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Studie des Weißen Hauses kommt zu dem Ergebnis, dass das Stablecoin-Renditeverbot die Kreditvergabe trotz politischer Ausrichtung kaum bewegt

Quelle
cryptonewstrend.com
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Studie des Weißen Hauses kommt zu dem Ergebnis, dass das Stablecoin-Renditeverbot die Kreditvergabe trotz politischer Ausrichtung kaum bewegt

Die Analyse des Weißen Hauses zeigt, dass Beschränkungen der Stablecoin-Rendite nur minimale Kreditgewinne mit sich bringen, wobei die Bankliquidität durch das Recycling von Reserven weitgehend erhalten bleibt, was die grundlegenden politischen Annahmen hinter den vorgeschlagenen Gesetzen in Frage stellt.

Wichtige Erkenntnisse:

Eine Analyse des Weißen Hauses ergab, dass das Verbot der Stablecoin-Rendite die Kreditvergabe nur um 0,02 % erhöht, was auf begrenzte Auswirkungen in der Praxis hinweist.

Die Analyse zeigt, dass nur etwa 12 % der Reserven im Rahmen der Vollreservebehandlung eingeschränkt werden könnten, was die Auswirkungen der Kreditvergabe begrenzt.

Der Council of Economic Advisers kommt zu dem Schluss, dass Renditeverbot und Wohlfahrtsgewinne unplausible Annahmen erfordern, um positiv zu werden.

Die Analyse des Weißen Hauses stellt Bedenken hinsichtlich des Abflusses von Stablecoin-Einlagen in Frage

Ein Wirtschaftsbericht des Weißen Hauses verändert die Art und Weise, wie politische Entscheidungsträger die Stablecoin-Regulierung und ihre Auswirkungen auf die Bankenliquidität bewerten. Der Rat der Wirtschaftsberater, Teil des Exekutivbüros des Präsidenten, veröffentlichte letzte Woche eine Analyse, in der er den GENIUS Act und damit verbundene Vorschläge untersuchte. Der Bericht bewertet, ob das Verbot der Stablecoin-Rendite die Kreditvergabe der Banken sinnvoll schützt oder die Finanzintermediation auf den US-Märkten verändert.

Die Analyse geht direkt auf die gesetzgeberische Absicht ein, die sowohl dem GENIUS Act als auch dem vorgeschlagenen CLARITY Act zugrunde liegt. In dem Bericht wird erklärt, dass die politischen Entscheidungsträger darauf abzielen, die Stablecoin-Rendite zu drosseln, um Einlagenabflüsse von Banken zu verhindern. Darin heißt es, dass solche Maßnahmen auf Bedenken zurückzuführen seien, dass wettbewerbsfähige Renditen die traditionelle Finanzierungsbasis schwächen könnten. Diese Formulierung bildet die Grundlage für die Prüfung, ob diese Bedenken in der Praxis zum Ausdruck kommen.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Stablecoin-Reserven größtenteils zurück in das Bankensystem zirkulieren, anstatt es zu verlassen, wodurch die Kreditkanäle erhalten bleiben. Wenn Benutzer Einlagen in Stablecoins umwandeln, stellen Emittenten in der Regel Mittel in kurzfristige Staatsanleihen bereit, die dann über Händlereinlagen wieder in die Banken gelangen. Durch dieses Recycling bleiben die aggregierten Einlagen weitgehend stabil, auch wenn sich die Zusammensetzung zwischen den Institutionen ändert. Im Bericht heißt es:

„Unser Modell zeigt, dass diese Sorge quantitativ gering ist. Die meisten Stablecoin-Reserven zirkulieren als normale Einlagen durch das Bankensystem.“

Der Bericht stellte außerdem klar, dass nur 12 % der Stablecoin-Reserven in Bankeinlagen gehalten werden, die einer Vollreservebehandlung unterliegen könnten, was bedeutet, dass diese Mittel möglicherweise nicht zur Kreditvergabe verwendet werden können, wenn Banken eine 100 %-Reserveanforderung anwenden. Diese Zahl stellt den einzigen Teil des Stablecoin-Kapitals dar, der effektiv vom Kreditmultiplikator abgezogen wird. Die restlichen rund 88 % entfallen hauptsächlich auf Schatzwechsel und ähnliche liquide Vermögenswerte, die, wie im Bericht erläutert, über Händlereinlagen und damit verbundene Ströme in das Bankensystem zurückkehren.

Infolgedessen zirkulieren die meisten Stablecoin-Fonds weiterhin innerhalb der Banken, was eine direkte Reduzierung der Kreditvergabekapazität begrenzt. Selbst für den Teil, der wieder in das System gelangen könnte, stellt der Bericht fest, dass die Banken einen Teil der zusätzlichen Kapazität in Liquiditätspuffer aufnehmen, anstatt neue Kredite zu vergeben, was den Nettokrediteffekt weiter verringert.

Extreme Modellannahmen schwächen die Argumente für Ertragsbeschränkungen

In dem Bericht heißt es: „Bei der Basiskalibrierung erhöht die Eliminierung der Stablecoin-Rendite die Bankkredite um 2,1 Milliarden US-Dollar, was einem Nettoanstieg von 0,02 % der Gesamtkredite entspricht.“ Der Rat der Wirtschaftsberater, der das Weiße Haus direkt berät, hat die Ergebnisse erstellt und damit die politische Relevanz der Analyse untermauert. Die Analyse fügte hinzu: „Um Krediteffekte in Höhe von Hunderten von Milliarden zu erzielen, muss gleichzeitig davon ausgegangen werden, dass sich der Anteil der Stablecoins versechsfacht, alle Reserven in getrennte Einlagen verlagert werden und die Federal Reserve ihren Rahmen für großzügige Reserven aufgibt.“ Diese Ergebnisse unterstreichen, dass nur äußerst unrealistische Bedingungen zu einer sinnvollen Ausweitung der Kreditvergabe führen würden.

Der Bericht kam zu dem Schluss:

„Es bedarf ähnlich unplausibler Annahmen, damit der Wohlfahrtseffekt des Renditeverbots positiv wird.“

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die modellierten Kreditgewinne unter Basisbedingungen begrenzt bleiben, während die Auswirkungen auf die Verbraucherrenditen je nach Marktstruktur und Politikgestaltung variieren. Angesichts der Zugehörigkeit des Council of Economic Advisers zum Weißen Haus könnten die Ergebnisse in die laufenden Diskussionen über die Stablecoin-Regulierung und die Auswirkungen auf das Bankensystem einfließen.