Warum Morgan Stanley sagt, dass Bitcoin in den US-Bankbilanzen kommt, aber noch nicht

Amy Oldenburg, Leiterin der Digital-Asset-Strategie bei Morgan Stanley, sagte auf der Bitcoin 2026-Konferenz in Las Vegas, dass Bitcoin in US-Bankbilanzen „nicht völlig ausgeschlossen“ sei. Sie verwies auf 16 Monate regulatorische Fortschritte und warnte gleichzeitig, dass die Basler Kapitalregeln und die Leitlinien der Fed immer noch im Weg stehen.
Amy Oldenburg von Morgan Stanley sagte auf der Bitcoin 2026-Konferenz am 3. Mai, dass direkte Bitcoin-Bestände nicht unmittelbar bevorstehen, aber regulatorische Fortschritte hätten das Szenario plausibler gemacht. „Ich denke, wenn wir weiterhin die Fortschritte sehen, die wir in den letzten etwa 16 Monaten bei der Regulierung gemacht haben, wird das vielleicht auch in Zukunft zu sehen sein. Das ist nicht völlig ausgeschlossen“, sagte sie.
CoinCentral berichtete, dass Oldenburg zwei Bedingungen identifiziert hat: Der Basler Ausschuss muss sein Risikogewicht von 1.250 % für Bitcoin überarbeiten, und die Federal Reserve muss den Prüfern einen klaren Rahmen für das Bitcoin-Engagement bieten.
Der Basler Ausschuss gab im Februar 2026 bekannt, dass er eine gezielte Überprüfung seiner Kryptostandards beschleunigt habe.
Wie crypto.news berichtete, startete Morgan Stanley am 8. April MSBT als ersten Spot-Bitcoin-ETF, der direkt von einer großen US-Geschäftsbank ausgegeben wurde, wobei Coinbase Custody und BNY Mellon als Doppeldepotbanken fungierten.
Wie crypto.news dokumentierte, verzeichnete MSBT innerhalb von acht Tagen nach seiner Einführung Nettozuflüsse in Höhe von 103 Millionen US-Dollar, wobei 80 % des Engagements über selbstverwaltete Kanäle und ohne Beteiligung von Beratern erfolgten. Oldenburg sagte, dass die langsame Einführung der Berater ein Bildungsdefizit widerspiegele, das die Bank jetzt durch interne Schulungsprogramme behebt.
Wie crypto.news nachverfolgte, verfolgt Morgan Stanley eine OCC Digital Trust Charter für die direkte Kryptoverwahrung und den Spothandel und hat separate Anträge für Ethereum- und Solana-Trusts gestellt, wobei der Einzelhandels-Kryptohandel auf E*Trade für die erste Hälfte des Jahres 2026 geplant ist.