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Was passiert mit Satoshis Münzen? Cardano-Gründer skizziert Quantenszenarien

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cryptonewstrend.com
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Was passiert mit Satoshis Münzen? Cardano-Gründer skizziert Quantenszenarien

Cardano-Gründer Charles Hoskinson prognostiziert das mögliche Schicksal der Satoshi-Münzen und stützt sich dabei auf seine Erfahrungen in der Post-Quanten-Kryptographie.

Im Rollup-Podcast legte Hoskinson seine Referenzen in der Quantenkryptographie dar. Der Cardano-Gründer arbeitete an NIST-Standards und beteiligte sich an über 250 Forschungspublikationen. Er war auch Teil des Teams, das 2019 die erste Arbeit über Bitcoin vs. den Quantengegner verfasste und Post-Quanten-Systeme aufbaute.

Drei Bitcoin-Quantenoptionen genannt

Hoskinson hob drei Quantenoptionen hervor; Die erste besteht darin, nichts zu tun, was im Falle eines Quantencomputers zum Zusammenbruch des gesamten Systems führen könnte.

Die zweite Option ist ein Soft Fork mit hinzugefügten Post-Quanten-Signaturen. In diesem Szenario geht Hoskinson davon aus, dass etwa 15–20 % des BTC-Bestands von anfälligen Altschlüsseln gestohlen werden könnten.

Die dritte Option ist BIP 361, die laut Hoskinson die extremste der drei Optionen ist. Aufgrund seiner Fähigkeit zur teilweisen Wiederherstellung könnten etwa 1,7 Millionen BTC verloren gehen.

Verlorene Geldbörsen und Satoshis Münzen

– Charles Hoskinson (@IOHK_Charles) 17. April 2026

Als Reaktion darauf bat ein X-Nutzer den Cardano-Gründer zu klären, ob die 1,7 Millionen Bitcoin verloren gehen könnten. Hoskinson antwortete: „Verlorene Geldbörsen und Satoshis Münzen.“

Satoshis 1,1 Millionen Coins sind anfällig

Hoskinson wies darauf hin, dass der neueste Bitcoin-Verbesserungsvorschlag möglicherweise nicht alle für Quantencomputing anfälligen Bitcoins retten könne.

Der neue Bitcoin-Verbesserungsvorschlag mit der Bezeichnung BIP-361 zielt darauf ab, bis zu 34 % des Bitcoin-Angebots oder mehr als sieben Millionen Münzen im Wert von 536 Milliarden US-Dollar einzusparen, indem Münzen eingefroren werden, die in Zukunft nicht auf quantenresistente Adressen migrieren.

Aber Hoskinson sagt, dass dadurch immer noch bis zu 1,7 Millionen Münzen anfällig sein werden. Mindestens 1,1 Millionen dieser Münzen gehören dem pseudonymen Bitcoin-Schöpfer Satoshi Nakamoto. Der größte Teil dieser Zahl könnte auf Legacy-Wallets entfallen.