Wedbush sieht Kaufgelegenheit im Tech-Abschwung – 5 Cybersicherheitsaktien, die man im Auge behalten sollte

Inhaltsverzeichnis Wedbush Securities fordert die Anleger dringend auf, die aktuelle Marktvolatilität zu überwinden und aus ungerechtfertigterweise abgestraften Technologieaktien Kapital zu schlagen. Die Investmentfirma hob insbesondere die Cybersicherheit als einen Sektor hervor, der sofortige Aufmerksamkeit verdient. In einer aktuellen Forschungsnotiz warnten der Analyst Dan Ives und seine Kollegen, dass sich die Märkte auf weiteren Gegenwind einstellen. Sie wiesen darauf hin, dass eskalierende Konflikte im Nahen Osten, Ölpreise, die auf über 100 US-Dollar pro Barrel steigen, und mögliche Störungen in der Straße von Hormus als Hauptkatalysatoren für anhaltende Unsicherheit gelten. Doch selbst inmitten dieser Volatilität ermutigte Wedbush seine Kunden, den jüngsten Ausverkauf als strategischen Einstiegspunkt zu betrachten, insbesondere bei Investitionen in die Cybersicherheit. Das Unternehmen identifizierte fünf Unternehmen als herausragende Chancen im Bereich Cybersicherheit: CrowdStrike, Palo Alto Networks, Zscaler, Check Point Software und Rubrik. CrowdStrike Holdings, Inc., CRWD Wedbush behauptet, dass diese Organisationen nicht durch künstliche Intelligenz verdrängt werden. Die Analysten vertreten tatsächlich den umgekehrten Fall. Da Unternehmen zunehmend KI-Agenten und große Sprachmodelle in ihren gesamten Betrieb implementieren, steigen die Sicherheitsanforderungen. Dies umfasst Echtzeitüberwachungsfunktionen, Identitätsmanagement, Zero-Trust-Architektur und automatisierte Security Operations Center-Funktionen. Laut den Analysten fungiert KI als Durchsetzungsmechanismus, der die Bedeutung der Cybersicherheit erhöht, anstatt sie zu verringern. Die Aktien von CrowdStrike stiegen nach der Veröffentlichung der Notiz um mehr als 4 %. Die Rubrik-Aktie stieg um fast 6 %. Wedbush wandte sich außerdem gegen den weit verbreiteten Ausverkauf, der sich auf Software-Aktien auswirkte. Das Forschungsteam stellte fest, dass zahlreiche Unternehmen KI in ihrer gesamten Technologieinfrastruktur aggressiv implementieren, diese Dynamik jedoch in den aktuellen Marktbewertungen nach wie vor unterrepräsentiert ist. Die Analysten nannten insbesondere Microsoft, Salesforce, ServiceNow und Palantir als Unternehmen, die weit unter ihren langfristigen Möglichkeiten zur Generierung von KI-Umsätzen liegen. Insbesondere in Bezug auf Palantir bezeichnete Ives es als eine der Technologieinvestitionen, von denen sein Team am meisten überzeugt ist. Er erklärte, dass sich die jüngsten negativen Kommentare, einschließlich der Positionen des Investors Michael Burry, „nachdrücklich als falsch erweisen würden“. Wedbush ging außerdem auf die Befürchtungen der Anleger ein, dass OpenAI und Anthropic möglicherweise in die Märkte für Unternehmenssoftware eindringen könnten. Die Analysten taten diese Sorge als übertrieben ab. Basierend auf aktuellen Gesprächen mit zahlreichen Chief Information Officers berichtete das Team, dass KI-Unternehmen sich auf Kooperationspartnerschaften und Workflow-Integration konzentrieren, anstatt etablierte Anbieter von Unternehmenssoftware zu verdrängen. CIOs bestätigten, dass die KI-Implementierung an Dynamik gewinnt und die unternehmensweiten und abteilungsweiten Einsätze voraussichtlich bis 2026 zunehmen werden. Laut Wedbush ist dieser beschleunigte Einführungszeitplan genau das, was Investitionen in die Cybersicherheit derzeit besonders attraktiv macht. Die Aktien von Palo Alto Networks stiegen am Tag der Veröffentlichung der Analyse um etwa 2,5 %, während Zscaler um etwa 2,7 % zulegte.