US-Verteidigungsministerium führt Gespräche mit GM, Ford und GE Aerospace zur Steigerung der Militärproduktion

Inhaltsverzeichnis Die derzeitige Regierung wendet sich an führende amerikanische Industriekonzerne – darunter General Motors und Ford –, um ihr Engagement in der Rüstungsproduktion auszuweiten. Militärbeamte haben vorläufige Gespräche mit der Unternehmensführung über die Möglichkeit geführt, Produktionsanlagen und Arbeitskräfteressourcen für die Produktion von Munition und militärischer Ausrüstung umzuwidmen. 🚨🇺🇸 🇮🇷 Das Pentagon hat gerade GM und Ford gebeten, mit der Herstellung von Waffen zu beginnen. Das letzte Mal geschah dies im Zweiten Weltkrieg … Hochrangige Verteidigungsbeamte setzten sich mit Mary Barra und Jim Farley zusammen, um die Verlagerung der Fabrikkapazität hin zu Munition und militärischer Ausrüstung zu besprechen. GE Aerospace und… https://t.co/nD6DYm6duw pic.twitter.com/CE9XsyaOWG – Mario Nawfal (@MarioNawfal) 16. April 2026 Diese Konsultationen sind Teil einer umfassenderen Initiative zur Umstellung der amerikanischen Industriekapazität auf das, was Verteidigungsminister Pete Hegseth als „Kriegsbasis“ bezeichnet hat. Hochrangige Pentagon-Vertreter haben mit Mary Barra, CEO von GM, und Jim Farley, CEO von Ford, sowie mit anderen Branchenführern gesprochen, wie aus Quellen mit Kenntnis der Treffen hervorgeht. An diesen Gesprächen haben auch GE Aerospace und der Spezialfahrzeughersteller Oshkosh teilgenommen. Verteidigungsbeamte stellten die Frage, wie schnell diese Unternehmen auf die Rüstungsproduktion umsteigen könnten und welche Hindernisse einen solchen Übergang erschweren könnten, darunter bürokratische Beschaffungsprozesse oder Ausschreibungsvorschriften. GE Aerospace, GE Oshkosh, das derzeit taktische Militärtransportfahrzeuge für die Armee herstellt, begann im November Gespräche mit Vertretern des Pentagons, nachdem Hegseth öffentlich zu einer Erhöhung der Produktionskapazität aufgerufen hatte. Das Unternehmen meldet einen Jahresumsatz von etwa 10,5 Milliarden US-Dollar, wobei der Großteil aus dem Nicht-Verteidigungssektor stammt. „Wir haben proaktiv nach Fähigkeiten gesucht, die unserer Meinung nach ihren Bedürfnissen entsprechen“, sagte Logan Jones, Chief Growth Officer für das Transportsegment von Oshkosh. Während diese Gespräche vor Militäroperationen gegen den Iran begannen, hat der jüngste Konflikt das Gefühl der Dringlichkeit verstärkt. Durch US-Militärangriffe sind die Waffenreserven erschöpft, was den Druck verstärkt, der sich zu verschärfen begann, als die USA nach der russischen Invasion im Jahr 2022 begannen, der Ukraine erhebliche Militärhilfe zu leisten. Seit Anfang 2022 haben die USA Waffen im Wert von Milliarden Dollar in die Ukraine transferiert, darunter Artilleriesysteme, Munitionsvorräte und Panzerabwehrraketen. Die militärische Unterstützung im Zusammenhang mit Israels Operationen in Gaza hat zusätzlich zur Erschöpfung der Lagerbestände beigetragen. Im März berief Trump ein Treffen mit Führungskräften von sieben großen Verteidigungsunternehmen ein, um die Wiederauffüllung der Lagerbestände zu besprechen. Die aktuelle Diskussionsrunde geht über die traditionellen Verteidigungsunternehmen hinaus und umfasst auch große kommerzielle Hersteller. Dieser Ansatz hat historischen Präzedenzfall. Während des Zweiten Weltkriegs stellte die Automobilindustrie in Detroit die zivile Automobilproduktion ein und produzierte stattdessen Militärflugzeuge, Flugmotoren und Transportfahrzeuge. In jüngerer Zeit, während der COVID-19-Krise, arbeiteten GM und Ford mit Herstellern medizinischer Geräte zusammen, um Beatmungsgeräte herzustellen. GM betreibt eine Verteidigungsabteilung, die ein kompaktes Infanterie-Truppenfahrzeug herstellt, das auf der Chevrolet Colorado-Plattform basiert. Obwohl dieses Programm einen wachsenden Teil der Geschäftstätigkeit des Unternehmens darstellt, bleibt es ein relativ kleiner Teil der Gesamteinnahmequelle von GM. Der Automobilhersteller gilt auch als Spitzenkandidat für die Entwicklung eines größeren Infanterietruppfahrzeugs für die Armee – eine Plattform, die den Humvee ersetzen und als mobile Kommando- und Energiezentrale fungieren soll. Anfang dieses Monats reichte Trump einen Antrag auf ein Militärbudget in Höhe von 1,5 Billionen US-Dollar ein, was einer Steigerung um 500 Milliarden US-Dollar gegenüber dem derzeitigen Finanzierungsniveau entspricht und den größten Budgetvorschlag des Pentagons in der zeitgenössischen Geschichte darstellt. Der Plan sieht erhebliche Investitionen in die Munitionsherstellung und die Drohnenproduktionskapazitäten vor.