Der Aktienkurs des Tech-Riesen sinkt, da Arbeiterunruhen und Produktionskürzungen ihren Tribut fordern

Inhaltsverzeichnis Die Arbeitsspannungen bei Samsung Electronics eskalieren und verursachen Wellen in der gesamten Halbleiterindustrie. Samsung SDI Co., Ltd., 0L2T.L Ungefähr 40.000 Gewerkschaftsarbeiter versammelten sich am 23. April im Samsung-Werk in Pyeongtaek und beschlossen, ihre geplante Nachtschicht zwischen 22:00 und 22:00 Uhr zu schwänzen. Donnerstag und Freitag 6 Uhr. Die Auswirkungen waren unmittelbar und erheblich: Die Gießereibetriebe verzeichneten einen Produktionsrückgang von 58 %, während die Herstellung von Speicherchips in dieser einzigen Schicht um 18 % zurückging. Samsung hat keine Stellungnahme zur Situation abgegeben. Die Gewerkschaft – die kürzlich zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte eine Mehrheitsgewerkschaftsvertretung erreicht hat – drängt auf Vergütungsreformen, die die Ausschüttung von 15 % des Betriebsgewinns als Leistungsprämien vorsehen. Darüber hinaus fordern sie die vollständige Abschaffung der aktuellen Bonus-Obergrenzen-Struktur. Sollten die Verhandlungen zu keinen Ergebnissen führen, hat die Gewerkschaftsführung Pläne für einen umfassenden Streik vom 21. Mai bis 7. Juni angekündigt. Branchenbeobachter beobachten die Entwicklungen aufmerksam. Laut Kim Dong-won, Forschungsdirektor von KB Investment & Securities, wird die Arbeitsunterbrechung angesichts der derzeit angespannten Lage auf dem Speichermarkt „als Schlüsselvariable dienen, die die Lieferengpässe verschärft“. Samsung verfügt über einen Anteil von 36 % am weltweiten DRAM-Markt und kontrolliert 32 % der NAND-Flash-Produktion. Laut Kims Einschätzung könnten längere Störungen an den Produktionsstandorten des Unternehmens in Pyeongtaek und Hwaseong die weltweite DRAM-Verfügbarkeit um 3–4 % und die NAND-Verfügbarkeit um 2–3 % verringern. Kim geht davon aus, dass nach einer Arbeitsunterbrechung ein zusätzlicher Zeitraum von zwei bis drei Wochen erforderlich sein wird, um die automatisierten Produktionsabläufe wiederherzustellen und zu stabilisieren. Die Beteiligungsquoten der Arbeitnehmer werden von entscheidender Bedeutung sein. Am Streik im Juli 2024 beteiligten sich etwa 15 % der Gewerkschaftsmitglieder, was die Auswirkungen auf den Gesamtmarkt begrenzte. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass dieser potenziellen Aktion 30.000 bis 40.000 Mitglieder – das entspricht etwa 30–40 % der gesamten Gewerkschaftsmitglieder – beitreten könnten, wenn der Streik fortgesetzt wird. Die Forderungen der Gewerkschaft fanden keine allgemeine Unterstützung. Die Erfüllung der Entschädigungsanforderungen würde Bonusauszahlungen in Höhe von rund 45 Billionen Won (32 Milliarden US-Dollar) erfordern, was Befürchtungen über eine geringere Kapitalverfügbarkeit für Anlagenmodernisierungen sowie Forschungs- und Entwicklungsinitiativen aufkommen lässt. Vertreter des Hauptquartiers der Koreanischen Aktionärsbewegung organisierten eine Gegendemonstration in der Nähe des Versammlungsortes der Gewerkschaften und behaupteten, dass die Forderungen den Aktionärswert während eines eigentlich günstigen Zyklus auf dem Halbleitermarkt direkt untergraben könnten. Dennoch deutet der allgemeine Konsens der Analysten darauf hin, dass sich die Gewinnprognosen wahrscheinlich nicht wesentlich ändern werden, selbst wenn es zu Streiks kommt. Ein anonym sprechender Analyst eines bekannten Wertpapierunternehmens wies darauf hin, dass es in erster Linie um das Vertrauen der Anleger und die kurzfristige Angebotsdynamik geht und nicht um die langfristige Rentabilität. „Solange der Streik nicht länger andauert oder radikale Aktionen wie die Beschädigung von Produktionsanlagen beinhaltet, hat er keine fatalen Auswirkungen gehabt“, sagte der Analyst. Die Aktien von Samsung Electronics beendeten den Handel am 24. April bei 219.500 Won, was einem Rückgang von 2,23 % für die Sitzung entspricht. Der KOSPI-Index schloss bei 6.475,63 und rutschte damit nur um 0,18 Punkte ab.