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Werden Altcoins im Jahr 2026 das 100-fache erreichen?

Quelle
cryptonewstrend.com
Veröffentlicht
Werden Altcoins im Jahr 2026 das 100-fache erreichen?

Der Krypto-Analyst Scott Melker betrachtet Altcoins nun aus einer fundierteren Perspektive und stellt fest, dass sich die Struktur dieses Zyklus stark von dem unterscheidet, was Händler zuvor gewohnt waren. Während der breitere Markt Bewegung gesehen hat, zeigen Altcoins nicht die gleiche Expansionsphase wie frühere Läufe. Stattdessen scheint sich der Raum in einem engeren, selektiveren Bereich zu bewegen.

„Für die meisten Altcoins sehe ich nicht viel Hoffnung. Das bedeutet nicht, dass ausgewählte Altcoins nicht außergewöhnlich gut abschneiden und Bitcoin übertreffen werden.

Ein Zyklus, der sich für Altcoins nie ausgeweitet hat

Altcoins folgen nicht dem üblichen Zyklusverhalten. In früheren Läufen floss das Kapital in Altcoins, nachdem Bitcoin nach oben gestiegen war, was eine breite Expansionsphase auf dem gesamten Markt auslöste. Dieses Muster führte bei mehreren Token zu einem starken Aufwärtspotenzial.

Diesmal wirkt die Struktur jedoch komprimiert. Bitcoin erreichte aufgrund der ETF-Zuflüsse ein frühes Allzeithoch, aber Altcoins schafften es nicht, in eine vollständige Ausbruchsphase überzugehen. Es gab keine große Nebensaison und die Preisbewegungen bei den meisten Token blieben begrenzt.

Infolgedessen blieb der Altcoin-Markt in einem begrenzten Bereich, statt zu expandieren, und zeigte Stabilität ohne starke Fortsetzung.

Die Liquiditätsbedingungen ändern sich

Frühere Zyklen wurden durch die Beteiligung von Privatanlegern vorangetrieben, die Gelder in kleinere Token drückten und weit verbreitete Rallyes unterstützten. Jetzt ist dieser Fluss konzentrierter.

Das Kapital verlagert sich in Richtung Vermögenswerte mit klarerer Positionierung, wie etwa Bitcoin und ETF-gebundene Instrumente. Unterdessen verzeichnen kleinere Token, die auf Plattformen wie CoinMarketCap gelistet sind, eine geringere Beteiligung, was auf eine schwächere Nachfrage hindeutet.

Gleichzeitig ziehen alternative Märkte wie Prognoseplattformen die Aufmerksamkeit auf sich, was das für Altcoins verfügbare Kapital weiter einschränkt.

Struktur weist auf eine selektive Phase hin

Altcoins bewegen sich nicht mehr als einzelne Gruppe. Die aktuelle Konstellation deutet auf ein selektiveres Umfeld hin, in dem wahrscheinlich nur bestimmte Projekte mit starken Fundamentaldaten fortgesetzt werden.

Statt einer breiten Rally gleicht der Markt nun einer Konsolidierungsphase mit vereinzelten Ausbrüchen. Projekte mit klarem Nutzen und stärkeren Narrativen können dennoch in die Expansion übergehen, während andere an die Reichweite gebunden bleiben.

Insgesamt behält der Altcoin-Bereich seine Struktur bei, jedoch ohne das in früheren Zyklen beobachtete weit verbreitete Ausbruchsverhalten, was auf eine bevorstehende fokussiertere und selektivere Phase hindeutet.