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XRP-Ledger-Set für quantensicheres Upgrade, da Ripple die Zeitleiste für 2028 enthüllt

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cryptonewstrend.com
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XRP-Ledger-Set für quantensicheres Upgrade, da Ripple die Zeitleiste für 2028 enthüllt

Inhaltsverzeichnis Ripple hat einen umfassenden Entwurf veröffentlicht, der das XRP-Ledger vor aufkommenden Schwachstellen im Quantencomputer schützen soll. Die strategische Initiative umfasst vier verschiedene Phasen mit einem Fertigstellungsziel von 2028. 🚨RIPPLE ZIELT QUANTUM-FÄHIGE XRPL BIS 2028 ZIEL Der Schritt folgt auf eine erneute Debatte, nachdem in einem Google Quantum AI-Artikel Bedenken hinsichtlich der Kryptografie aufgeführt wurden. pic.twitter.com/yvAkTML9kB – Coin Bureau (@coinbureau) 20. April 2026 Diese strategische Offenlegung folgt der jüngsten Warnung von Google, dass Quantensysteme die Sicherheit von Bitcoin mit deutlich geringerer Rechenkapazität gefährden könnten, als frühere Prognosen vermuteten. Branchenexperten sehen nun das Jahr 2029 als den potenziellen „Q-Day“ – den kritischen Moment, in dem die Quantentechnologie bestehende kryptografische Schutzmaßnahmen erfolgreich durchbrechen könnte. Gemessen an der Gesamtmarktkapitalisierung ist XRP derzeit die viertgrößte Kryptowährung. Laut Ripple besteht zwar ein echtes Quantenrisiko für XRPL, es bleibt jedoch durch eine ordnungsgemäße Vorausplanung beherrschbar. Immer wenn ein XRPL-Konto eine Transaktion ausführt, wird der entsprechende öffentliche Schlüssel im Distributed Ledger aufgezeichnet. Ein ausreichend leistungsfähiges Quantensystem könnte diese offengelegten Informationen möglicherweise nutzen, um den zugehörigen privaten Schlüssel abzuleiten und Kontobestände zu kompromittieren. Die größte Anfälligkeit besteht bei Konten, die bereits seit langem bestehen und über umfangreiche Transaktionshistorien verfügen. Der längere Zeitraum, in dem ein öffentlicher Schlüssel in der Kette sichtbar bleibt, schafft zusätzliche Möglichkeiten für die zukünftige quantenbasierte Nutzung. Die Eröffnungsphase fungiert als Notfallmechanismus. Sollten Quantencomputing-Fähigkeiten früher als erwartet entstehen, würde Ripple einen obligatorischen netzwerkweiten Übergang einführen – traditionelle kryptografische Signaturen mit öffentlichem Schlüssel würden nicht mehr validiert. Kontoinhaber müssten ihr Vermögen auf quantengeschützte Konten übertragen. Ripple untersucht wissensfreie Technologien, die es Benutzern ermöglichen würden, den Besitz aktueller Schlüssel zu authentifizieren, ohne vertrauliche Informationen preiszugeben. Dieser Ansatz stellt sicher, dass Inhaber auch in Notfällen Zugriff auf ihre Bestände behalten und verhindert so dauerhafte Kontosperrungen. Die zweite Phase ist derzeit im Gange und wird voraussichtlich Anfang 2026 abgeschlossen sein. Die Kryptografie-Engineering-Abteilung von Ripple führt eine gründliche Sicherheitsüberprüfung im gesamten Netzwerk durch und bewertet gleichzeitig die vom National Institute of Standards and Technology empfohlenen Schutzmaßnahmen. Ripple hat eine Kooperationspartnerschaft mit der Quantensicherheitsforschungsorganisation Project Eleven für Bewertungen auf Validatorebene und die vorläufige Entwicklung von Custody Wallets geschlossen. Postquantenkryptografische Systeme bringen bestimmte Herausforderungen mit sich. Erweiterte Schlüsselgrößen und Signaturdimensionen können zusätzliche Anforderungen an die Ledger-Ressourcen stellen und erfordern, dass das Team notwendige Architekturänderungen evaluiert. Phase drei ist für Ende 2026 geplant. Ripple wird parallel zu aktuellen Implementierungen in seiner Entwicklungstestumgebung mit der Bereitstellung quantenresistenter kryptografischer Signaturen beginnen, sodass Entwickler neue kryptografische Ansätze validieren können, ohne das Produktionsnetzwerk zu beeinträchtigen. Stufe vier stellt die vollständige Transformation des Ökosystems dar, die für 2028 geplant ist. Ripple wird der XRP-Ledger-Community einen formellen Änderungsvorschlag für die native post-quantenkryptografische Integration vorlegen und eine umfassende Netzwerkmigration zu quantenresistenten Signaturprotokollen einleiten. Ripple betont, dass XRPL gewisse inhärente strategische Vorteile besitzt. Die Plattform unterstützt die native Schlüsselrotationsfunktion, sodass Benutzer kompromittierte private Schlüssel ersetzen und gleichzeitig ihre Kontoidentität bewahren können. Sein Seed-basierter Schlüsselgenerierungsmechanismus erleichtert auch die deterministische Erstellung neuer kryptografischer Schlüssel. Der Ripple-Ingenieur Ayo Akinyele stellte klar, dass diese Fähigkeiten zwar keine vollständigen Post-Quantum-Lösungen darstellen, aber einen robusten Rahmen für die zukünftige Entwicklung bilden. Project Eleven entwickelt derzeit ein Proof-of-Concept-Hybrid-Post-Quanten-Signatursystem, das speziell für die XRP-Ledger-Infrastruktur entwickelt wurde.