstrategie und nicht in die Wirksamkeit der Politik auf den Märkten für digitale Vermögenswerte.

Das Dokument macht deutlich, dass die Behörden die Regel als interpretative Maßnahme formuliert haben, die für das Verständnis ihrer Umsetzung von zentraler Bedeutung ist. Im Bericht heißt es:

„Diese Regel liefert eine Interpretation der Definition von ‚Sicherheit‘, wie sie auf Krypto-Assets angewendet wird.“

Diese Klassifizierung legt fest, welche rechtlichen Anforderungen gelten und welche umgangen werden können. Durch die Dokumentation dieses Rahmens bestätigt das GAO, dass die Regulierungsbehörden einen schnelleren und reibungsloseren Weg gewählt haben, um Krypto-Richtlinien in die bestehenden Strukturen des Wertpapierrechts einzuführen.

Diese Entscheidung ermöglichte es der SEC und der CFTC, Standardverfahren zu vermeiden, die an wichtige Finanzregeln gebunden waren. In dem Bericht heißt es: „Die Behörden haben entschieden, dass die Auslegung dieser Regel gemäß 5 U.S.C. § 808(2) sofort in Kraft treten kann, da es sich um eine Auslegungsregel handelt und daher von den Mitteilungs- und Kommentarpflichten des Verwaltungsverfahrensgesetzes ausgenommen ist.“ Abschnitt 808(2) ist eine Bestimmung des Congressional Review Act, die die sofortige Umsetzung bestimmter Regeln ermöglicht, wenn Behörden die Umgehung von Verzögerungen rechtfertigen. Das GAO zeichnete außerdem Folgendes auf:

„In ihrer Vorlage an uns gaben die Behörden an, dass sie keine vorgeschlagene Regelung veröffentlicht oder öffentliche Kommentare eingeholt hätten.“

Für die Marktteilnehmer bedeutet dies, dass die Regulierungsbehörden Schnelligkeit und Klarheit einer ausführlichen Konsultation vorziehen.

GAO hebt Geschwindigkeit vor Prozess in der Strategie zur Festlegung von Krypto-Regeln hervor

Der Bericht hebt auch hervor, wie die Regulierungsbehörden die wirtschaftlichen Auswirkungen der Regel bewerten, ohne sie durch formelle Analysen zu untermauern. Nach Angaben des GAO argumentierten die Agenturen, dass der Rahmen „die Kosten für Emittenten digitaler Wertpapiere und kryptowährungsbezogener Wertpapiere senken sollte“.

Gleichzeitig wiesen sie darauf hin, dass eine Kosten-Nutzen-Analyse nicht erforderlich sei. Dies spiegelt ein breiteres Muster in der Kryptoaufsicht wider, bei dem interpretative Leitlinien politische Ziele fördern und gleichzeitig Verfahrenspflichten einschränken. Die Aufgabe des GAO besteht darin, diese Behauptungen für die Sichtbarkeit im Kongress aufzuzeichnen, nicht darin, sie zu bestätigen.

Letztendlich fungiert die GAO-Überprüfung als Verfahrenskontrollpunkt, der den Kongress informiert und gleichzeitig signalisiert, wie die Regulierungsbehörden die Kryptopolitik strukturieren. Darin wurde darauf hingewiesen, dass die Behörden Krypto-Assets „auf der Grundlage ihrer Eigenschaften, Verwendungszwecke und Funktionen“ in Kategorien einteilen. Dieser Rahmen schlägt einen systematischen Ansatz zur Angleichung digitaler Vermögenswerte an die Wertpapiergesetze vor. Der Bericht bewertet zwar nicht die Wirksamkeit, bestätigt aber, dass US-Behörden ihre Interpretationsbefugnisse nutzen, um die Festlegung von Krypto-Regeln zu beschleunigen, ein Trend, der die Marktstruktur künftig prägen dürfte.