Cryptonews

Analyst von TD Cowen warnt davor, dass das CLARITY-Gesetz dieses Jahr nicht verabschiedet werden könnte

Source
CryptoNewsTrend
Published
Analyst von TD Cowen warnt davor, dass das CLARITY-Gesetz dieses Jahr nicht verabschiedet werden könnte

Laut Jaret Seiberg, Analyst bei der Investmentbank TD Cowen, schwinden die Chancen, dass die USA ihr größtes Gesetz zur Kryptoregulierung, den CLARITY Act, verabschieden. Und es wird immer unwahrscheinlicher, dass es in diesem Jahr durchkommt, da die politischen Spannungen in Washington weiter zunehmen.

Hier sind einige der Gründe, warum Jaret Seiberg das sagt.

Warum die Verabschiedung des CLARITY Act immer schwieriger wird

Jaret Seiberg, Analyst bei TD Cowen, warnte, dass das politische Umfeld rund um den Gesetzentwurf immer schwieriger werde, insbesondere für die Demokraten.

Eines der größten Probleme ist der wachsende Druck, Regeln für Interessenkonflikte einzuführen, die den Präsidenten, den Vizepräsidenten und die Mitglieder des Kongresses daran hindern würden, aktiv mit Kryptowährungen zu handeln.

Dieser Abschnitt könnte sich direkt auf mit Trump verbundene Krypto-Unternehmen auswirken, darunter World Liberty Financial, American Bitcoin und Meme-Coins wie TRUMP und MELANIA.

Laut Seiberg könnte es für die Demokraten jetzt schwieriger werden, den Gesetzentwurf ohne strengere Ethikbestimmungen zu unterstützen, während die Republikaner weniger bereit sein könnten, die Gesetzgebung voranzutreiben, wenn neue Änderungsanträge direkt auf Trump abzielen.

Diese politische Kluft sorgt nun für Unsicherheit darüber, ob der Gesetzgeber das Gesetz noch vor Jahresende verabschieden kann.

Trumps politische Kontroversen erhöhen den Druck

Seiberg wies auch auf mehrere aktuelle politische Entwicklungen hin, die es für die Demokraten noch schwieriger machten, den Gesetzentwurf öffentlich zu unterstützen.

Ein Problem betrifft Trumps kürzlich beigelegten Streit mit dem IRS. Berichten zufolge wurde durch den Vergleich ein Anti-Waffen-Fonds in Höhe von 1,776 Milliarden US-Dollar geschaffen, der Personen entschädigen soll, die behaupten, sie seien Gegenstand staatlicher Ermittlungen.

Die Vereinbarung hindert den IRS außerdem dauerhaft daran, frühere Steuererklärungen im Zusammenhang mit Trump, seiner Familie und verbundenen Unternehmen zu prüfen. Berichten zufolge stimmte Trump zu, im Rahmen des Vergleichs eine separate 10-Milliarden-Dollar-Klage gegen den IRS fallen zu lassen.

Gleichzeitig zeigten Finanzoffenlegungen der Regierung, dass in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 fast 3.600 Aktiengeschäfte im Auftrag von Trump durchgeführt wurden. Berichten zufolge standen einige Geschäfte im Einklang mit politischen Äußerungen von Trump in diesem Zeitraum.

Prognosemarkt Odd Drop

Die Prognosemärkte zeigen nun gemischte Erwartungen hinsichtlich der Zukunft des Gesetzentwurfs. Laut Polymarket sehen Händler derzeit eine Wahrscheinlichkeit von etwa 58 %, dass der CLARITY Act bis Ende 2026 in Kraft tritt.

Unterdessen schätzt die Vorhersageplattform Amiom Berichten zufolge nur eine Wahrscheinlichkeit von 24 %, dass es vor dem 30. Juni passieren wird.

Einige Gesetzgeber bleiben optimistisch. Tim Scott sagte kürzlich, er erwarte, dass das Gesetz zur Struktur des Krypto-Marktes schließlich mit Unterstützung beider Parteien verabschiedet werde.

Unterdessen warnte Cynthia Lummis kürzlich, dass die Erwartungen an einen kurzfristigen Durchbruch „zu optimistisch“ sein könnten.

Analyst von TD Cowen warnt davor, dass das CLARITY-Gesetz dieses Jahr nicht verabschiedet werden könnte