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Südafrikas Krypto-Zukunft steht auf dem Spiel, während Luno für ausgewogene Regulierungen kämpft

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cryptonewstrend.com
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Südafrikas Krypto-Zukunft steht auf dem Spiel, während Luno für ausgewogene Regulierungen kämpft

Inhaltsverzeichnis Luno fordert einen gerechteren Regulierungsrahmen, während das südafrikanische Finanzministerium seinen Entwurf für Kapitalflussmanagementvorschriften überprüft. Die vorgeschlagenen Regeln führen neue Kontrollen für Krypto-Asset-Transaktionen ein, einschließlich Genehmigungsanforderungen und Meldepflichten. Luno, ein lizenzierter Krypto-Asset-Dienstleister in Südafrika, hat Bedenken hinsichtlich der praktischen Auswirkungen dieser Regeln auf alltägliche Benutzer geäußert. Die Börse bereitet eine formelle Einreichung beim Finanzministerium vor und arbeitet mit Interessenvertretern der Branche zusammen, um ein ausgewogeneres Ergebnis zu erzielen. In den Verordnungsentwürfen wird vorgeschlagen, die Devisenkontrollanforderungen auf alle Krypto-Asset-Transaktionen auszudehnen. Dies geht über den traditionellen Geltungsbereich der bestehenden Kapitalflussregeln Südafrikas hinaus. Normalerweise gelten solche Kontrollen, wenn Kapital grenzüberschreitend bewegt wird, nicht innerhalb des Landes selbst. Nach dem aktuellen Vorschlag bräuchte jede Transaktion zum Kauf, Verkauf, Ausleihen oder Verleihen von Kryptowährungen über einem noch festzulegenden Schwellenwert die Genehmigung des nationalen Finanzministeriums. Dies gilt auch für Transaktionen zwischen zwei Parteien mit Sitz in Südafrika. Luno argumentiert, dass dieses Maß an Aufsicht für inländische Aktivitäten unverhältnismäßig sei. LunoGlobal hat öffentlich erklärt, dass es zwar die Modernisierung des veralteten Rahmenwerks zur Börsenkontrolle befürwortet, der aktuelle Entwurf jedoch Hürden für alltägliche Kryptonutzer mit sich bringt. Die Börse warnt davor, dass diese Hürden das Wachstum Südafrikas als globaler Fintech-Marktführer bremsen könnten. Lunos Sorge besteht darin, dass die Regeln ohne ausreichende Begründung zu Spannungen führen. Die Börse arbeitet nun mit anderen Akteuren der Kryptobranche zusammen, um eine gemeinsame Reaktion zu entwickeln. Ziel ist es sicherzustellen, dass die Stimme der Branche bei der endgültigen Entscheidung des Finanzministeriums Gewicht hat. Luno glaubt, dass ein koordinierter Ansatz zu einem praktischeren und faireren Ergebnis für alle südafrikanischen Krypto-Benutzer führen wird. Im Mittelpunkt von Lunos Befürwortung steht ein konkreter Klassifizierungsantrag. Die Börse möchte, dass Krypto-Assets, die bei einem lizenzierten lokalen Anbieter gehalten werden, als Onshore-Assets behandelt werden. Dies würde bedeuten, dass solche Beteiligungen nicht auf Schwellenwerte für Offshore-Investitionen wie die Single Discretionary Allowance oder die Foreign Investment Allowance angerechnet werden. Der Entwurf verlangt außerdem, dass Benutzer alle Kryptobestände innerhalb von 30 Tagen nach Inkrafttreten der Vorschriften melden. Nutzer, die eine Transaktionsgenehmigung beantragen, müssen auch den beabsichtigten Zweck dieser Transaktion angeben. Wenn sich der Zweck ändert, müssen sie möglicherweise ihre Krypto-Assets verkaufen, was die Routinetätigkeit noch komplexer macht. Lunos formeller Antrag an das Finanzministerium wird sich für einen Rahmen einsetzen, der illegale Aktivitäten bekämpft, ohne normale Benutzer zu belasten. Der Austausch hat deutlich gemacht, dass Compliance und Wachstum nicht gegeneinander wirken sollten. Ein gut gestaltetes Framework kann beides erreichen, ohne unnötige Einschränkungen. Die Phase der öffentlichen Beteiligung ist derzeit geöffnet und das Finanzministerium hat alle Parteien zu Kommentaren eingeladen. Mitglieder der Öffentlichkeit können ihre Ansichten per E-Mail direkt an das Finanzministerium richten. Die vollständigen Verordnungsentwürfe stehen auf der offiziellen Website des Finanzministeriums für alle zur Verfügung, die sie vor der Abgabe von Kommentaren prüfen möchten.