Ripple „arbeitet mit 30 Zentralbanken“ für XRP zusammen: David Schwartz reagiert auf Behauptungen

David Schwartz von Ripple hat auf langjährige Behauptungen reagiert, dass das Unternehmen stillschweigend mit Dutzenden von Zentralbanken an der Einführung von $XRP arbeite.
In einem Podcast wies Schwartz verschwörungsähnliche Erzählungen zurück, die darauf hindeuteten, dass „etwas Großes“ für $XRP auf der Grundlage von Geheimhaltungsvereinbarungen bevorstehe.
Er betonte, dass Ripple zwar vertrauliche Partnerschaften unterhält, die meisten Behauptungen über eine große versteckte Einführung von $XRP jedoch falsch seien.
Insbesondere bestätigte er, dass viele Partner Geheimhaltungsvereinbarungen einhalten. Das bedeutet jedoch nicht, dass es geheime, bahnbrechende Ereignisse gibt, die nur darauf warten, enthüllt zu werden.
„Ripples Partner bestehen auf Geheimhaltungsvereinbarungen, um die Vertraulichkeit ihrer Geschäfte zu wahren“, sagte Schwartz.
Wichtige Punkte
Schwartz weist Behauptungen über eine geheime Einführung von $XRP zurück und sagt, die meisten NDA-Theorien seien falsch.
Die Verbindungen von Ripple zur Zentralbank sind real, aber weitgehend bekannt, und keine versteckten Verschwörungen, die darauf warten, aufgedeckt zu werden.
Frühere Behauptungen über 30 Zentralbankengagements spiegeln Diskussionen und Pilotprojekte zu CBDCs wider, nicht jedoch die bestätigte Einführung von $XRP.
Schwartz warnt Anleger davor, sich bei Investitionsentscheidungen über XRP-Dollar auf Verschwörungstheorien zu verlassen.
Was ist mit den 30 Zentralbanken, mit denen Ripple zusammenarbeitet?
Erwartungsgemäß löste Schwartz‘ Aussage in der $XRP-Community Unbehagen aus. Bemerkenswerterweise verwies Gemeindevertreter Mickle auf frühere Aussagen von Ripple-Vorstandsdirektor James Wallis, der zuvor sagte, Ripple arbeite mit fast 30 Zentralbanken zusammen.
Diesen Bemerkungen zufolge hatte Ripple:
Fünf öffentlich bekannt gegebene Partnerschaften
Fünf unangekündigte Kooperationen
Über 20 Zentralbanken in aktiven Gesprächen
Mickle stellte die Frage, inwieweit diese Behauptungen mit Schwartz‘ Standpunkt übereinstimmen, dass es keine größeren versteckten Entwicklungen gibt. Er fragte, ob solche groß angelegten Engagements inzwischen öffentlich hätten sein sollen.
Schwartz stellt klar: Öffentliche Partnerschaften vs. Spekulation
Schwartz antwortete direkt und stellte klar, dass es sich bei den Beziehungen von Ripple zu den Zentralbanken nicht um geheime Verschwörungen handele. Stattdessen betonte er, dass die von Wallis genannten Partnerschaften allgemein bekannt seien oder im Laufe der Zeit offengelegt worden seien.
Unterdessen fügte er hinzu, dass das eigentliche Missverständnis darin bestehe, anzunehmen, dass die Zentralbanken ihre Währungen auf der Grundlage dieser Partnerschaften mit $XRP stützen würden.
Insgesamt zieht Schwartz‘ Aussage eine klare Grenze zwischen echten Geschäftsabschlüssen und Spekulationen, auf die sich viele $XRP-Inhaber tendenziell konzentrieren.
Richtig, diese Beziehungen sind öffentlich. Eine Verschwörungstheorie wäre so etwas wie die Behauptung, dass viele dieser Zentralbanken ihre Währungen mit $XRP stützen werden.
— David 'JoelKatz' Schwartz (@JoelKatz) 23. April 2026
Ripples CBDC-Push in über 30 Ländern
Bereits im Juli 2023 gab James Wallis bekannt, dass Ripple mit mehr als 30 Ländern Gespräche über seine Plattform für digitale Zentralbankwährungen (CBDC) führt.
Diese Bemühungen erstrecken sich über mehrere Regionen, wobei Ripple Partnerschaften auf allen Kontinenten bestätigt, einschließlich der Zusammenarbeit mit Montenegro bei der CBDC-Exploration.
Das Ausmaß des Engagements deutete damals darauf hin, dass über 15 % der Länder der Welt zumindest die Technologie von Ripple für die Infrastruktur digitaler Währungen erforschten.
Keine versteckten Katalysatoren für $XRP
Während Ripple weltweit agiert, dauern Zentralbankgeschäfte aufgrund von Regulierung und Tests im Wesentlichen Jahre, bevor etwas an die Öffentlichkeit gelangt.
Schwartz‘ Kommentare deuten darauf hin, dass die Idee, dass Regierungen plötzlich $XRP einführen, unrealistisch ist, obwohl Ripple aktiv mit großen Institutionen zusammenarbeitet.
Er betonte, dass diejenigen, die Zeit und Geld auf der Grundlage von Verschwörungstheorien über versteckte Geschäfte investieren, sich nur selbst betrügen.