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Die US-Regierung verhängt Sanktionen gegen drei Personen und neun Unternehmen, die iranische Öllieferungen nach China unterstützen

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Die US-Regierung verhängt Sanktionen gegen drei Personen und neun Unternehmen, die iranische Öllieferungen nach China unterstützen

Das US-Finanzministerium hat am 11. Mai eine weitere Runde von Sanktionen gegen drei Personen und neun Unternehmen aufgehoben, denen vorgeworfen wird, Iran beim Transport von Öl nach China unterstützt zu haben. Die Ziele nutzten angeblich Frontoperationen, die über Hongkong, die Vereinigten Arabischen Emirate und den Oman verstreut waren, um bestehende Beschränkungen zu umgehen und Einnahmen an das Korps der Islamischen Revolutionsgarde zurückzuleiten.

Was ist passiert und wer wurde getroffen?

Das Office of Foreign Assets Control, besser bekannt als OFAC, hat die Dutzenden Einrichtungen aufgrund ihrer Rolle bei der Erleichterung der iranischen Rohölexporte benannt. Die Tarnfirmen waren in drei wichtigen Gerichtsbarkeiten tätig. Hongkong, die Vereinigten Arabischen Emirate und Oman dienten jeweils als Knotenpunkte in einem Netzwerk, das das Finanzministerium als Netzwerk bezeichnete, das darauf abzielte, die Herkunft des iranischen Erdöls zu verschleiern und die Erlöse so zu bewegen, dass sie nicht entdeckt werden.

Nach Angaben des Finanzministeriums bestand das Ziel des Netzwerks darin, die Operationen des IRGC zu unterstützen. Das IRGC wird von den USA seit 2019 als ausländische Terrororganisation eingestuft, was bedeutet, dass jede Organisation, die es materiell unterstützt, im Grunde ein Ziel auf eigene Faust darstellt.

Diese Aktion kam nicht im luftleeren Raum. Erst in der Woche zuvor hatte das OFAC eine weitere Gruppe von zehn Unternehmen sanktioniert, die an einer separaten, aber verwandten Operation beteiligt waren. Diese frühere Runde konzentrierte sich auf Firmen, die den Iran mit Waffen und Drohnenkomponenten beliefern, wobei bestimmte Unternehmen ihren Sitz in China, Dubai und Weißrussland hatten.

Zu den zuvor sanktionierten Unternehmen gehörten Yushita Shanghai, ein in China ansässiges Unternehmen, und Elite Energy FZCO aus Dubai. Beides stand im Zusammenhang mit Geldtransfers in Millionenhöhe, die angeblich zur Unterstützung der Beschaffungsaktivitäten des IRGC bestimmt waren.

Das Gesamtbild zur Durchsetzung von Sanktionen

China bleibt der Hauptabnehmer des sanktionierten iranischen Rohöls und kauft fast 90 % des sanktionierten Öls des Iran. Der Handel wurde durch ein ausgeklügeltes System von Schiff-zu-Schiff-Transfers, gefälschten Frachtdokumenten und Briefkastenfirmen-Netzwerken fortgeführt. Die geografische Verteilung der Ziele ist aufschlussreich. Durch die gleichzeitige Einbeziehung von Unternehmen in Hongkong, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Oman signalisiert OFAC, dass es Einblick in die gesamte Lieferkette und nicht nur in einen einzelnen Knotenpunkt hat.

Was das für Krypto-Investoren bedeutet

In diesen Bezeichnungen waren keine Kryptowährungsunternehmen, Wallets oder Blockchain-Adressen enthalten. Die Benennung von Tornado Cash im Jahr 2022 zeigte, dass OFAC bereit ist, sich für dezentrale Protokolle zu entscheiden und nicht nur für traditionelle Unternehmenseinheiten. In jüngerer Zeit richteten sich Durchsetzungsmaßnahmen gegen außerbörsliche Krypto-Broker, die in ähnlichen Gerichtsbarkeiten wie den hier genannten tätig sind, insbesondere in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Hongkong.

Für Investoren und Entwickler im Kryptobereich ist das Compliance-Risiko die praktische Erkenntnis. Jedes Protokoll oder jeder Dienst, der Transaktionen mit sanktionierten Unternehmen verarbeitet, kann, auch unwissentlich, ins Fadenkreuz des OFAC geraten. Das wachsende Netz iranbezogener Bezeichnungen führt dazu, dass die Liste der Adressen und Entitäten, die Compliance-Teams überprüfen müssen, immer größer wird.

Die US-Regierung verhängt Sanktionen gegen drei Personen und neun Unternehmen, die iranische Öllieferungen nach China unterstützen