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Trump besucht China zu wichtigen Gesprächen mit Xi Jinping, und die Kryptomärkte beobachten dies genau

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Trump besucht China zu wichtigen Gesprächen mit Xi Jinping, und die Kryptomärkte beobachten dies genau

Donald Trump reist am 14. und 15. Mai zu einem persönlichen Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping nach Peking. Dies ist das erste Mal in seiner aktuellen Amtszeit, dass sich die beiden Staats- und Regierungschefs auf chinesischem Boden gegenübersitzen. Die Agenda liest sich wie ein Greatest-Hits-Album voller geopolitischer Spannungen: Handelsungleichgewichte, Technologiebeschränkungen, Taiwan und der von den USA geführte Konflikt mit dem Iran.

Prognosemärkte gehen davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Trump bis Ende Mai 2026 tatsächlich die Reise antritt, bei 94,3 % liegt. Für Krypto-Investoren könnte die interessantere Zahl folgende sein: Frühere Deeskalationen zwischen den USA und China haben in der Vergangenheit die Preise wichtiger Token kurzfristig um 2–4 % in die Höhe getrieben.

Was liegt in Peking auf dem Tisch?

An Trumps Handelsagenda hat sich seit seiner ersten Amtszeit nicht viel geändert, als Zölle auf chinesische Waren im Wert von 360 Milliarden US-Dollar erhoben wurden. Der Kerngedanke bleibt derselbe: den Handel fairer gestalten, Fertigungsarbeitsplätze nach Amerika zurückholen und die Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten verringern. Dieses Mal stehen Seltenerdmineralien im Mittelpunkt, da sie in allen Bereichen, von Halbleitern bis hin zu Elektrofahrzeugen, eine entscheidende Rolle spielen.

Im vergangenen Monat blockierte Peking eine Meta-Übernahme im Wert von 2 Milliarden US-Dollar, ein Schritt, der unterstrich, wie tief die Technologierivalität zwischen den beiden Nationen ist.

Über Handel und Technologie hinaus könnte der Gipfel möglicherweise bis zu 50 Milliarden US-Dollar an grenzüberschreitenden Technologieinvestitionen freisetzen. Diese Zahl ist für Krypto von Bedeutung, da ein bedeutender Teil der Blockchain-Innovation von Hardware-Lieferketten abhängt, die durch China verlaufen.

Trump hat versprochen, einen nationalen Bitcoin-Vorrat anzulegen und damit die USA als kryptofreundliche Supermacht zu positionieren. China hingegen hat bereits im Jahr 2021 ein umfassendes Verbot des Handels mit digitalen Vermögenswerten eingeführt und wenig Interesse an einer Kursänderung gezeigt.

Historischer Kontext: Handelskriege und die Erfolgsbilanz von Bitcoin

Trumps erster Handelskrieg, der sich etwa von 2017 bis 2021 erstreckte, führte zu anhaltenden Marktturbulenzen, wie sie Krypto-Händler gut kennen. In Zeiten höchster geopolitischer Unsicherheit bewegte sich Bitcoin oft in die entgegengesetzte Richtung zu traditionellen Risikoanlagen.

Auch der Kryptomarkt ist seit der letzten Runde des Handelsdramas zwischen den USA und China deutlich stärker institutionalisiert. Mittlerweile gibt es Spot-Bitcoin-ETFs. Große Finanzinstitute halten digitale Vermögenswerte in ihren Bilanzen. Das bedeutet, dass der Übertragungsmechanismus zwischen geopolitischen Ereignissen und Kryptopreisen schneller und direkter ist als während Trumps erster Amtszeit.

Was das für Anleger bedeutet

Ein erfolgreicher Gipfel, der die Sanktionen lockert und grenzüberschreitende Investitionsströme eröffnet, wäre im Großen und Ganzen optimistisch für Risikoanlagen, einschließlich Krypto. Der historische Anstieg von 2–4 % gegenüber früheren Deeskalationen könnte angesichts der angestauten Spannungen die potenzielle Bewegung sogar noch unterschätzen.

Krypto-Analysten warnen davor, dass es zu verstärkten Ausverkäufen kommen könnte, wenn keine Vereinbarungen getroffen werden. Chinas Rolle in kritischen Lieferketten, die sich auf die Blockchain-Technologie und den Bergbaubetrieb auswirken, bedeutet, dass jede Eskalation der Handelsbeschränkungen das Krypto-Ökosystem auf eine Weise treffen würde, die über einfache Stimmungsschwankungen hinausgeht.

Die 94,3-prozentige Zuversicht des Prognosemarkts, dass Trump die Reise antritt, deutet darauf hin, dass der Markt den Besuch selbst bereits als nahezu sicher einpreist. Investoren sollten auf konkrete Ergebnisse achten: spezifische Zollsenkungen, Technologietransfervereinbarungen oder andere Formulierungen rund um die Zusammenarbeit bei digitalen Vermögenswerten.

Trump besucht China zu wichtigen Gesprächen mit Xi Jinping, und die Kryptomärkte beobachten dies genau