Siebentägiger Einbruch vernichtet fast ein Viertel des Wertes von WLFI, da die Freigabe von Token bevorsteht

Das von Präsident Donald Trump unterstützte Krypto-Unternehmen World Liberty Financial (WLFI) sah sich einer zunehmend pessimistischen Stimmung ausgesetzt, nachdem ein Governance-Vorschlag zur Verwässerung seines Token-Angebots nahezu einstimmig angenommen wurde. Der WLFI-Preis fiel in den letzten sieben Tagen um 23,01 % und wurde am 30. April bei etwa 0,0599 US-Dollar gehandelt. Die Marktkapitalisierung des Mid-Cap-Altcoins sank am Donnerstag um über 247 Millionen US-Dollar, wobei der Token bei Redaktionsschluss bei etwa 1,9 Milliarden US-Dollar lag. Die pessimistische Stimmung für WLFI wurde durch die jüngste Genehmigung zur Freigabe zuvor gesperrter 62,3 Milliarden Euro noch verschärft. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung hatte der Vorschlag eine Zustimmung von 99,93 % erreicht und die Quorumsschwelle um 739 % überschritten, und es blieben noch sechs Tage bis zur Abstimmung. Im Rahmen der Abstimmung über den Vorschlag verzeichnete WLFI am 29. April innerhalb von vier Stunden 15 Waltransaktionen, den höchsten Wert seit zwei Wochen, laut On-Chain-Daten von Santiment. Der WLFI-Token ist aufgrund seiner Tokenomics zunehmender Kritik von Anlegern ausgesetzt. Beispielsweise reichte Justin Sun, Gründer von Tron (TRX), kürzlich beim Bundesgericht in Kalifornien eine Klage gegen World Liberty Financial ein. Sun gab an, dass das World Liberty Financial-Team seine WLFI-Token zu Unrecht eingefroren und ihn so daran gehindert habe, über die Vorschläge des Projekts abzustimmen. Darüber hinaus lehnte er den jüngsten Vorschlag ab, da dieser besagte, dass Anleger, die die Bedingungen nicht akzeptieren, ihre Token auf unbestimmte Zeit sperren würden. In der Zwischenzeit wurde auch das Team von World Liberty Financial dafür kritisiert, dass es die WLFI-Tokens zur Absicherung besicherter Kredite nutzte, während frühere Investoren gestrandet blieben. Genauer gesagt nutzte das World Liberty Financial-Team 5 Milliarden Token als Sicherheit für das Dolomite-Kreditprotokoll und lieh sich 75 Millionen US-Dollar in Stablecoins, wie Finbold erklärte. Später zahlte das Team mehr als 40 Millionen US-Dollar der geliehenen Mittel bei Coinbase Prime ein und löste damit bei den Anlegern Alarm aus.