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Die Anhörung zur World Liberty wird angespannt, da der OCC-Chef Druckvorwürfe zurückweist

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Die Anhörung zur World Liberty wird angespannt, da der OCC-Chef Druckvorwürfe zurückweist

Das mit Trump verbundene Krypto-Unternehmen ist erneut in die Kritik geraten, da die US-Regulierungsbehörden die Stablecoin-Aufsicht verteidigen

Das mit Trump verbundene Kryptounternehmen World Liberty Financial Inc. hat im Kongress neue Kritik auf sich gezogen, als die US-Bankenaufsichtsbehörden ihren Umgang mit Stablecoin-Regeln und Charteranträgen verteidigten.

Der Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses hörte am Donnerstag heftige Auseinandersetzungen, als der Währungsprüfer Jonathan Gould sich Fragen zum Antrag der World Liberty Trust Company auf eine nationale Treuhandbank-Charta stellte.

Der Abgeordnete Gregory Meeks, ein New Yorker Demokrat, fragte Gould, ob er „für das amerikanische Volk arbeite“ oder als „Trump-Fixierer“ agiere. Gould wies den Vorwurf zurück und sagte, die demokratischen Gesetzgeber hätten den einzigen politischen Druck ausgeübt, den er gespürt habe.

Gould teilte dem Ausschuss mit, dass das Amt des Währungsprüfers den Antrag gemäß dem Gesetz über die Satzung von Banken prüfen werde. Er sagte auch, dass die Agentur bei der Prüfung der Anfrage von World Liberty ethische Regeln befolge.

Demokraten drängen OCC wegen der Weltfreiheitscharta

Demokratische Gesetzgeber haben argumentiert, dass die Verbindungen von World Liberty zu Präsident Donald Trump und seiner Familie Konfliktbedenken aufwerfen. Sie zitierten auch die ausländischen Investoren und Krypto-Partner des Unternehmens, darunter Binance, und stellten gleichzeitig die Frage, ob das Unternehmen eine US-Bankencharta erhalten sollte.

Laut Goulds Kommentaren bei der Anhörung haben Senatorin Elizabeth Warren und andere Demokraten zuvor in derselben Angelegenheit Druck auf die Regulierungsbehörden ausgeübt. Gould nannte den Druck „bedauerlich und beispiellos“, während er den Prozess des OCC verteidigte.

World Liberty ist auch ein Emittent von Stablecoins, was das Unternehmen in eine größere Debatte darüber verwickelte, wie US-Behörden den $GENIUS Act durchsetzen sollten.

Die Regulierungsbehörden schreiten mit Stablecoin-Regeln voran

Travis Hill, Vorsitzender der Federal Deposit Insurance Corp., teilte den Gesetzgebern mit, dass die Regulierungsbehörden bereits mehrere Regeln im Zusammenhang mit dem $GENIUS Act vorgeschlagen hätten. Hill sagte, die FDIC und andere Behörden würden bald eine Regel vorschlagen, die Kundenidentifizierungsprogramme für Stablecoin-Emittenten vorschreibt.

Bei der Anhörung ging es vor allem darum, wie Banken, Kreditgenossenschaften und Stablecoin-Unternehmen nach dem neuen Gesetz vorgehen werden. Die Regulierungsbehörden beschrieben, dass der Regelsetzungsprozess noch nicht abgeschlossen sei und mehrere Anforderungen noch ausgearbeitet würden.

Kyle Hauptman, Vorsitzender der National Credit Union Administration, sagte den Gesetzgebern, dass Stablecoins Zahlungen in den Vereinigten Staaten beschleunigen könnten. Hauptman sagte, Amerikaner könnten eines Tages über Stablecoin-Zahlungssysteme Steuerrückerstattungen oder staatliche Nothilfen an Wochenenden und Feiertagen erhalten.

Der Abgeordnete Brad Sherman, ein kalifornischer Demokrat und langjähriger Kryptokritiker, lehnte die Idee ab, Stablecoins für staatliche Zahlungen zu verwenden. Sherman sagte dem Ausschuss, er könne sich keine schlechtere Idee vorstellen und argumentierte, dass dies eine Alternative zum US-Dollar legitimieren würde.

Sherman sagte auch, dass der $GENIUS Act Stablecoin-Emittenten von der Zahlung von Zinsen abhält. Er warnte davor, dass Anwälte nach Möglichkeiten suchen könnten, diese Einschränkung zu umgehen, und forderte die Regulierungsbehörden auf, Regeln zu erlassen, die streng genug sind, um Umgehungen zu verhindern.

Die Fed steht vor Fragen zum Zugang zu Kraken

Michelle Bowman, stellvertretende Vorsitzende der US-Notenbank für Aufsicht, sah sich auch mit Fragen zum Fed-Masterkonto konfrontiert, das der Krypto-Börse Kraken gewährt wurde.

Bowman sagte, Kraken habe zunächst für einen Zeitraum von 12 Monaten nur eingeschränkten Zugriff auf das Zahlungssystem erhalten. Sie teilte den Gesetzgebern mit, dass die Fed die Vereinbarung genau überwachen werde, während sie formelle Regeln für ähnliche Zugangsanfragen ausarbeite.

Kryptofirmen beobachten die politische Arbeit der Fed, da sogenannte Skinny-Master-Konten zugelassenen Unternehmen eingeschränkten Zugang zu Zahlungsdiensten der Zentralbank ermöglichen könnten.

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