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Senior Analyst erklärt die Bedeutung der heutigen wichtigen US-Inflationsdaten! „Die Fed hat mehr Spielraum …“

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cryptonewstrend.com
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Senior Analyst erklärt die Bedeutung der heutigen wichtigen US-Inflationsdaten! „Die Fed hat mehr Spielraum …“

Die US-Anleihemärkte erlebten eine relativ ruhige Woche nach der Veröffentlichung der Inflationsdaten für März, die hinter den Erwartungen zurückblieben. Der begrenzte Anstieg der Kerninflation sorgte trotz der durch den Iran-Krieg in die Höhe getriebenen Energiepreise für kurzfristige Entspannung an den Märkten.

Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe als Benchmark stieg leicht auf 4,307 %. Die Rendite der geldpolitisch sensibleren 2-jährigen Anleihe blieb mit 3,787 % relativ stabil. Auch die Rendite der langfristigen 30-jährigen Staatsanleihe stieg leicht an und stieg auf 4,912 %. Der Verbraucherpreisindex (VPI) stieg im März um 0,9 % auf Monatsbasis und um 3,3 % auf Jahresbasis, was den Erwartungen der Ökonomen entsprach. Dieser Anstieg war auf einen Anstieg der Energiepreise um 10,9 % zurückzuführen. Die Kerninflation ohne Nahrungsmittel und Energie stieg jedoch monatlich um 0,2 % und jährlich um 2,6 % und lag damit 0,1 Prozentpunkte unter den Erwartungen.

Während die unter den Erwartungen liegenden Kerninflationsdaten die Sorgen über die Auswirkungen der Spannungen im Nahen Osten auf die Preise etwas milderten, bleiben Risiken bestehen. Laut einer kürzlich von der University of Michigan veröffentlichten Umfrage sind die Inflationserwartungen der Verbraucher im April tatsächlich stark gestiegen. Die einjährige Inflationsprognose stieg auf 4,8 %, ein deutlicher Anstieg gegenüber 3,8 % im März und erreichte den höchsten Stand seit August 2025.

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Alexandra Wilson-Elizondo, Co-Principal Investment Managerin für Multi-Asset-Lösungen bei Goldman Sachs Asset Management, erklärte, dass sich die Märkte auf höhere Inflationsdaten vorbereiteten und dass die aktuellen Zahlen eine gewisse, wenn auch begrenzte, Erleichterung verschafften. Wilson-Elizondo wies jedoch darauf hin, dass die vollständigen Auswirkungen des Iran-Konflikts auf die Inflation möglicherweise noch nicht in den Daten widergespiegelt seien.

Wilson-Elizondo sagte: „Die Fed hat sowohl die Mittel als auch allen Grund, geduldig zu sein“, und fügte hinzu: „Die heutigen Zahlen verschaffen der Fed Zeit, aber der eigentliche Test steht noch bevor.“

Tatsächlich stieg der Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE), der von der Fed genau beobachtet wird, im Februar monatlich um 0,4 % und jährlich um 2,8 %, was den Erwartungen entsprach. Diese Zahlen deuten darauf hin, dass der Inflationsdruck nicht vollständig verschwunden ist und dass ein „abwartender“ Ansatz in der Geldpolitik in der kommenden Zeit entscheidend sein könnte.

*Dies ist keine Anlageberatung.