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Erhebliche Kryptowährungsbestände wurden bei ehemaligen Mitarbeitern der Trump-Administration gefunden, die im aktuellen Biden-Team nicht vorhanden sind.

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CryptoNewsTrend
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Erhebliche Kryptowährungsbestände wurden bei ehemaligen Mitarbeitern der Trump-Administration gefunden, die im aktuellen Biden-Team nicht vorhanden sind.

Finanzielle Offenlegungsunterlagen zeichnen ein so schiefes Bild, dass es fast wie ein Tippfehler aussieht. Mehr als ein Fünftel der hochrangigen Beamten der Trump-Regierung besitzen Kryptowährungen im Gesamtwert von mindestens 193 Millionen US-Dollar. Die Zahl der Beamten des Biden-Kabinetts, die den Besitz digitaler Vermögenswerte melden: Null.

Die Zahlen hinter der Kluft

Die Ergebnisse stammen aus einer Analyse der bundesstaatlichen Finanzoffenlegungsunterlagen, dem obligatorischen Papierkram, der hochrangige Regierungsbeamte dazu zwingt, ihre persönlichen Investitionen darzulegen. Über 20 % der hochrangigen Beamten von Trump verfügen über bedeutende Positionen in digitalen Vermögenswerten, die sich über verschiedene Token und kryptonahe Investitionen erstrecken.

Auf der anderen Seite des Ganges meldete kein einziges Mitglied von Bidens Kabinett Direktinvestitionen in Kryptowährungen. Nicht Bitcoin. Nicht Ethereum. Keine vergessene Tüte Dogecoin aus dem Jahr 2021. Nichts.

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Die Untergrenze von 193 Millionen US-Dollar ist eine Kontextualisierung wert. Hierbei handelt es sich um eine konservative Schätzung, die auf Offenlegungsspannen basiert, bei denen Bestände in der Regel in breiten Klammern und nicht in genauen Dollarbeträgen angegeben werden. Der tatsächliche Wert könnte deutlich höher liegen.

Wie Trump eine kryptofreundliche Bank aufgebaut hat

Trump hat umfangreiche Beziehungen zur Kryptowährungsbranche gepflegt und unter anderem mindestens 10 Millionen US-Dollar an Spenden von Kryptofirmen erhalten. Er bewarb einen auf Solana basierenden Memecoin namens TRUMP, dessen Bewertung einen dramatischen Anstieg verzeichnete.

Brian Armstrong, CEO von Coinbase, forderte öffentlich eine „strategische US-Bitcoin-Reserve“, ein Vorschlag, der vor vier Jahren noch als Randdenken abgetan worden wäre, sich aber mittlerweile gut in der politischen Mainstream-Debatte niederschlägt.

Wie der Biden-Ansatz aussah

Die Biden-Regierung nahm gegenüber digitalen Vermögenswerten eine grundlegend andere Haltung ein. Der Regulierungsansatz stützte sich stark auf Durchsetzungsmaßnahmen, wobei die SEC unter ihrem Vorsitzenden Gary Gensler Fälle gegen große Börsen und Token-Emittenten verfolgte.

Was das für Anleger bedeutet

Für jeden, der Krypto-Positionen hält oder darüber nachdenkt, ist die Zusammensetzung der aktuellen Regierung ein wesentlicher Faktor. Eine Regierung, in der über 20 % der hochrangigen Beamten persönlich in Krypto investiert sind, wird strukturell weniger wahrscheinlich die Art aggressiver Durchsetzung verfolgen, die die Biden-Jahre kennzeichnete.

Auch die Wettbewerbslandschaft ist zu berücksichtigen. Der MiCA-Rahmen der EU stellt bereits einen vorsichtigeren Ansatz dar, und andere Jurisdiktionen könnten ihre eigenen Regeln verschärfen, um dem entgegenzuwirken, was sie als amerikanische Regulierungsvereinnahmung empfinden.

Die Zahl von 193 Millionen US-Dollar ist eine Momentaufnahme, keine Obergrenze. Wenn sich die Kryptomärkte bewegen, wachsen oder schrumpfen diese Bestände und damit auch die Intensität der Anreize, die die US-Politik prägen.

Erhebliche Kryptowährungsbestände wurden bei ehemaligen Mitarbeitern der Trump-Administration gefunden, die im aktuellen Biden-Team nicht vorhanden sind.