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WSJ: Hyperliquid ist an der Wall Street zum Treffpunkt für Wochenend- und After-Hour-Täter geworden

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WSJ: Hyperliquid ist an der Wall Street zum Treffpunkt für Wochenend- und After-Hour-Täter geworden

Wie das Wall Street Journal berichtete, entwickelt sich Hyperliquid zu einem wichtigen Wochenend- und After-Hour-Plattform für Wall-Street-Händler für den Handel mit Perpetual-Futures, da die On-Chain-Märkte rund um die Uhr die Aktivität von den traditionellen Börsen abziehen.

Wichtige Erkenntnisse:

Das Wall Street Journal behauptet, Hyperliquid sei nun der Treffpunkt für Wochenendkriminelle für Wall-Street-Händler.

Ein Händler verzeichnete einen Gewinn von 243 % bei einer Ölwette am Samstag, die wenige Stunden vor der Wiedereröffnung der traditionellen Futures platziert wurde.

ICE-Vorsitzender Jeffrey Sprecher bezeichnete Hyperliquid als „Weckruf“ und verwies auf die über 70-prozentige Kontrolle dezentraler Täter.

Wenn die Märkte schließen, bleibt Hyperliquid geöffnet

Hyperliquid, eine dezentrale Börse (DEX), die für Perpetual Futures entwickelt wurde, ist zu einem Ziel für Wall Street-Händler geworden, die auf marktbewegende Nachrichten reagieren möchten, wenn traditionelle Handelsplätze geschlossen sind, berichtete das Wall Street Journal (WSJ). In dem Artikel wurde die Plattform als eine Art Handelsplattform außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende dargestellt, auf der Hedgefonds, Eigenhandelsshops und kryptowährungsnative Fonds große Positionen bei Makroereignissen aufbauen oder auflösen können, die außerhalb der normalen Geschäftszeiten stattfinden.

Perpetual Futures oder „Perps“ sind Derivate, die es Händlern ermöglichen, mit Hebelwirkung und ohne Ablaufdatum auf den Preis eines Vermögenswerts zu wetten. Hyperliquid bietet sie rund um die Uhr an und umfasst nicht nur Kryptowährungen, sondern auch synthetische Märkte, die an Rohöl, Silber, den Nasdaq 100 und sogar Pre-IPO-Unternehmen wie SpaceX gebunden sind.

Bildquelle: X

Das WSJ veranschaulichte die Verschiebung anhand eines einzigen Handels, als Vala Zeinali, eine Hedgefonds-Rohstoffhändlerin, nach einem geopolitischen Schock am Wochenende eine Position in Rohölderivaten auf Hyperliquid mit einem Gewinn von 243 % schloss und den Handel an einem Samstag ausführte (Stunden vor der Wiedereröffnung der traditionellen Terminmärkte).

Ein Weckruf für traditionelle Börsen

Die Migration blieb den etablierten Betreibern nicht verborgen, da Jeffrey Sprecher, Vorsitzender und CEO von Intercontinental Exchange (ICE), der Muttergesellschaft der New Yorker Börse, Hyperliquid kürzlich als „Weckruf“ bezeichnete.

Er wies darauf hin, dass die Plattform mehr als 70 % des dezentralen Perpetual-Futures-Marktes dominiert und Nicht-Krypto-Händler angezogen hat, indem sie rund um die Uhr Ölderivate anbietet, auch an Wochenenden, wenn die ICE-eigenen Märkte geschlossen sind.

ICE hat das Hyperliquid-Team mehrmals getroffen, um den On-Chain-Perps-Markt zu bewerten, und der Börsenbetreiber arbeitet mit OKX zusammen, um unbefristete Ölverträge aufzulisten, die seine Brent-Rohöl- und WTI-Rohöl-Benchmarks verfolgen.

Auch Research-Abteilungen haben damit begonnen, den wachsenden Einfluss der Plattform zu quantifizieren, wobei TD Securities kürzlich feststellte, dass Hyperliquid etwa 80 % einer jüngsten Bewegung am Ölmarkt eingepreist hat, bevor traditionelle Börsen überhaupt geöffnet haben (was darauf hindeutet, dass die Preisfindung zunehmend außerhalb der Geschäftszeiten in der Kette stattfindet).

Regulierungsbehörden kommen ins Spiel

Der Anstieg hat auch Aufmerksamkeit erregt, da Führungskräfte von ICE und CME Group kürzlich die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) und die Gesetzgeber aufgefordert haben, den schnell wachsenden Markt von Hyperliquid zu untersuchen, und argumentierten, dass seine ölgebundenen Produkte systemische Risiken für traditionelle Rohstoffmärkte darstellen könnten.

Hyperliquid hat regelmäßig ein tägliches Volumen von mehr als 1 Milliarde US-Dollar abgewickelt und allein im April rund 190 Milliarden US-Dollar abgewickelt, was fast 4 % des gesamten globalen Perpetual-Marktes und weit über die Hälfte des gesamten dezentralen Perpetual-Volumens ausmacht. Bitcoin.com News berichtete außerdem, dass Hyperliquid-gebundene ETFs bei ihrem Debüt Bitcoin-Fonds übertroffen haben, was einmal mehr zeigt, wie schnell das institutionelle Interesse an der Plattform gewachsen ist.

Mit Blick auf die Zukunft könnte sich der Vorsprung von Hyperliquid am Wochenende verringern, wenn die CFTC versucht, On-Chain-Täter einzudämmen. Wenn dies jedoch nicht der Fall ist, haben traditionelle Börsen möglicherweise keine andere Wahl, als ihrem Always-On-Modell zu folgen.

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