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Regulierungssicherheit ist der Schlüssel zur Freisetzung des Kryptowährungspotenzials Indiens, sagt der CoinSwitch-Manager

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Regulierungssicherheit ist der Schlüssel zur Freisetzung des Kryptowährungspotenzials Indiens, sagt der CoinSwitch-Manager

Indiens Krypto-Geschichte schreitet voran, aber nicht ohne Reibungsverluste. In einem exklusiven Gespräch mit Coinpedia erklärt Ashish Singhal, Mitbegründer von CoinSwitch, den aktuellen Stand der Dinge, von CBDCs und UPI-Dominanz bis hin zum Budget 2026, der Besteuerung und warum Startups stillschweigend ins Ausland blicken.

UPI dominiert, aber CBDC spielt ein anderes Spiel

Singhal macht deutlich, dass es in Indien nicht an Zahlungslösungen mangelt. Unified Payments Interface hat Transaktionen bereits mühelos gemacht, sei es die Bezahlung von Lieferanten oder die Aufteilung von Rechnungen.

Aber CBDC konkurriert nicht mit UPI. Es ist etwas Tieferes.

Er erklärt, dass es sich bei einem CBDC im Wesentlichen um digitales Bargeld handelt, das von der Zentralbank ausgegeben wird, wie ein 100-Pfund-Schein, aber auf Ihrem Telefon. Seine wahre Stärke liegt in gezielten Anwendungsfällen. Staatliche Subventionen können für bestimmte Ausgaben programmiert werden, und Notfallfonds können die Bürger ohne Zwischenhändler sofort erreichen.

In seinen Worten ist UPI die „Straße“, während CBDC zu einem neuen „Fahrzeug“ wird, das darauf fährt. Für Benutzer ändert sich möglicherweise nichts an der Erfahrung, aber das Backend wird weitaus leistungsfähiger.

Haushalt 2026: Klarheit ohne Erleichterung

Der indische Haushalt 2026 behielt die Kryptosteuern unverändert bei und setzte damit eines der strengsten Regime weltweit fort.

Singhal sieht darin keinen Versuch, die Beteiligung des Einzelhandels zu vernichten, sondern vielmehr, sie zu kontrollieren. Das Rahmenwerk hat für Klarheit und eine bessere Rückverfolgbarkeit gesorgt, auch wenn hohe Steuern und 1 % TDS einige Aktivitäten ins Ausland verlagert haben.

Er schlägt vor, dass die Regierung verantwortungsvollem Investieren und Compliance oberste Priorität einräumt. Aber in Zukunft könnte eine ausgewogenere Steuerstruktur, abgestimmt auf andere Anlageklassen, echtes Wachstum ermöglichen und gleichzeitig die Innovation in Indien aufrechterhalten.

Startups beobachten … und bewegen sich

Darüber hinaus sind regulatorische Unklarheiten nach wie vor ein größeres Problem als Steuern.

Singhal weist darauf hin, dass viele Web3-Gründer in Richtung Drehkreuze wie Dubai, Singapur und Hongkong abwandern, wo klarere Regeln den Zugang zu Bankgeschäften, Kapital und Partnerschaften erleichtern.

Indien hat immer noch einen großen Vorteil, seine riesige Entwicklerbasis und seinen Benutzermarkt. Aber ohne klare und verhältnismäßige Regulierung könnte dieser Vorsprung langsam schwinden.

Bitcoin-ETFs und was als nächstes kommt

In der Frage der Bitcoin-ETFs vertritt Singhal eine fundierte Meinung.

Er sagt, dass Indien immer noch die Grundlagen herausfindet, wie Krypto-Assets klassifiziert werden, wer sie reguliert und wie Anleger geschützt werden. Produkte wie ETFs werden erst dann auf den Markt kommen, wenn dieser Grundstein gelegt ist.

Dennoch ist die globale Dynamik, insbesondere nach der Zulassung von ETFs in den USA, kaum zu ignorieren. Die institutionelle Nachfrage in Indien nimmt bereits zu, insbesondere bei Anlegern, die sich engagieren möchten, ohne Kryptowährungen direkt zu halten.

Warum die Regulierung langsamer ist als die Einführung

Singhal endet mit einem Realitätscheck.

Krypto ist nicht nur ein weiterer Sektor; Es betrifft Kapitalkontrollen, Steuern, Bekämpfung der Geldwäsche und Finanzstabilität. Das bedeutet, dass mehrere Regulierungsbehörden beteiligt sind, was die Dinge natürlich verlangsamt.

Indien, sagt er, verfolge einen „Risiko-zuerst“-Ansatz, baue durch Besteuerung und Compliance Schutzmaßnahmen auf und beobachte gleichzeitig, wie sich globale Rahmenbedingungen weiterentwickeln.

Die Adoption hingegen wartet nicht. Es ist marktorientiert, schnell und der Politik bereits voraus.

Und in dieser Kluft zwischen Geschwindigkeit und Struktur wird letztendlich über Indiens Krypto-Zukunft entschieden.

Regulierungssicherheit ist der Schlüssel zur Freisetzung des Kryptowährungspotenzials Indiens, sagt der CoinSwitch-Manager