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Analyse des Weißen Hauses: Stablecoin-Renditebeschränkungen sorgen für minimalen Bankenschub

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cryptonewstrend.com
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Analyse des Weißen Hauses: Stablecoin-Renditebeschränkungen sorgen für minimalen Bankenschub

Inhaltsverzeichnis Bundesökonomen haben eine Analyse veröffentlicht, die darauf hinweist, dass ein Verbot von Stablecoin-Renditezahlungen nur minimale Auswirkungen auf die Kreditverfügbarkeit haben und gleichzeitig die Renditen für Inhaber digitaler Vermögenswerte verringern würde. Die Studie widerspricht den Behauptungen traditioneller Bankinstitute und bringt neue Perspektiven in die regulatorischen Diskussionen ein. Diese Bewertung ergibt sich aus aktiven Beratungen des Kongresses über Stablecoin-Governance-Frameworks. Forscher des Weißen Hauses kommen zu dem Schluss, dass ein Verbot der Stablecoin-Rendite nicht zu einer signifikanten Kreditausweitung auf den Finanzmärkten führen würde. Die Untersuchung stützt sich auf umfassende Datensätze der Federal Reserve und der Federal Deposit Insurance Corporation, um Kapitalbewegungen und Kreditvergabedynamik zu simulieren. Folglich zeigt die Untersuchung nur ein minimales Kreditwachstum aufgrund regulatorischer Beschränkungen. Die Studie geht davon aus, dass sich die Gesamtkreditvergabe bei einem vollständigen Verbot der Stablecoin-Rendite um etwa 2,1 Milliarden US-Dollar erhöhen würde. Diese Zahl macht lediglich 0,02 % des bestehenden Kreditmarktes im Wert von 12 Billionen US-Dollar aus. Dementsprechend stellen Forscher fest, dass Stablecoin-Beschränkungen vernachlässigbare Vorteile gegenüber herkömmlichen Kreditmechanismen bieten. Die Analyse verdeutlicht außerdem, dass Stablecoin-Reserven durch den Kauf von Staatspapieren häufig wieder in die traditionellen Bankkanäle gelangen. Das aggregierte Einlagenvolumen bleibt auch dann im Gleichgewicht, wenn bei einzelnen Instituten Kapitalbewegungen stattfinden. Dieser Kreislauf untergräbt die Argumente, dass die Expansion von Stablecoins die Kreditkapazität untergräbt. Bundesforscher haben herausgefunden, dass regionale und kommunale Bankinstitute nur minimale Vorteile aus Stablecoin-Renditebeschränkungen ziehen würden. Die Kreditvergabe an diese kleineren Unternehmen würde nach Standardprognosen um etwa 500 Millionen US-Dollar zunehmen. Diese Ausweitung beträgt lediglich 0,026 % und ist für die gesamtwirtschaftliche Kreditvergabe von geringer Bedeutung. Befürworter des traditionellen Bankwesens behaupten, dass Stablecoin-Zinszahlungen die Einlagen etablierter Kreditgeber belasten könnten. Die Bundesanalyse entgegnet, dass diese Perspektive die Kapitalzirkulationsmuster im gesamten Finanzökosystem nicht berücksichtigt. Vielmehr fließen die durch Stablecoins gedeckten Vermögenswerte in der Regel über alternative Wege an die Bankinstitute zurück und sorgen so für die Aufrechterhaltung der Gesamtliquidität. Die Studie betont, dass sich Stablecoin-Operationen überwiegend bei großen Finanzakteuren konzentrieren. Regionalbanken sind der Einlagenmigration nur begrenzt direkt ausgesetzt. Diese Konfiguration minimiert die Anfälligkeit für erhebliche Störungen durch das Wachstum des Stablecoin-Marktes. Bundesökonomen warnen davor, dass die Abschaffung der Ertragsfähigkeit von Stablecoins für die Nutzer digitaler Vermögenswerte einen quantifizierbaren wirtschaftlichen Schaden verursachen würde. Die Analyse errechnet einen Netto-Wohlfahrtsrückgang von etwa 800 Millionen US-Dollar pro Jahr unter solchen Regulierungsrahmen. Verbraucher würden auf Rendite verzichten, ohne entsprechende Verbesserungen beim Kreditzugang zu erhalten. Stablecoin-Produkte bieten Konkurrenz zu traditionellen Einlagen, indem sie anpassungsfähige und häufig überlegene Renditen liefern. Der Wegfall von Ertragsmerkmalen würde diese Vorteile schmälern und die finanziellen Alternativen für die Teilnehmer einschränken. Die Studie charakterisiert Stablecoin-Beschränkungen als Maßnahmen, die Kosten verursachen, die den Nutzen übersteigen. Die Gesetzgeber führen laufende Diskussionen über Stablecoin-Rahmenbedingungen im Rahmen umfassender Regulierungsinitiativen für digitale Vermögenswerte. Das GENIUS-Gesetz sieht derzeit Beschränkungen für vom Emittenten bereitgestellte Renditen vor, während zusätzliche Vorschläge die Beschränkungen erweitern könnten. Die Bundesanalyse empfiehlt, dass die Stablecoin-Politik den Schwerpunkt auf Markteffizienz und Verbrauchervorteile legt und nicht auf marginale Vorteile der Bankenbranche.