Cryptonews

Das US-Finanzministerium geht mit einer umfassenden regulatorischen Überarbeitung hart gegen Stablecoins vor

Quelle
cryptonewstrend.com
Veröffentlicht
Das US-Finanzministerium geht mit einer umfassenden regulatorischen Überarbeitung hart gegen Stablecoins vor

Inhaltsverzeichnis Das Büro für Finanzkriminalität und die Sanktionsbehörde des US-Finanzministeriums haben neue Regeln für Stablecoin-Emittenten vorgeschlagen. Diese Regeln zielen darauf ab, die Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu verstärken. Der gemeinsame Vorschlag, der vom Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) und dem Office of Foreign Assets Control (OFAC) veröffentlicht wurde, folgt dem neuen GENIUS-Gesetz und zielt darauf ab, die Einhaltung nationaler Sicherheitsbedenken sicherzustellen und gleichzeitig Innovationen zu fördern. Die von FinCEN vorgeschlagenen Regeln sollen das US-Finanzsystem vor illegalen Aktivitäten schützen. Stablecoin-Emittenten müssten umfassende Programme zur Bekämpfung der Geldwäsche (AML) und der Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus (CFT) umsetzen. Diese Programme würden Verfahren zur Risikoidentifizierung, -überwachung und -minderung umfassen. Laut FinCEN wäre bei der Durchsetzung ein „maßvoller Aufsichtsansatz“ erforderlich. Die Agentur betonte, dass sie keine Maßnahmen ergreifen werde, es sei denn, es liege ein „systemischer Fehler“ im AML- oder CFT-Programm eines Zahlungs-Stablecoin-Emittenten vor. Die Regel zielt darauf ab, die Emittenten von Stablecoins im Einklang mit den gesetzlichen Standards zu halten und gleichzeitig unnötige regulatorische Belastungen zu vermeiden. Neben den AML/CFT-Anforderungen des FinCEN konzentrieren sich die vorgeschlagenen Regeln des OFAC auf die Einhaltung von Sanktionen. Emittenten müssten risikobasierte interne Kontrollen entwickeln, um Sanktionsverstöße zu verhindern. Diese Kontrollen würden regelmäßige Tests und Audits ihrer Systeme umfassen, um sicherzustellen, dass sie den OFAC-Vorschriften entsprechen. Das Finanzministerium stellte außerdem klar, dass die Regel Innovationen nicht behindern würde. Finanzminister Bessent erklärte: „Dieser Vorschlag wird das US-Finanzsystem vor nationalen Sicherheitsbedrohungen schützen, ohne die Fähigkeit amerikanischer Unternehmen zu beeinträchtigen, im Zahlungs-Stablecoin-Ökosystem voranzukommen.“ Die Regeln sind Teil einer umfassenderen Initiative zur Regulierung von Stablecoins im Rahmen des GENIUS Act, der die vollständige Absicherung von Stablecoins durch liquide Mittel vorschreibt. Der Regelvorschlag sieht vor, dass öffentliche Kommentare innerhalb von 60 Tagen eingereicht werden. Die Bundesbehörden arbeiten auf eine Einhaltungsfrist im Januar 2027 hin. Diese Regulierungsmaßnahme folgt auf andere Vorschläge der Federal Deposit Insurance Corporation und des Office of the Comptroller of the Currency, die den Regulierungsrahmen für Stablecoins weiter festigen.