Der Senat bestätigt Kevin Warsh im Fed-Vorstand vor der erwarteten Abstimmung des Vorsitzenden

Der Senat bestätigte Kevin Warsh am Dienstag im Gouverneursrat der Federal Reserve und rückte damit die Wahl von Präsident Donald Trump einen Schritt näher an die Position des nächsten Vorsitzenden der US-Notenbank heran.
Der Gesetzgeber stimmte Warsh mit 51 zu 45 Stimmen zu. Senator John Fetterman (D-Pa.) war der einzige Demokrat, der die Nominierung unterstützte.
Warsh muss noch eine separate Senatsabstimmung gewinnen, um Fed-Vorsitzender zu werden, was am Mittwoch erwartet wird. Die Amtszeit der Gouverneure beträgt 14 Jahre, während die Amtszeit des Vorsitzenden vier Jahre beträgt.
Wenn der 56-jährige Warsh als Vorsitzender bestätigt wird, wird er Jerome Powell ersetzen, dessen achtjährige Amtszeit an der Spitze der Fed am Freitag endet. Powell sagte jedoch, er wolle im Vorstand bleiben, bis eine bundesstaatliche Untersuchung zu Renovierungsarbeiten am Fed-Hauptquartier abgeschlossen sei.
Warsh übernimmt die Rolle, da die politischen Entscheidungsträger mit erneuten Inflationssorgen im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran und steigenden Energiepreisen konfrontiert sind. Anleger achten auch auf Anzeichen dafür, wie die Fed unter neuer Führung an Zinssätze und Finanzmarktregulierung herangehen könnte.
Der ehemalige Bankier von Morgan Stanley hat durch seine Verbindungen zur Kryptoindustrie Aufmerksamkeit erregt. Finanzielle Offenlegungen, die beim Office of Government Ethics eingereicht wurden, zeigten, dass Warsh über Risikofonds und private Unternehmen Investitionen in Blockchain- und Digital-Asset-Unternehmen hielt, die mit dezentraler Finanzierung, Krypto-Zahlungen und tokenisierten Netzwerken verbunden sind.
Zu den Beteiligungen gehörten Engagements in Unternehmen, die mit der Bitcoin-Infrastruktur, Layer-1- und Layer-2-Blockchain-Netzwerken und Prognosemärkten verbunden sind. Warsh versprach, die meisten dieser Investitionen zu veräußern, falls dies bestätigt würde.
Seine früheren Investitionen deuten darauf hin, dass er mit den Kryptomärkten vertraut ist, zu einer Zeit, in der die Fed die Stablecoin-Regulierung, die Krypto-Verwahrungsregeln der Banken und die Forschung zu digitalen Zahlungssystemen abwägt.