Die Trump-Ära-Initiative bietet berechtigten Empfängern der Bundeskrankenversicherung eine kostenlose Cannabidiol-Therapie

Die Trump-Administration hat gerade etwas getan, was noch keine Bundesregierung zuvor getan hat: CBD auf die Kasse von Medicare zu setzen. Ein neues Pilotprogramm wird berechtigten Senioren den Zugang zu aus Hanf gewonnenen CBD-Produkten zum Nulltarif ermöglichen. Dies ist das erste Mal, dass die US-Regierung Cannabinoidprodukte für ihre älteste und medizinisch am stärksten abhängige Bevölkerung subventioniert.
Das von den Centers for Medicare & Medicaid Services (CMS) durchgeführte Programm ist an eine Durchführungsverordnung gebunden, die Marihuana als Substanz der Liste III neu einstuft. Das ist die gleiche Kategorie wie Tylenol mit Codein und anabolen Steroiden. Auf Englisch: Die Bundesregierung hat Cannabis gerade von „keine akzeptierte medizinische Verwendung“ zu „Ja, Ärzte können wahrscheinlich damit arbeiten“ verschoben.
Wie das Programm funktioniert
Berechtigte Medicare-Leistungsempfänger können aus Hanf gewonnene CBD-Produkte kostenlos erhalten, sofern sie über eine ärztliche Empfehlung verfügen. Das Pilotprojekt deckt rund 34 Millionen Medicare Advantage-Registrierte ab, was einem erheblichen Teil der älteren Bevölkerung entspricht. Wenn die klinischen Ergebnisse vielversprechend aussehen, könnte das Programm weiter ausgeweitet werden.
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Um dies zu ermöglichen, hat die FDA einen Teil der behördlichen Auflagen geklärt. Die Behörde gab ein Memo heraus, in dem sie erklärte, dass sie bestimmte gesetzliche Bestimmungen in Bezug auf oral verabreichte CBD-Produkte aus Hanf nicht durchsetzen werde, solange diese Produkte bestimmte Kriterien erfüllen.
Marktreaktion und Cannabis-Aktien
Die Wall Street hat es bemerkt. Die öffentlichen Cannabisvorräte stiegen nach der Ankündigung stark an, was den starken Optimismus des Marktes darüber widerspiegelt, was eine bundesweite Einführung von CBD für die gesamte Branche bedeuten könnte.
Die Neuklassifizierung von Marihuana in Anhang III eröffnet Forschern die Möglichkeit, Cannabisverbindungen zu untersuchen, ohne sich mit dem bürokratischen Albtraum auseinandersetzen zu müssen, den die Klassifizierung nach Anhang I mit sich brachte.
Was das für Krypto- und Blockchain-Investoren bedeutet
Cannabisunternehmen hatten in der Vergangenheit aufgrund des Bundesverbots Schwierigkeiten mit dem Zugang zu Bankgeschäften. Das veranlasste viele Betreiber zu kryptowährungsnahen Zahlungslösungen und Blockchain-basierter Lieferkettenverfolgung. Eine Neuklassifizierung nach Anhang III könnte die traditionellen Bankbeschränkungen lockern, was paradoxerweise die Abhängigkeit einiger Cannabisunternehmen von Kryptoschienen verringern könnte.
Es gibt auch den Datenaspekt. Ein Pilotprogramm, das Millionen von Patienten umfasst, wird enorme Mengen an Gesundheitsdaten generieren. Blockchain-basierte Gesundheitsdatenplattformen könnten neue Bedeutung erlangen, wenn die Regierung sichere, transparente Systeme zur Verfolgung der CBD-Wirksamkeit bei einer großen Patientenpopulation benötigt.
Die Risikoseite der Gleichung ist erwähnenswert. Pilotprogramme können eingestellt werden. Eine neue Regierung könnte die Durchführungsverordnung rückgängig machen. Die Durchsetzungsdiskretionsmitteilung der FDA ist genau das, Diskretion, keine dauerhafte Regeländerung.