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Einzelhandelsriese prüft Alternativen nach Ablehnung des Blockbuster-Übernahmeangebots

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Einzelhandelsriese prüft Alternativen nach Ablehnung des Blockbuster-Übernahmeangebots

Inhaltsverzeichnis eBay hat den 56-Milliarden-Dollar-Übernahmevorschlag von GameStop abgelehnt und das Angebot als unzureichend abgetan. Der Vorstand sagte, dass es der Struktur, die zur Hälfte aus Bargeld und zur Hälfte aus Aktien besteht, an Glaubwürdigkeit und Finanzierungsklarheit mangele. Infolgedessen muss GameStop entscheiden, ob es sich zurückzieht, sein Angebot erhöht oder sich direkt an die Aktionäre wendet. Der eBay-Vorstand lehnte den Vorschlag für 125 US-Dollar pro Aktie ab und bezeichnete ihn als „weder glaubwürdig noch attraktiv“. Das Unternehmen verwies auf Finanzierungsrisiken und sagte, dass es unter der aktuellen Führung weiterhin besser aufgestellt sei. Reuters berichtete, dass Anleger mit der Ablehnung gerechnet hätten, weil eBay unter dem Angebotspreis gehandelt habe. Die Aktien fielen vor Börsengang um etwa 1 % auf 107 US-Dollar und lagen damit weit unter dem Angebot. GameStop strukturierte das Angebot mit 9,4 Milliarden US-Dollar an Bargeld und liquiden Investitionen. Außerdem sicherte es sich eine Fremdfinanzierung von bis zu 20 Milliarden US-Dollar von der TD Bank. Allerdings hängt die Verschuldung davon ab, dass das zusammengeschlossene Unternehmen ein Investment-Grade-Rating behält. Moody’s warnte, dass die Transaktion für eBay negativ sein würde. Daher könnte jedes höhere Angebot oder jede feindliche Maßnahme den Finanzierungsplan erschweren. Der Markt reagierte schnell und die GameStop-Aktien fielen um 4 %. Michael Burry verkaufte seinen Anteil, nachdem das Angebot aufgetaucht war, und kritisierte den Vorschlag. Er warnte davor, dass die Übernahme von eBay die Verschuldung erhöhen und die Aktionäre verwässern könnte. GameStop hält über eine Covered-Call-Optionsstrategie ein Bitcoin-Engagement in Höhe von etwa 368 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen hat im März fast alle seiner 4.709 BTC auf Coinbase Prime übertragen. Aus einer Einreichung ging hervor, dass durch die Übertragung die Bitcoin-Position in eine Forderung umgewandelt wurde. CoinDesk berichtete Anfang des Monats, dass die Struktur das Risiko der direkten Verwahrung begrenzt. Ryan Cohen beschrieb die eBay-Transaktion zuvor als „viel überzeugender als Bitcoin“. Sein Kommentar ließ offen, ob GameStop sein BTC-Engagement auflösen würde, um Bargeld zu beschaffen. Der Verkauf des Bitcoin würde die Akquisition allein nicht finanzieren. Dennoch bleibt der Vermögenswert einer der wenigen verfügbaren diskretionären Anlagen. GameStop baute sein Angebot auf der Grundlage vorhandener Liquidität und geplanter Kreditaufnahmen auf. Dennoch bezweifelten Analysten, dass sich das Unternehmen günstige Kreditkonditionen sichern konnte. Die Einschätzung von Moody’s erhöhte den Druck auf die Finanzierungsstruktur. Die Agentur sagte, die Fusion würde die Kreditwürdigkeit von eBay belasten. Unterdessen behauptete eBay, dass es einen größeren Wert darin sehe, unabhängig zu agieren. Der Vorstand wiederholte, dass seiner Meinung nach das Angebot nicht glaubwürdig sei. Die Spanne zwischen Handelspreis und Gebot spiegelte Skepsis wider. Die Anleger zeigten nur begrenzte Zuversicht, dass der Deal abgeschlossen werden würde. GameStop muss nun seine nächsten Schritte und Finanzierungsmöglichkeiten prüfen. Das Unternehmen hat keine Überarbeitung des Vorschlags angekündigt. Entdecken Sie mit Expertenanalysen Aktien mit der besten Performance in den Bereichen KI, Krypto und Technologie.

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