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Warren Buffett bezeichnet die Börse als Casino und warnt davor, dass der US-Dollar im Jahr 2026 nicht sicher sei

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Warren Buffett bezeichnet die Börse als Casino und warnt davor, dass der US-Dollar im Jahr 2026 nicht sicher sei

Inhaltsverzeichnis Warren Buffett, 95, erregte auf der Jahreshauptversammlung 2026 von Berkshire Hathaway am 2. Mai in Omaha weltweite Aufmerksamkeit. Der legendäre Investor, der nach seinem Rücktritt als CEO im Januar nun als Vorsitzender fungiert, hielt sich mit seinen Ansichten nicht zurück. Er verglich den heutigen Aktienmarkt mit einem Casino, warnte, dass der US-Dollar nicht immun gegen die galoppierende Inflation sei, und erklärte, warum Berkshire weiterhin auf einem Rekordbargeldhaufen von über 373 Milliarden US-Dollar sitze. Während der Mittagspause verglich Buffett die Märkte mit „einer Kirche mit angeschlossenem Casino“ und zog eine klare Grenze zwischen traditionellem Value-Investing und der wachsenden Begeisterung für den Handel mit kurzfristigen Optionen. Er stellte fest, dass die Casino-Seite zunehmend überfüllt sei. Die Beobachtung erfolgte, da die Märkte weiterhin eine starke Beteiligung des Einzelhandels an spekulativen Instrumenten verzeichnen. Als klares Beispiel verwies Buffett auf Ein-Tages-Optionen. „Wenn Sie Ein-Tages-Optionen kaufen oder verkaufen, ist das keine Investition, es ist keine Spekulation – es ist Glücksspiel“, sagte er. Warren Buffett hat gerade davor gewarnt, dass der US-Dollar zusammenbrechen könnte, und zugegeben, dass er den Großteil des Aktienmarktes nicht mehr versteht. 95 Jahre alt, auf 380 Milliarden Dollar in bar sitzend und zum ersten Mal von der Seitenlinie aus zuschauend, statt aktiv zu investieren. Und was er enthüllte unter … pic.twitter.com/2rsbIWmVNJ – Ricardo (@Ric_RTP) 3. Mai 2026 Als weiteren Beweis für die Stimmung nannte er auch einen kürzlich durch Memes verursachten Short Squeeze bei einem alten Mietwagenunternehmen. Die Episode spiegelte die einzelhandelsbedingte Volatilität wider, die in früheren Jahren bei anderen angeschlagenen Unternehmen zu beobachten war. Buffett fügte hinzu: „Wir hatten noch nie Menschen, die so spielfreudig waren wie jetzt.“ Diese Einschätzung stammt von einem Mann, der jeden wichtigen Marktzyklus der letzten sechs Jahrzehnte miterlebt hat. Seine Ansicht hat gerade aufgrund dieser Erfahrung Gewicht. Er erkannte auch seine eigenen Grenzen im aktuellen Umfeld an. Buffett sagte, er verstehe heute im Verhältnis zum Gesamtergebnis weniger Unternehmen als vor zehn Jahren. Er stellte fest, dass jüngere Menschen, die mit neueren Branchen aufgewachsen sind, einen Vorteil haben, den er nicht mehr hat. Dieses Eingeständnis erklärt zum Teil, warum Berkshire bei der Bereitstellung von Kapital weitgehend untätig geblieben ist. Buffett warnte, dass die USA „nicht immun“ vor einer außer Kontrolle geratenen Inflation seien, und bezog sich dabei auf die Zeit kurz bevor Paul Volcker intervenierte, um den Dollar zu retten. Er beschrieb, wie die Amerikaner damals Kredite zu 12 % aufnahmen, um in Ackerland zu investieren, was ihnen nur 6 % einbrachte, einzig in dem Glauben, der Dollar würde an Wert verlieren. Diese Denkweise führte zu einem weit verbreiteten finanziellen Ruin in Gemeinden in ganz Nebraska. „Bargeld ist Müll“ sei damals die vorherrschende Mentalität gewesen, erinnerte sich Buffett und bemerkte, dass Großbauern in Nebraska zusammenbrachen, weil sie über ihre Ertragskraft hinaus kauften und Zinssätze zahlten, die ihre Erträge nicht decken konnten. Er sagte, der Verlust des Vertrauens in eine Währung verwandle ein Land in etwas völlig anderes. Die Warnung zog deutliche Parallelen zur aktuellen Situation, in der die Haushaltsdefizite weiterhin hoch sind. Der Bargeld- und Schatzwechselbestand von Berkshire beläuft sich nun auf 373 Milliarden US-Dollar, eine bewusste Anhäufung, die über Jahre disziplinierter Untätigkeit in teuren Märkten aufgebaut wurde. Buffett beschrieb Bargeld nicht als totes Gewicht, sondern als Optionalität – die Fähigkeit zu handeln, wenn andere es nicht können. Er sagte, Berkshire werde nur im Falle eines „großen“ Rückgangs Kapital einsetzen, und machte damit deutlich, dass das aktuelle Umfeld diese Schwelle nicht erreiche. In Bezug auf einen bevorstehenden Absturz zeigte sich Buffett typisch maßvoll. „Wenn man sie sehen würde, würden sie nicht passieren“, sagte er und wies darauf hin, dass die größten Risiken immer diejenigen sind, die unbemerkt bleiben. Er verglich einen unerwarteten Schock mit der Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand im Jahr 1914 – ein Ereignis, mit dem niemand gerechnet hatte und das die Welt über Nacht veränderte. Diese Formulierung war eine Erinnerung daran, dass die Vorbereitung und nicht die Vorhersage eine solide Investition ausmacht. Entdecken Sie mit Expertenanalysen Aktien mit der besten Performance in den Bereichen KI, Krypto und Technologie.

Warren Buffett bezeichnet die Börse als Casino und warnt davor, dass der US-Dollar im Jahr 2026 nicht sicher sei